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Börse&Märkte Wochenrückblick KW 49

 |  09.12.2011, 17:56  |  4854 Aufrufe  |   0  | 

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche haben sich die internationalen Leitindizes uneinheitlich entwickelt. So verlor der DAX im Wochenvergleich um 1,5 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 eine Zunahme von 0,70 Prozent vorzuweisen hatte. Der japanische Nikkei-Index verlor daneben im Wochenvergleich um 1,24 Prozent. In den USA steht beim Dow Jones gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Plus von 0,9 Prozent zu Buche.

 

Börse&Märkte: Deutschland

Die deutschen Standardwerte beendeten den ersten Tag der neuen Handelswoche mit Zugewinnen. Für Zuversicht sorgte dabei zunächst das am Wochenende in Italien verabschiedete Sparprogramm. Ferner verständigten sich heute Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy auf neue Schritte zur Bewältigung der Schuldenkrise. Der DAX gewann zuletzt 0,42 Prozent. Im Blickpunkt standen die Anteilsscheine des Software-Konzerns von SAP (-2,5 Prozent) In einer Mitteilung vom Samstag teilte die Walldorfer Software-Schmiede mit, dass man eine Vereinbarung zur Übernahme des US-Konzerns SuccessFactors geschlossen hat. Mit der Übernahme, die einen Enterprise Value von rund 3,4 Mrd. US-Dollar hat, will SAP seine Marktposition im Bereich Cloud Computing weiter verbessern. Kräftig unter Druck befanden sich indessen Anteilsscheine der Commerzbank Am Morgen hatte der Finanzkonzern weitere Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung angekündigt und ein Angebot zum Rückkauf hybrider Eigenmittelinstrumente unterbreitet. Wie das Kreditinstitut am Montag mitteilte, haben Investoren ausgewählter durch Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns begebener hybrider Eigenmittelinstrumente (Trust Preferred Securities) die Möglichkeit, diese Instrumente an die Commerzbank gegen Barzahlung zu verkaufen. Die Bank will dabei bis zu 600 Mio. Euro für die Annahme von Verkaufsangeboten aufwenden. Unterdessen zieht die Bundesregierung offenbar eine Verstaatlichung der Commerzbank in Betracht: Sollte es das zweitgrößte Kreditinstitut nicht schaffen, sich bis zum nächsten Sommer genug Kapital zu beschaffen, werde Berlin den Bankenrettungsfonds SoFFin reaktivieren und weitere Aktien des Finanzkonzerns übernehmen, hieß es in einem Bericht. Zuletzt gab die Aktie als schwächster Wert mehr als 4 Prozent ab. Der künftige Vorstandschef der Deutschen Bank Jürgen Fitschen, hat einem Pressebericht zufolge bescheidenere Renditeziele für sein Institut angekündigt. Als Zielmarke für die Eigenkapitalrendite nannte er bei einer Veranstaltung des "Monetären Workshops" am Wochenende in Berlin eine Größenordnung von 15 Prozent. Bei den Investoren kam dies gut an, was mit Zugewinnen von 2,4 Prozent honoriert wurde. Der Pharmakonzern Bayer konnte erfreuliche Ergebnisse zu zwei Phase-III-Studien mit VEGF Trap-Eye (Aflibercept für Injektionen ins Auge) veröffentlichen. Die Zweijahresdaten zeigen eine anhaltende Verbesserung der Sehschärfe in der Indikation der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Zuletzt konnte die Aktie Zugewinne von 0,7 Prozent ausweisen.

 

Die deutschen Standardwerte bewegten sich am Dienstag in der Verlustzone. Hintergrund für die Kursabschläge waren vor allem negative Kommentare der Ratingagentur Standard & Poor´s, die am Montagabend den Ausblick für fast alle Länder der Eurozone auf "negativ" gesenkt hatte. Der DAX verlor u. a. 1,27 Prozent. Im Fokus befanden sich heute im DAX vor allem Anteilsscheine des Energieversorgers RWEAm Mittag hatte der Konzern den Angebotspreis und den Bezugspreis der am Vorabend angekündigten Kapitalmaßnahme veröffentlicht. Wie der Energieversorger am Dienstagmittag bekannt gab, wurden der Angebotspreis für die beschleunigte Platzierung der Aktien aus der gestern beschlossenen Kapitalmaßnahme und der Bezugspreis auf 26,00 Euro festgesetzt. Zuletzt verbilligte sich der Wert um mehr als 7 Prozent und fand sich damit an zweitletzter Stelle wieder. Auch Anteilsscheine des Konkurrenten E.ON mussten mehr als 3,4 Prozent abgeben. Am Indexende verloren Papiere von METROüber 13 Prozent an Wert. Der Einzelhandelskonzern hat seine Ergebnis- und Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr nach unten revidiert. Sollte sich der bisher schwache Verlauf im wichtigen Weihnachtsgeschäft fortsetzen, geht die METRO GROUP von einem Umsatz leicht unterhalb des Vorjahresniveaus von 67,3 Mrd. Euro aus. Beim EBIT vor Sonderfaktoren erwartet das Unternehmen ein Ergebnis leicht unterhalb des Vorjahresniveaus von 2,4 Mrd. Euro. Anteile von Volkswagengaben 2 Prozent ab. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Martin Winterkorn hat die Erwartungen für das Fiskaljahr 2012 gedämpft. Für 2012 seien eine konservative Planung, eine hohe Flexibilität in Produktion und Vertrieb sowie unveränderte Kosten- und Investitionsdisziplin wichtig. Strategisch und produktseitig sei Volkswagen so aufgestellt, dass flexibel auf Schwankungen reagiert werden könne, erklärte der Manager. Mit der Strategie 2018 habe das Unternehmen den Kompass für Boom-Zeiten genauso wie für schwierigere Phasen, hieß es weiter.

