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Börse Frankfurt am Morgen Indizes notieren im frühen Montaghandel kaum verändert

 |  16.01.2012, 09:59  |  456 Aufrufe  |   0  | 

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren zum Start in die neue Handelswoche kaum verändert. Auf die Stimmung der Investoren drückt dabei die Abstufung von neun europäischen Staaten durch die Ratingagentur S&P. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gewinnt aktuell 0,01 Prozent auf 6.143,42 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,10 Prozent auf 9.497,09 Stellen steigt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,15 Prozent auf 4.480,77 Zähler nach oben. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verbessert sich um 0,02 Prozent auf 718,01 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,03 Prozent auf 139,90 Punkte, während sich der Euro um 0,08 Prozent auf 1,2658 US-Dollar verteuert.

Die deutschen Großhandelsverkaufspreise sind im Dezember 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit abgebremstem Tempo angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Preise um 3,0 Prozent, nach Zuwächsen von 4,9 Prozent im November 2011 und 9,5 Prozent im Dezember 2010. Daneben blieben die Großhandelspreise binnen Monatsfrist unverändert, während sie im November 2011 um 0,7 Prozent und im Dezember 2010 um 1,8 Prozent gestiegen waren. Im Jahresdurchschnitt 2011 lagen die Großhandelsverkaufspreise um 7,5 Prozent über dem Stand des Jahres 2010. Unterdessen wiesen die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten im November 2011 einen Beschäftigungszuwachs aus. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um rund 180.400 Personen bzw. 3,6 Prozent auf knapp 5,2 Millionen per Ende November. Damit setzte sich die seit Januar 2011 anhaltende Zunahme der Beschäftigtenzahl im Vorjahresvergleich fort.

Die US-Börsen gingen am Freitag mit Abschlägen aus dem Handel. Am Morgen hatten noch Konjunkturdaten für Impulse gesorgt. Am Mittag wurde dann bekannt, dass die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit mehrerer Euro-Länder reduziert hat. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor abschließend 0,39 Prozent auf 12.422,06 Punkte, während der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) 0,51 Prozent auf 2.710,67 Zähler nachgab. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) notierte zum Handelsende 0,49 Prozent schwächer bei 1.289,09 Punkten. Heute bleiben die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

Die Energieversorger E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) und RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) wollen Presseangaben zufolge trotz des Urteils des Finanzgerichts Baden-Württemberg gegen die EnBW (ISIN DE0005220008/ WKN 522000) weiter gegen die Atomsteuer klagen. Wie es heißt, wollen beide Konzerne erneut Rechtsmittel einlegen, wenn der Bund beim nächsten Brennelemente-Wechsel in einem ihrer Kernkraftwerke die umstrittene Atomsteuer einziehen will. Während E.ON um 0,2 Prozent fallen, verlieren RWE 0,1 Prozent an Wert. Auf Platz eins der Gewinnerliste fahren im DAX Daimler um 2 Prozent vor, während Heidelberg Cement auf dem letzten Platz 1,4 Prozent an Wert einbüßen.

RATIONAL (ISIN DE0007010803/ WKN 701080) verteuern sich im MDAX um 0,1 Prozent. Der Küchenhersteller hat im Geschäftsjahr 2011 ein Umsatzplus von 12 Prozent erreicht. Zu dieser positiven Entwicklung haben alle Regionen der Welt beigetragen. Sehr erfolgreich verlief die weltweite Markteinführung des SelfCookingCenter whitefficiency und des VarioCookingCenter multificiency. Dies spiegelt auch der zu erwartende Rekordumsatz von 119 Mio. Euro im vierten Quartal 2011 wider. Der Konzernumsatz belief sich nach vorläufigen Berechnungen auf 392 Mio. Euro. RATIONAL erwartet entsprechend der Umsatzentwicklung und unter Berücksichtigung von Einmalkosten ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von circa 102 Mio. Euro (Vorjahr: 106 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 26 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent). Eliminiert man die Einmalkosten der Produkteinführung von circa 8 Mio. Euro, so würde eine EBIT-Marge von rund 28 Prozent erreicht.

Im TecDAX geht es für Kontron (ISIN DE0006053952/ WKN 605395) an der Indexspitze um 1,9 Prozent nach oben. Der Anbieter von Embedded Computer Systemen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 trotz des anhaltend schwierigen internationalen Umfelds ein Umsatzwachstum von rund 14 Prozent erzielt. Vorbehaltlich der endgültigen Zahlen belief sich der Umsatz auf über 580 Mio. Euro.

DAX: 6.143,42 (+0,01 Prozent) MDAX: 9.497,09 (+0,10 Prozent) SDAX: 4.480,77 (+0,15 Prozent) TecDAX: 718,01 (+0,02 Prozent) (16.01.2012/ac/n/m)

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