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Wall Street Eröffnung Im Plus, Citigroup nach Zahlen unter Druck

 |  17.01.2012, 15:45  |  613 Aufrufe  |   0  | 

New York (aktiencheck.de AG) - Nachdem gestern an der Wall Street feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, legen die wichtigsten US-Indizes im frühen Dienstaghandel den Vorwärtsgang ein. Dabei wird die Stimmung der Investoren auch durch positive Konjunkturdaten aus den USA und China verbessert. Die heutigen Quartalsausweise aus dem Bankensektor fielen unterdessen gemischt aus. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewinnt 0,97 Prozent auf 12.541,98 Punkte, während der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) 1,11 Prozent auf 2.740,82 Zähler zulegt. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) notiert im frühen Handel 0,99 Prozent stärker bei 1.301,86 Punkten.

Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Januar 2012 erneut eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf +13,48 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von +10,0 Zählern gerechnet hatten. Für Dezember 2011 war ein Wert von revidiert +8,19 Punkten ermittelt worden.

Die US-Berichtssaison gewinnt langsam aber sicher an Fahrt. So öffneten heute vor Handelsstart einige Großbanken ihre Bücher zum abgelaufenen Quartal. Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren steht dabei der Zahlenausweis der Citigroup (ISIN US1729671016/ WKN 871904). Die Bank verfehlte dabei die Erwartungen der Analysten. So musste man im vierten Quartal 2011 infolge eines schwachen Investment Banking Geschäfts ein geringeres Ergebnis ausweisen. Die Umsatzerlöse verringerten sich um 7 Prozent auf 17,17 Mrd. US-Dollar. Daneben sank der Nettogewinn um 11 Prozent auf nun 1,17 Mrd. US-Dollar bzw. 0,38 US-Dollar pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld nur von einem Gewinn von 49 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 18,54 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Die Aktie verschlechtert sich um 2,9 Prozent. Im Gegensatz hierzu konnte Wells Fargo (ISIN US9497461015/ WKN 857949) mit seinem Zahlenausweis überzeugen. So hat die Bank im vierten Quartal einen höheren Gewinn erzielt. Dabei profitierte man unter anderem von deutlich geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Der Nettogewinn belief sich auf 4,11 Mrd. US-Dollar bzw. 73 Cents pro Aktie, nach 3,41 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz nahm um 4 Prozent auf 20,61 Mrd. US-Dollar ab. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 72 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 20,08 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Der Titel rückt um 2,7 Prozent vor.

Unterdessen sorgte die M&T Bank (ISIN US55261F1049/ WKN 863582) mit ihrer Quartalsbilanz wieder für eine Enttäuschung. So musste die Bank im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verkraften, wobei man unter Kosten in Zusammenhang mit der Übernahme von Wilmington Trust zu leiden hatte. Die Erwartungen wurden verfehlt. Das Kreditinstitut erzielte einen Nettogewinn von 147,7 Mio. US-Dollar bzw. 1,04 US-Dollar pro Aktie, nach 204,4 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 1,20 US-Dollar (Vorjahr: 1,52 US-Dollar). Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,46 US-Dollar pro Aktie ausgegangen. Das Papier gibt um 0,8 Prozent nach.

TD Ameritrade (ISIN US87236Y1082/ WKN A0H1BG) erzielte indes im ersten Geschäftsquartal (per 31. Dezember) dank einer strikten Kostenkontrolle ein Gewinnwachstum. Zwar schrumpften die Umsatzerlöse auf 653,4 Mio. US-Dollar, im Vergleich zu 656,2 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal. Dagegen erhöhte sich aber der Nettogewinn von 145,0 Mio. US-Dollar auf nun 152,0 Mio. US-Dollar bzw. 27 Cents pro Aktie. Das EPS lag somit über der Schätzung der Analysten von 26 Cents. Die Anteilsscheine des Online-Brokers verbilligen sich um 1,8 Prozent.

Daneben hat Hasbro (ISIN US4180561072/ WKN 859888) im Gesamtjahr 2011 den Umsatz nach vorläufigen Berechnungen um rund 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 4,00 Mrd. US-Dollar gesteigert. Dabei dürfte sich der Umsatz im Schlussquartal auf 1,33 Mrd. US-Dollar belaufen haben, nach 1,28 Mrd. US-Dollar im vierten Quartal 2010. Darüber hinaus geht der Konzern davon aus, in 2011 ein EPS-Wachstum von 2 bis 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt zu haben. In 2010 lag das Ergebnis pro Aktie bei 2,74 US-Dollar. Die Aktie des Spielzeugherstellers steigt um 1,5 Prozent. (17.01.2012/ac/n/m)

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