Auch im TecDAX waren die Verlierer deutlich in der Überzahl. Am unteren Ende waren unter anderem centrotherm mit Abschlägen von mehr als 7 Prozent zu finden. An der Indexspitze behauptete sich hingegen die Aktie des Biotechnologiekonzerns MorphoSysder erstmals mit der Ylanthia-Bibliothek die nächste Generation seiner Antikörpertechnologien präsentiert hatte. Die deutschen Aktien schlossen heute mehrheitlich im Minus. Am Markt herrschte die Sorge, der deutsch-französische Rettungsplan werde möglicherweise doch nicht für die erhoffte Entspannung in der Eurozone sorgen. Der DAX verlor 0,57 Prozent. Im DAX war die Vorzugsaktie von Henkel mit einem Kursplus von 1,6 Prozent stärkster Wert. Zu den Gewinnern zählten ebenfalls Anteile des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp die 0,9 Prozent zulegten. Prof. Dr.-Ing. Ekkehard D. Schulz (70) hat Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns darüber informiert, dass er sein Mandat im Aufsichtsrat der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 niederlegt. Ferner gaben Anteile des Automobilkonzerns BMW 0,7 Prozent ab. Das Unternehmen konnte im November mit einem deutlichen Absatzplus aufwarten. So stiegen die Verkäufe im November auf 138.978 Fahrzeuge, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 7,7 Prozent entspricht. Dabei konnte die Kernmarke BMW im Berichtszeitraum den stärksten Absatz in einem November erreichen. Für die Aktie des Bezahlfernsehsender Sky Deutschland ging es demgegenüber mit einem Kursverlust von 6,8 Prozent stark abwärts. Sky Deutschland und Kabel & Medien Service (KMS) haben eine Erweiterung der über KMS verfügbaren Sky HD-Sender vereinbart. Einer Pressemitteilung zufolge kommen KMS-Kunden ab sofort in den voll ausgebauten Netzteilen in den Genuss von 15 attraktiven Sky Sendern in brillanter HD-Qualität. Der TecDAX wurde einsam von der PSI-Aktie welche 4,0 Prozent zulegte, angeführt. Der Anbieter von Software-Lösungen hat drei Aufträge vom schwedischen SSAB-Konzern erhalten. Es geht dabei um die Lieferung eines Logistikmanagementsystems für das neue Lager am Standort Oxelösund in Schweden sowie zweier Manufacturing-Execution-Systeme (MES) für die Standorte Kunshan in China und Mobile in den USA.

 

Die deutschen Standardwerte mussten am Donnerstag ihre anfänglichen Zugewinne wieder abgeben. Unter anderem belasteten die negativen Kommentare von EZB-Chef Draghi im Anschluss an die turnusmäßige Notenbanksitzung. Ferner lastete die Meldung, dass die deutschen Banken nach Einschätzung der europäischen Aufsichtsbehörde EBA für Krisenzeiten insgesamt rund 13 Mrd. Euro weiteres Kernkapital benötigen, auf der Stimmung der Anleger. Der DAX verlor am Ende kräftig und gab 2,01 Prozent nach. An der Spitze im DAX waren Fresenius Medical Care mit einem Aufschlag von 1,0 Prozent zu finden. Zu den wenigen Gewinnern zählten ferner Merck und Fresenius mit einem Plus von 0,5 Prozent bzw. 0,1 Prozent. Daneben gaben Anteilsscheine der Munich Re 1,5 Prozent ab. In einer Pressemitteilung bezifferte der Rückversicherer die mögliche Schadensbelastung aus der verheerenden Flutkatastrophe in Thailand für den Konzern auf rund 500 Mio. Euro vor Steuern. Wenig gefragt waren auch Anteilsscheine von METRO: Nachdem der Einzelhandelskonzern die Märkte vor wenigen Tagen mit einer Gewinnwarnung für das laufende Fiskaljahr geschockt hatte, setzte sich die Verlustserie für die Aktie auch am heutigen Handelstag mit einem Minus von 3,1 Prozent weiter fort. Unter anderem hat die Aktie wie bereits am Vortag unter negativen Analystenkommentaren zu leiden. Am unteren Ende des DAX verloren Papiere von K+S und Commerzbank 5,0 Prozent bzw. 9,5 Prozent an Wert. Im TecDAX präsentierten sich Anteilsscheine von centrotherm nach positiven Analystenkommentaren mit einem deutlichen Aufschlag von 3,8 Prozent an der Spitze. Carl Zeiss Meditec konnte ebenfalls deutlicher zulegen und verbesserte sich um 1,6 Prozent. Am Morgen hatte der Medizintechnikkonzern für das abgelaufene Fiskaljahr einen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis vorzuweisen.

