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BASF rechnet wegen Gen-Verlagerung mit Kosten im zweistelligen Millionenbereich

Autor: dpa-AFX
 |  16.01.2012, 13:50  |  580 Aufrufe  |   0  | 

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF rechnet im Zusammenhang mit der geplanten Verlagerung seines Tochterunternehmens für grüne Gentechnik von Limburgerhof bei Ludwigshafen in die USA mit Kosten im unteren zweistelligen Millionen-Bereich. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben für Gentechnik sollen gleichzeitig auf einem konstant hohem Niveau bleiben, sagte BASF-Vorstand Stefan Marcinowski am Montag bei einer Telefonkonferenz.

Bereits in den vergangenen Jahren seien mehr als 90 Prozent der Ausgaben auf die Wachstumsregionen konzentriert gewesen. Wertberichtigungen seien im Zusammenhang mit der Verlagerung nicht erforderlich. Auch die bestehenden Kooperationen etwa mit KWS Saat oder Monsanto seien 'in keiner Weise' von der Entscheidung betroffen. Die Maßnahmen sollen bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Wegen der mangelnden Akzeptanz gibt BASF den Markt für Pflanzenbiotechnologie in Europa auf und verlagert dessen Zentrale. In Summe sollen in Europa deshalb 140 Stellen abgebaut werden./jha/wiz

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