Rohstoffe Rohöl gesunken + EU Sorgen / Iran Ängste im Gewicht
Forexpros – Rohölfutures sind am Mittwoch gesunken und kamen vom 7 Wochenhoch der vorherigen Rallye wieder nach unten als sich das Marktsentiment verschlechterte unter verweilenden Sorgen über die Schuldenkrise in der Eurozone, während steigende Sorgen über eine Unterbrechung der Lieferung aus dem Iran die Verluste begrenzten.Auf der New York Mercantile Exchange wurde leichtes, süßes Rohöl für die Februarlieferung während dem europäischen Morgenhandel bei einem Preis von 102.59 USD pro Barrel gehandelt, ein Verlust von 0.35%.
Zuvor sind die Preise sogar um 0.48% gesunken und markierten mit 102.41 USD pro Barrel ein Tief.
Investoren bleiben vorsichtig vor der Auktion der deutschen Schatzamtes, bei der 5 Milliarden EUR an Schuldverschreibungen mit 10 Jahren Laufzeit verkauft werden sollen.
Zuvor veröffentlichte Daten die zeigten, dass die Verwendung der Einrichtung der EZB für Übernachttransaktionen ein neues Allzeithoch von 453.1 Milliarden EUR erreichten kamen zur Nervosität unter den Händlern dazu.
Der Bericht unterstrich die Sorgen über den Bankensektor der Region, da die EU Geldgeber sich vermehrt an die EZB als sicherer Hafen für extra Gelder bewegten.
Die Entwicklungen der Eurozone haben den Handelt auf dem Ölmarkt in den letzten Monaten 2011 dominiert unter Sorgen darüber, dass die Schuldenkrise der Eurozone eine breitere wirtschaftliche Verlangsamung mit sich ziehen kann und somit die Nachfrage am Öl gesenkt wird.
Die Preise erhielten Unterstützung durch eine mögliche Unterbrechung des Angebots als Ergebnis der steigenden Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen.
Der iranische Chef des Militärs Ataollah Salehi warnte die USA davor, einen Flugzeugträger zurück in den persischen Golf zu bringen. Der Pentagon-Sprecher George Little sagte zuvor, dass „normal geplante Bewegungen“ auch wenn sie durch die Straße von Hormus geplant sind, weiterlaufen werden und die Bedrohung des Iran somit ignoriert würde.
Die Straße von Hormus befindet sich zwischen dem Iran und dem Oman und ist einer der wichtigsten Kanäle für die weltweite Verschiffung von Öl. Hier werden ca. 33% des im Ozean geförderten Öls passiert, laut Daten der US Energy Information Administration.
Iran ist der weltweit viertgrößte Förderer von Rohöl und pumpte 2010 knapp 5% des weltweiten Bedarfs. Die Bedrohung eines Ausfalls der Versorgung durch das Land half dabei, die Preise in den vergangenen Wochen zu unterstützen.
Auf der ICE Futures Exchange wurden Ölfutures der Sorte Brent für die Februarlieferung mit einem Verlust von 0.15% und einem Preis von 111.97 USD pro Barrel gehandelt, während der Spread zwischen Brent und dem US Gegenstück bei 9.38 USD pro Barrel lag.
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