 

Am Freitag zeigten sich die deutschen Standardwerte nach anfänglichen Abschlägen im weiteren Verlauf fester. Nach anfänglichen Abschlägen befinden sich gegen Mittag vor allem Bankwerte im Aufwind. Am Vorabend wurden die Ergebnisse des EU-weiten Stresstests veröffentlicht. Dabei ergab sich für die teilnehmenden deutschen Banken ein Rekapitalisierungsbedarf von insgesamt 13,1 Mrd. Euro. 65 Prozent des deutschen Kapitalbedarfs entfallen auf zwei Institute: die Commerzbank mit einem Kapitalbedarf von 5,3 Mrd. Euro und die Deutsche Bank mit einem Kapitalbedarf von 3,2 Mrd. Euro. Anteilsscheine der Deutschen Bank tendieren derzeit rund 1,5 Prozent fester und sind aktuell an der Spitze des DAX zu finden. Bei der Commerzbank sind derzeit hingegen nach wie vor deutliche Abschläge in Höhe von knapp 1,5 Prozent auszumachen. Leichte Aufschläge sind am Mittag unterdessen beim Pharmakonzern Bayer auszumachen, der 0,2 Prozent fester tendiert. Ein Beratergremium der US-Gesundheitsbehörde FDA hat das positive Risiko-Nutzen-Verhältnis drospirenonhaltiger kombinierter oraler Kontrazeptiva zur Schwangerschaftsverhütung des Pharmakonzerns bestätigt, gleichzeitig aber auch eine Aktualisierung der US-Produktinformationen empfohlen. Nach Handelsschluss präsentierten sich die deutschen Leitbörsen mit Zugewinnen. Unter anderem konnte der DAX um mehr als 1,9 Prozent zulegen.

 

 

Börse&Märkte: Europa

An den wichtigsten europäischen Börsen gaben zum Wochenauftakt die Bullen den Ton an. Das italienische Spar- und Reformpaket sowie der deutsch-französische Gipfel nährten die Hoffnung, dass man die Schuldenproblematik in der Eurozone in den Griff bekommt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 stieg um 1,15 Prozent, während der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 um 0,64 Prozent anzog. TUI Travel fielen um 1,9 Prozent. Europas größtes Touristikunternehmen konnte das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinn abschließen. Dagegen ging der Kurs von Michael Page International um 5,2 Prozent zurück. Der Personaldienstleister hat eine Gewinnwarnung für das laufende Fiskaljahr veröffentlicht. In Paris kletterten die Titel von Alstom 3,6 Prozent. Der französische Industriekonzern hat vom polnischen Versorger Elektrownia Rybnik einen Großauftrag erhalten. Demnach wird Alstom Equipment für ein neues Kohlekraftwerk mit einer Gesamtleistung von 900 Megawatt liefern. Der Auftragswert wurde auf insgesamt 900 Mio. Euro beziffert.

 

Unter dem Eindruck der drohenden Senkung der Bonitätsnote zahlreicher Eurostaaten schlossen die wichtigsten europäischen Börsen am Dienstag im negativen Bereich. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis Handelsende 0,54 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 0,06 Prozent abgeben musste. Im französischen CAC40 notierten Anteilsscheine von Sanofimit einem Plus von 0,9 Prozent an der Indexspitze. Der Pharmakonzern hatte erfreuliche Studienergebnisse zu Lyxumia bekannt gegeben, einer Kombination von Lixisenatide und Lantus. Aktien von Veolia Environnementnotierten zum Handelsende mit einem Minus von 4,5 Prozent. Der Umweltservice-Konzern will seinen Transformationsplan beschleunigen und die Konzernverschuldung weiter reduzieren. Demnach plant der Konzern in den kommenden beiden Jahren Asset-Verkäufe im Gesamtvolumen von rund 5 Mrd. Euro. Am Indexende gaben Anteilsscheine Carrefour 6,3Prozent ab. In Amsterdam gaben Aktien von TomTom 2,7 Prozent ab. Der Navigationsgerätehersteller hat ein Joint Venture für Kartenmaterial in Thailand vollständig übernommen und seinen Anteil von 80 auf 100 Prozent aufgestockt.

