Börsen in Europa am Morgen Erneut im Plus, Alstom unter Druck
Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Börsen können nach den deutlichen Zugewinnen vom Vortag auch im frühen Dienstaghandel wieder grüne Vorzeichen ausweisen. Die Nachrichtenlage ist nach wie vor dünn. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt derzeit 0,10 Prozent auf 2.372,67 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) verbessert sich um 0,82 Prozent auf 2.409,30 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen eine uneinheitliche Tendenz.
In Frankreich geht es für Alstom (ISIN FR0010220475/ WKN A0F7BK) um 1,3 Prozent nach unten. Der Industriekonzern hat einen Großauftrag aus Schweden erhalten. Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Auftrag des schwedischen Versorgers Svenska Kraftnät ein Volumen von 240 Mio. Euro. Durch eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) soll Barkeryd in Zentralschweden mit Hurva im Süden des Landes verbunden werden. Dabei findet die HVDC MaxSineTM Voltage Source Converter-Technologie (VSC) von Alstom Verwendung, die an beiden Enden eingesetzt werden. Daneben ist u.a. auch das Projekt Management Teil des Auftrags. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im CAC 40 die Anteilsscheine von Peugeot mit einem Zugewinn von 2,1 Prozent wieder, während sich auf dem letzten Platz Société Générale um 2,4 Prozent verschlechtern.
Im breiten Markt fahren in Frankreich Valeo (ISIN FR0000130338/ WKN 854052) um 0,3 Prozent vor. Der Automobilzulieferer baut sein China-Geschäft durch eine Übernahme aus. So erwirbt man 80 Prozent der Anteile des Beleuchtungs-Spezialisten Ruby. Dieser gehört zu Chery Technology, einer Tochtergesellschaft des chinesischen Automobilherstellers Chery Automobile. Die übrigen 20 Prozent bleiben im Besitz von Chery Technology. Das Joint Venture soll in Wuhu Valeo Automotive Lighting Systems umbenannt werden und hauptsächlich für Chery Automobile und damit den chinesischen Markt produzieren.
Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im Dezember 2011 nach Angaben des Arbeitsministeriums leicht verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen binnen Monatsfrist um 1.897 Personen oder 0,04 Prozent auf 4,42 Millionen. Damit ist die Zahl bereits den fünften Monat in Folge angestiegen. Im November belief sich das Plus noch auf knapp 60.000. Im Gesamtjahr 2011 ist die Zahl der Arbeitslosen damit um 322.286 Personen bzw. 7,86 Prozent angewachsen.
Nachdem in der Schweiz gestern nicht gehandelt wurde, zeigt sich der Leitindex SMI im frühen Dienstaghandel einheitlich in grün. Am stärksten fallen dabei die Aufschläge mit 3,5 Prozent bei ABB aus, während sich am Indexende Nestlé lediglich um 0,4 Prozent verteuern können.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.372,67 (+0,10 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.409,30 (+0,82 Prozent) FTSE 100 (London): 5.636,53 (+1,15 Prozent) CAC40 (Paris): 3.208,92 (-0,42 Prozent) MIB (Mailand): 15.611,03 (+1,01 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.667,20 (-0,65 Prozent) SMI (Zürich): 6.010,80 (+1,26 Prozent) ATX (Wien): 1.947,79 (+0,35 Prozent) (03.01.2012/ac/n/m)

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