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WDH/'FTD' Versicherer rechnen mit mehr als halber Milliarde Schaden - Concordia

Autor: dpa-AFX
 |  17.01.2012, 08:30  |  175 Aufrufe  |   0  | 

(Wiederholung wegen technischer Probleme)

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Versicherer des vor Italien havarierten Kreuzfahrtschiffes 'Costa Concordia' müssen laut einem Pressebericht möglicherweise mit einem Schaden von mehr als einer halben Milliarde Euro kalkulieren. Die Summe von 500 Millionen Euro könne leicht überschritten werden, berichtet die 'Financial Times Deutschland' (Dienstagausgabe) und beruft sich auf Versicherungskreise.

Die 'Costa Concordia' war unter einem globalen Programm versichert, das die US-Reedereigruppe Carnival , zu der Costa gehört, vom Makler Aon organisieren ließ. Unter den Versicherern sind Allianz, Axa , Generali , XL Insurance und Royal Sun Alliance. Den Rückversicherer Hannover Rück kostet der Unfall mindestens 10 Millionen Euro. Auch andere große Rückversicherer sind betroffen.

Für Schiffe gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Deckungen: Die Kaskoversicherung für das Schiff selbst und die Haftpflichtversicherung für Schäden bei Dritten. Die Kaskoversicherung des Schiffs, das 2006 für 450 Millionen Euro gebaut wurde, sowie anderer Carnival-Schiffe wird von einem Konsortium gestellt. Costa, der Betreiber des havarierten Schiffs, gehört zu Carnival. Die Versicherer müssen für die Reparatur oder bei einem Totalschaden für den Ersatz des Schiffes aufkommen./stb/wiz

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