 

Für die europäischen Börsen ging es am Mittwoch deutlicher bergab. Der Dow Jones EURO STOXX 50 notierte zum Handelsende 0,50 Prozent schwächer. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gab abschließend 0,04 Prozent ab. Aktien von Air France-KLM präsentierten sich nach staken Fluggastzahlen 2,0 Prozent fester. Anteilscheine der ING Groep notierten in Amsterdam 4,7 Prozent schwächer. Der niederländische Bank- und Versicherungskonzern erwartet hohe Einmalbelastungen für das vierte Quartal. Wie aus einer Pressemitteilung des Allfinanzkonzerns hervorgeht, werde man im Schlussquartal voraussichtlich einen negativen Einmaleffekt in Höhe von 0,9 bis 1,1 Mrd. Euro verbuchen.

 

Die europäischen Börsen konnten am Donnerstag trotz Zinssenkungen der EZB und der britischen Notenbank ihre Zugewinne nicht halten. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor am Ende 2,43 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 1,05 Prozent abgeben musste. Aktien des britischen Einzelhandelskonzerns Tesco verzeichneten in London einen Anstieg von 0,1 Prozent. Er konnte im dritten Quartal mit einem Umsatzplus aufwarten. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, konnten die Umsatzerlöse auf Konzernebene (inklusive Treibstoffverkäufen) um 7,2 Prozent gesteigert werden. Ferner stiegen die Aktien von AstraZeneca um 0,3 Prozent. Der britische Pharmakonzern hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Guangdong BeiKang Pharmaceutical Co. Ltd getroffen. In der Schweiz zählten Pharmawerte zu den wenigen Gewinnern im SMI. Der Index wurde angeführt von Roche, die um 1,7 Prozent zulegen. Auf Platz zwei mit einem Plus von 0,6 Prozent lagen die Anteilscheine von Novartis. Der schweizerische Pharmakonzern hat positive Studiendaten zum Brustkrebsmedikament Afinitor vorgelegt. Dahinter verloren ABB 1,8 Prozent. Der schweizerische Mischkonzern erweitert seine Produktionskapazitäten in Schweden und investiert in diesem Zusammenhang einen dreistelligen Millionenbetrag. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, werde der Konzern mehr als 400 Mio. US-Dollar investieren, um die Kapazität seiner Produktionsanlage für Hochspannungskabel im schwedischen Karlskrona zu verdoppeln und auf diese Weise der steigenden Nachfrage nach Seekabeln gerecht zu werden.

 

Die europäischen Börsen erhoffen sich vom EU-Gipfel weiterhin eine Lösung zur Bewältigung der Schuldenkrise und bauen ihre Kursgewinne im Mittagshandel aus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt am Mittag 1,78 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 0,93 Prozent zulegen konnte. Die US-Ratingagentur Moody´s die Kreditratings der drei führenden französischen Großbanken Crédit Agricole, Société Générale und BNP Paribas herabgestuft. Die Aktie der Crédit Agricole kann derzeit in Paris dennoch 3,5 Prozent zulegen, während die Anteilsscheine der Société Générale nach deutlichen Anfangsverlusten 0,5 Prozent zulegen kann. Auch Anteilsscheine der BNP Paribas verteuern sich aktuell um 3,6 Prozent. In Wien klettern die Papiere von Miba um 6,3 Prozent. Der Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, präsentierte heute die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate. Zahlreiche Konjunkturdaten gab es schließlich noch zu Großbritannien. Das britische Handelsbilanzdefizit hat sich im Oktober 2011 vermindert. So sank das Defizit auf 7,6 Mrd. Britische Pfund (GBP), nachdem für September ein Passivsaldo von 10,2 Mrd. GBP gemeldet worden war. Volkswirte waren im Vorfeld von einem Minus von 9,4 Mrd. GBP ausgegangen. Ferner sind die britischen Erzeugerpreise im November 2011 mit abgebremstem Tempo angezogen. So lagen die Preise um 5,4 Prozent über dem Vorjahresniveau, nach 5,7 Prozent im Oktober. Volkswirte waren von einer Preiserhöhung von 5,3 Prozent ausgegangen. Im Vormonatsvergleich kletterten die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent, nach einem unveränderten Preisniveau im Oktober. Der Index der Frühindikatoren für Großbritannien ist im Oktober 2011 erneut gesunken. So schrumpfte der Index gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, nachdem die Frühindikatoren bereits im September um 0,4 Prozent gefallen sind.

