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Wall Street Eröffnung Knapp im Plus, Goldman Sachs legen nach Zahlen zu

 |  18.01.2012, 15:48  |  1123 Aufrufe  |   0  | 

New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Indizes können im frühen Mittwochhandel ihren Aufwärtstrend vom Vortag fortsetzen. Dabei wirken sich die besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen von Goldman Sachs positiv auf die Stimmung der Investoren aus. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewinnt 0,05 Prozent auf 12.487,98 Punkte, während der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) 0,33 Prozent auf 2.737,12 Zähler zulegt. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) notiert im frühen Handel 0,06 Prozent stärker bei 1.294,39 Punkten.

Die amerikanischen Erzeugerpreise haben sich im Dezember 2011 nach Angaben des Arbeitsministeriums überraschend reduziert. Binnen Monatsfrist sanken die Preise um 0,1 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise kletterten die Preise in der Kernrate um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld Preissteigerungen von jeweils 0,1 Prozent prognostiziert. Unterdessen ist die US-Industrieproduktion im Dezember nach Angaben der U.S. Federal Reserve Bank gestiegen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,4 Prozent über seinem Vormonatsniveau, wogegen er im November um revidiert 0,3 (vorläufig: -0,2) Prozent gesunken war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,5 Prozent prognostiziert. Zudem kletterte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,1 Prozent, während die Prognose ebenfalls auf 78,1 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei 77,8 Prozent gestanden. In Kürze wird zudem noch der NAHB/WF Hausmarktindex für Januar erwartet.

Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren stehen im frühen Mittwochhandel diverse Quartalsausweise aus dem Bankensektor. Goldman Sachs (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) musste im vierten Quartal 2011 zwar einen deutlichen Gewinnrückgang verbuchen, konnte aber die Erwartungen der Analysten übertreffen. So verringerten sich die Umsatzerlöse auf 6,05 Mrd. US-Dollar, nach 8,64 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Ferner sank der Nettogewinn von 2,39 Mrd. US-Dollar auf nur noch 1,01 Mrd. US-Dollar bzw. 1,84 US-Dollar pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld lediglich von einem Gewinn von 1,24 US-Dollar pro Aktie ausgegangen. Die Aktie verteuert sich um 2 Prozent. Auch die Bank of New York Mellon (ISIN US0640581007/ WKN A0MVKA) musste im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Dabei hatte die Bank u.a. unter einer Restrukturierungsbelastung und Rückstellungen für Kreditausfälle zu leiden. Die Erwartungen wurden verfehlt. Das Papier verschlechtert sich um 3,7 Prozent. Ungleich besser lief es bei der U.S. Bancorp (ISIN US9029733048/ WKN 917523). Die Bank hat ihren Gewinn im vierten Quartal klar gesteigert. Dabei profitierte man von deutlich geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle sowie positiven Einmaleffekten. Die Schätzungen der Analysten konnten übertroffen werden. Der Titel rückt um 0,3 Prozent vor. PNC Financial (ISIN US6934751057/ WKN 867679) verbilligen sich um 3,5 Prozent. Die Bank verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang, was mit Sonderbelastungen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt.

Für die Aktie des Finanzdienstleisters State Street (ISIN US8574771031/ WKN 864777) geht es um 6,6 Prozent nach unten. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen Gewinnsprung erzielt, was auf eine stärkere Nachfrage nach seinen Services zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis allerdings knapp verfehlt. Daneben verlieren Charles Schwab (ISIN US8085131055/ WKN 874171) 1 Prozent an Wert. Der größte Discount-Broker in den USA hat seinen Gewinn im vierten Quartal verbessert, was vor allem auf Sonderbelastungen im Vorjahr zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden erfüllt.

Fastenal (ISIN US3119001044/ WKN 887891) verschlechtern sich indes um 2,7 Prozent, nachdem der Baustoffhändler im vierten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten erreichen konnte. Nachbörslich wird heute unter anderem noch der Quartalsausweis von eBay erwartet. (18.01.2012/ac/n/m)

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