 

Börse&Märkte: Asien

Die asiatischen Börsen starteten trotz unentschlossener US-Vorgaben mehrheitlich stärker in die neue Woche. In China schlossen die Börsen mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der Hang Seng zog um 0,73 Prozent an und der Shanghai Composite fiel um 1,16 Prozent. Die Finanztitel HSBC, Bank of China und China Life verbuchten dabei Kurszuwächse von über 1 Prozent. Daneben schloss der Nikkei-Index am Montag mit einem Plus von 0,60 Prozent. In Tokio schloss die Aktie von Hitachi mit einem Minus von 0,7 Prozent. Der Transfer der Festplatten-Sparte des japanischen Technologiekonzerns an den US-Konzern Western Digital dürfte sich verzögern. Wie Hitachi am Montag verkündete, dürfte die Übernahme der Konzernsparte durch den US-Festplattenhersteller erst im März 2012 vollzogen werden. Unter anderem müsse Western Digital noch die Genehmigung der Europäischen Wettbewerbsbehörden sowie anderer Regulierungsbehörden einholen. Ursprünglich war der Abschluss der Übernahme für das vierte Quartal des laufenden Fiskaljahres vorgesehen.

 

Die asiatischen Börsen gingen am Dienstag trotz positiver US-Vorgaben mehrheitlich schwächer aus dem Handel. In China schlossen die Börsen mit roten Vorzeichen. Der Hang Seng ging um 1,24 Prozent zurück und der Shanghai Composite fiel um 0,31 Prozent. Die Finanztitel HSBC und China Life schlossen dabei mit Kursrückgängen von jeweils 1,0 Prozent, während Bank of China um 1,8 Prozent nachgaben. Deutliche Abschläge waren am Dienstag bei der Aktie des Modekonzerns Esprit Holdings auszumachen. Hintergrund für das kräftige Minus von mehr als 10 Prozent war die Meldung, dass Chew Fook Aun, Executive Director und CFO des in Hongkong ansässigen Modekonzerns, zum 1. Juni 2012 zurücktreten wird. Daneben schloss der Nikkei-Index in Tokio mit einem Minus von 1,39 Prozent. In Tokio fielen insbesondere exportorientierte Unternehmen, so verloren Sony 1,9 Prozent, Toshiba 3,1 Prozent, TDK 3,4 Prozent und Panasonic 1,5 Prozent. Auch Autowerte entwickelten sich schwächer, so gaben Toyota 2,1 Prozent, Nissan 1,5 Prozent und Mazda 1,4 Prozent ab.

 

Die asiatischen Börsen gehen trotz unentschlossener US-Vorgaben mit gewinnen aus dem Handel. Der Hang Seng kletterte um 1,58 Prozent nach oben, während der Shanghai Composite dagegen nur um 0,29 Prozent vorrückte. Sehr fest präsentierte sich erneut der Banken- und Versicherungssektor. Aktien der ICBC verbesserten sich um knapp 3 Prozent, Aktien von China Life stiegen um 4,3 Prozent und Anteilscheine von ABC verteuerten sich um 3,2 Prozent. Freundliche tendierten auch China Mobile (+1,9 Prozent) und Cheung Kong (+1,6 Prozent). Daneben schloss der Nikkei-Index in Tokio mit einem Plus von 1,71 Prozent In Tokio beflügelten ein schwächerer Yen und die Hoffnung auf einen erfolgreichen EU-Gipfel insbesondere exportorientierte Unternehmen, so gewannen Sony 5,9 Prozent, Toshiba 0,9 Prozent, Canon 1,3 Prozent, TDK 3,1 Prozent und Panasonic 2,7 Prozent. Auch Autowerte entwickelten sich stärker, so zogen Toyota 2,5 Prozent, Nissan 1,3 Prozent, Mazda 2,8 Prozent und Honda 1,3 Prozent an.

 

Nach den jüngsten Zugewinnen in Hongkong, war der Handel am Donnerstag von großer Zurückhaltung geprägt. Während der Hang Seng heute um 0,69 Prozent abgab, ging der Shanghai Composite mit einem leichten Minus von 0,12 Prozent aus dem Handel. Eine China Mobile verlor heute um 0,5 Prozent, für China Life ging es um 2,3 Prozent nach unten und Papiere von TenCent verbilligten sich um 0,6 Prozent. Auch der Handel in Tokio war heute von Zurückhaltung geprägt. Bei sehr geringen Volumina verlor der Nikkei-Index 0,66 Prozent. Unter den Einzelwerten stand heute u.a. Panasonic im Fokus, nachdem die EU-Wettbewerbskommission gegenüber dem Konzern eine Geldstrafe verhängt hat. Wie Panasonic heute mitteilte, wurde man in Zusammenhang mit illegalen Preisabsprachen bei Kühlkompressoren zu einer Geldstrafe in Höhe von 7,67 Mio. Euro verurteilt. Panasonic wolle die Entscheidung der EU-Wettbewerbskommission prüfen. Ferner werde nach Angaben der Geschäftsführung die Strafzahlung keine Auswirkungen auf den zuletzt veröffentlichten Ausblick für das am 31. März endende Fiskaljahr haben.

 

Die asiatischen Börsen tendierten am Freitag einheitlich schwächer. Zum Teil enttäuschende Ergebnisse der EZB-Sitzung und aufkommende Zweifel, dass die Euro-Länder die Schuldenkrise nicht in den Griff bekommen, ließ heute die Kurse an den asiatischen Märkten einbrechen. Die Aktienmärkte in China konnten sich dem schwachen Umfeld nicht entziehen. Zudem kamen zunehmend Sorgen auf, dass sich die Euro-Schuldenkrise negativ auf das Wirtschaftswachstum im asiatischen Raum auswirken könnte. Der Hang Seng verlor deutlich um 2,73 Prozent. Die Kursverluste in Hongkong zogen sich heute durch alle Branchen und viele Blue Chips verloren zwischen 2 und 5 Prozent. So fiel eine Jiangxi Copper zum Beispiel um 5,4 Prozent. Der Versicherer China Life schloss mit einem Abschlag von 4,7 Prozent und Anteilscheine von PetroChina rutschten um knapp 4 Prozent ab. Auch der Handel in Tokio war heute von Zurückhaltung geprägt. Der Nikkei-Index gab um 1,48 Prozent ab. Toyota stand im Fokus. Nachdem der Konzern zuvor seine Prognosen für das Gesamtjahr deutlich nach unten revidiert hatte. Von der Konjunkturseite wurden heute in Tokio BIP-Daten für das dritte Quartal 2011 veröffentlicht. So erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahresquartal um revidiert 5,6 Prozent, während zunächst sogar ein Plus von 6,0 Prozent ausgewiesen worden war. Davor war im zweiten Quartal 2011 ein Minus von 2,1 Prozent ermittelt worden. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um revidiert 1,4 (vorläufig: 1,5) Prozent, gegenüber einem Rückgang von 0,5 Prozent im zweiten Quartal 2011.

 

Börse&Märkte: USA

Die US-Börsen konnten am Montag mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gehen. Für Auftrieb sorgte bei den Investoren unter anderem das am Wochenende verabschiedete Sparpaket in Italien sowie die Hoffnung auf eine Beendigung der Schuldenkrise in der Eurozone. Besonders der heutige deutsch-französische Krisengipfel und das Vorziehen des ESM standen hierbei im Blickpunkt. Die Meldung, dass S&P den Ausblick Deutschlands und Frankreichs auf negativ setzen wird, belastete kurzzeitig die Kurse. Der Dow Jones gewann am Ende 0,65 Prozent Bei den Einzelwerten stand unter anderem die Aktie des US-Einzelhändlers Dollar General im Fokus. Zuvor hatte der Konzern die Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgelegt und dabei die Analystenschätzungen übertroffen. Im Anschluss wurde die Jahresprognose nach oben revidiert und außerdem ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. US-Dollar angekündigt. Am Ende legte der Wert 1,6 Prozent zu. Der Stahlverarbeitungs- und Metallrecyclingkonzern Commercial Metals hat das Übernahmeangebot des US-Milliardärs Carl Icahn abgelehnt. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, habe das Board of Directors das erst kürzlich vorgelegte Übernahmeangebot des bekannten US-Investors und Großaktionärs eingehend und mit Hilfe externer Berater geprüft. Dabei sei man zu dem Schluss gekommen, dass das Übernahmeangebot in Höhe von 15,00 US-Dollar je Aktie nicht den wahren Unternehmenswert widerspiegelt und die positiven Zukunftsaussichten des Konzerns nicht berücksichtige. Das Board weise daher die Übernahmeofferte von Icahn als "opportunistisch" zurück und rät den Aktionären, das Übernahmeangebot nicht anzunehmen. Die Aktie gewann 0,7 Prozent. Der größte US-Lebensversicherer MetLife hat am Montag die Gewinnprognosen für die Fiskaljahre 2011 und 2012 konkretisiert. Demnach erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 4,83 bis 4,93 US-Dollar, nachdem man im Vorjahreszeitraum ein EPS von 4,43 US-Dollar erwirtschaftet hatte. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 4,95 US-Dollar aus. Am Ende gewann der Wert 3,7 Prozent. Gefragt waren vor allem auch die Anteilsscheine der US-Fluggesellschaft US Airways Group. Zuvor hatte der Luftfahrtkonzern einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen für den Monat November veröffentlicht. Am Ende konnte der Wert mehr als 5,6 Prozent zulegen. Auch die Fast-Food-Kette YUM! Brands ist unter den größten Gewinnern zu finden. Im Rahmen einer Präsentation zu einer Analystenkonferenz hatte der Konzern seine Prognose für das laufende Fiskaljahr vor Handelseröffnung nach oben revidiert. Bis zum Abend konnte die Aktie von YUM! Brands 1,5 Prozent zulegen.

 

Die Indizes an der New Yorker Wall Street gingen am Dienstag mit unterschiedlichen Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones gewann unter anderem 0,43 Prozent. Der Lkw-Hersteller PACCAR erklärte am Dienstag, dass das Board of Directors eine zusätzliche Bardividende in Höhe von 70 Cents je Aktie beschlossen habe. Zudem setzte das Gremium die Höhe der Quartalsdividende auf 18 Cents je Aktie fest. Die PACCAR-Aktie gab 0,4 Prozent ab. Der Mischkonzern 3M hat seine Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr bestätigt und geht für 2012 von einem Anstieg bei Umsatz und Ergebnis aus. Die Anteilsscheine von 3M notierten 1,5 Prozent fester. Die Baumarktkette Lowe's hat die Gewinnprognosen für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Demnach erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr nach wie vor ein EPS von 1,37 bis 1,40 US-Dollar, wobei hier negative Einmaleffekte in Höhe von 20 Cents je Aktie aus der Schließung von Niederlassungen eingerechnet sind. Auf Konzernebene erwartet man nach wie vor ein Umsatzplus von 2 bis 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Die Aktie gewann bis Handelsende 1,7 Prozent an Wert. Der US-Baukonzern Toll Brothers musste im vierten Quartal angesichts eines hohen steuerlichen Einmaleffekts im Vorjahreszeitraum einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Die Aktie von Toll Brothers legte 2,7 Prozent zu.

 

Die US-Aktienmärkte konnten sich am Mittwoch erneut auf keine einheitliche Richtung festlegen. Der Dow Jones schloss leicht fester während der NASDAQ Composite leichter tendierte. Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Oktober 2011 um 7,7 Mrd. US-Dollar gestiegen. Dies teilte die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch mit. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 3,7 Prozent auf 2,46 Billionen US-Dollar. Der Umfang der kurzfristigen Schulden, wie etwa Kreditkartenschulden, kletterte um 0,6 Prozent bzw. 0,3 Mrd. US-Dollar auf 792,3 Mrd. US-Dollar. Das Volumen langfristiger Kredite, wie zum Beispiel für Autokäufe oder Studienkredite, stieg dagegen um 5,3 Prozent bzw. 7,3 Mrd. US-Dollar auf 1,67 Billionen US-Dollar. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 3. Dezember 2011 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge Der Pharmakonzern Pfizer hat eine bedeutende Hürde bei der Zulassung seines neuen Krebsmedikaments Axitinib genommen. Die Food and Drug Administration (FDA) erklärte am Mittwoch, dass die Vorteile des Präparats die möglichen Nachteile überwiegen würden. Axitinib soll zur Behandlung von Nierenkrebs eingesetzt werden. Der Einzelhandelskonzern J. C. Penney hat eine Minderheitsbeteiligung an dem Medien- und Verlagskonzern Martha Stewart Living Omnimedia erworben. Demnach hat sich die Einzelhandelskette 16,6 Prozent der Anteile von Martha Stewart Living Omnimedia gesichert. Insgesamt lag der Kaufpreis für die Beteiligung bei 38,5 Mio. US-Dollar bzw. 3,50 US-Dollar je Aktie. Im Zuge der vereinbarten strategischen Allianz beider Konzerne werden ab Februar 2013 in vielen der Department Stores von JC Penney Unterfilialen von Martha Stewart eingerichtet, in denen Kunden Merchandising-Artikel des Medien- und Verlagskonzerns erwerben können. Die Aktie von Martha Stewart schloss mit einem Plus von 33,3 Prozent. Das Papier von J. C. Penney notierte 0,6 Prozent im Plus. Die Aktien des Agrarkonzern Monsanto gaben unterdessen 0,8 Prozent ab. Das Unternehmen hatte zuvor seine Prognose für das erste Quartal nach oben revidiert.

 

Die Wall Street präsentierte sich am Donnerstag mit kräftigen Abschlägen. Unter anderem belasteten die negativen Kommentare von EZB-Chef Draghi im Anschluss an die turnusmäßige Notenbanksitzung. Zuvor hatte die EZB erwartungsgemäß die Leitzinsen gesenkt. Ferner standen der EU-Gipfel und der Bankenstresstest in Europa im Fokus. Der Dow Jones verlor unter anderem 1,63 Prozent. Auf der Unternehmensseite richten sich die Blicke der Anleger vor allem auf den Netzwerk-Spezialisten Ciena Dieser hatte vor Börseneröffnung die Geschäftszahlen für das vierte Quartal vorgelegt und konnte dabei dank höherer Umsatzerlöse den Verlust reduzieren. Allerdings wurden beim bereinigten Ergebnis die Analystenschätzungen verfehlt. Am Ende konnte die Aktie 1 Prozent zulegen. Der Spirituosenhersteller Brown-Forman hat im zweiten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg erzielt. Am Ende musste der Wert 0,8 Prozent abgeben. Der Fleischproduzent Smithfield Foods blieb im zweiten Quartal angesichts höherer Futtermittelpreise hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die Aktie musste 3,7 Prozent abgeben.

 

In den USA waren am Freitag zu Handelsbeginn leichte Aufschläge auszumachen: Unter anderem legte der Dow Jones zu Handelsbeginn 0,57 Prozent zu. Vor Handelsbeginn wurde beim US-Handelsbilanzdefizit ein Rückgang ermittelt. So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 1,6 Prozent auf 43,5 Mrd. US-Dollar reduziert, während Volkswirte 44,0 Mrd. US-Dollar prognostiziert hatten. Im September wurde ein Passivsaldo von revidiert 44,2 (vorläufig: 43,1) Mrd. US-Dollar verbucht. Hierbei sanken die Exporte binnen Monatsfrist um 0,8 Prozent auf 179,2 Mrd. US-Dollar. Die Importe gingen um 1,0 Prozent zurück auf 222,6 Mrd. US-Dollar. Beim Außenhandel mit China wuchs der Passivsaldo auf 28,1 Mrd. US-Dollar, nach 25,7 Mrd. US-Dollar im Vorjahresmonat. Auf der Unternehmensseite steht vor allem der Technologiesektor im Blick .Hier hatten einige Schwergewichte aus der Halbleiterindustrie ihren Ausblick für das Schlussquartal nach unten korrigiert. Den Anfang machte dabei Texas Instruments der am Vorabend nach Börsenschluss seine Umsatz- und Ergebnisprognose gesenkt hatte. Die Aktie musste mehr als 4 Prozent abgeben. Auch der US-amerikanische Chip-Hersteller Altera geht für das vierte Quartal von einem schwächer als erwarteten Konzernumsatz aus. Auch hier standen Abschlöge von 1,9 Prozent zu Buche. Am Freitag machte auch der US-Halbleitekonzern Lattice Semiconductor mit einer Umsatzwarnung von sich reden: . Derzeit muss die Aktie 4,7 Prozent abgeben. Auch der Chemiekonzern DuPont schockte mit einer Gewinnwarnung und tendierte daraufhin mehr als 6 Prozent leichter. Am Nachmittag sorgte das unerwartet deutlich gestiegene US-Verbrauchervertrauen für neuen Schwung und verhalf dem Dow Jones zu Zugewinnen von mehr als 1,3 Prozent.

 

Börse&Märkte: Termine

In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Winnebago, Vivacon, Best Buy, Thomas Cook, Inditex, Joy Global, Scholastic,TUI, Accenture, Adobe, CyBio, EVN, FedEx, MVV Energie, Pier 1, Quicksilver, Research in Motion, Analytik Jena und Heiler Software zur Veröffentlichung an.

 

Börse&Märkte: Konjunktur

Auf der Konjunkturseite steht am Montag in den USA die Veröffentlichung der Daten zum Konsumentenvertrauen in Japan an. Am Abend wird in den USA der Staatshaushalt veröffentlicht. Am Dienstag stehen in Großbritannien die Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise (November) an, In Deutschland wird der ZEW-Konjunkutrindex (Dezember) veröffentlicht. In den USA werden am Nachmittag die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen (November), den Lagerbeständen (Oktober) sowie die Zinsentscheidung der US-Notenbank veröffentlicht. Am Mittwoch stehen in Japan die Daten zur Industrieproduktion (Oktober) an. In Großbritannien werden die Arbeitsmarktdaten (Dezember) und in der EU die Industrieproduktion (Oktober) veröffentlicht. Am Nachmittag werden in den USA die wöchentlichen Hypothekenanträge sowie die Öllagerbestände publiziert. Am Donnerstag wird in Japan der viel beachtete Tankan-Bericht für das Schlussquartal veröffentlicht. In Deutschland werden die Daten zur Beschäftigung des verarbeitenden Gewerbes (Oktober) sowie die Gewerbeanzeigen (1. - 3. Quartal) publiziert. In der EU werden die Daten zur Beschäftigung (3. Quartal) und zur Inflation (November) veröffentlicht. In den USA werden der NY Empire State Index (Dezember), die Erstanträge Arbeitslosenhilfe, der Erzeugerpreis-Index (November), die Industrieproduktion (November), der Philadelphia Fed Index (Dezember) veröffentlicht. Am Freitag stehen die deutschen Großhandelspreise (November) im Blick. Außerdem wird die EU Handelsbilanz (Oktober) und der EU Arbeitskostenindex (3. Quartal) veröffentlicht. In den USA stehen die Verbraucherpreise (November) an.

 

Börse&Märkte: Indizes

Indexstände (09.12.2011, 18:00 Uhr) DAX: 5.986,71TecDAX: 679,46 Dow Jones STOXX 50: 2.326,31Nikkei 225: 8.536,46 Dow Jones: 12.159,43 Nasdaq Composite: 2.633,45 (09.12.2011/ac/n/m)

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