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Auferstanden... Kostolany in Dresden

 |  20.01.2012, 10:06  |  2420 Aufrufe  |   0  | 

Wer wacht, wann, wie und warum mit Kopfschmerzen auf? Das ist die spannende Frage in der Anlage allgemein und in der Aktienanlage im Besonderen. Kaldemorgen meidet deshalb Kostolany. Wir finden Kostolany nach wie vor gut. Warum? Kommen Sie einfach nach Dresden und hören Sie meinen Vortrag.

Jetzt werden Sie sich vermutlich fragen, was der längst verstorbene Kostolany mit Dresden am Hut bzw. gemeinsam hat. Dieses Rätsel ist schnell aufgelöst. So gut wie nichts. Es sei denn, dass man sich am morgigen Samstag ins schöne Dresden und das nicht weniger beeindruckende Dresdner Kongresszentrum aufmacht, dort ab 9.30 Uhr Ostdeutschlands größte Finanzmesse besucht und auf dem neu hinzugekommenen Value Investing, Sachwerte & Investor Relations Forum um 15.15 Uhr meinen Vortrag

 

Kaufen und Halten – Funktioniert Kostolany nicht mehr?

 

anhört.

 

Meine treuen Leser werden schon ahnen können, um was es geht. Schließlich hatte ich vor noch gar nicht langer Zeit, zu diesem Thema eine Kolumne geschrieben, die auf ein Interview von Klaus Kaldemorgen, Ex-Deutsche Bank Fondstochter DWS-Chef und seit neuestem nur noch Fondsmanager des DWS Kaldemorgen Fonds zurückzuführen ist.

 

Herr Kaldemorgen hat in einem FAZ-Interview auf die Frage,

 

Ob man es noch mit André Kostolany halten kann, also Aktien kaufen, viele Jahre schlafen und sich über Kursgewinne freuen?“

 

mit

 

„Um Gottes Willen nein. Da riskiert man mit Kopfschmerzen aufzuwachen“

 

geantwortet.

 

Wer nun unseren voll automatisierten Ansatz über unser TopValue Computerprogramm kennt, der weiß, dass wir von Globalyze genau auf jenes „Kaufen und Halten“ setzten. Und so habe ich, da wir ebenfalls vor Kurzem unseren ersten Aktienfonds, den Gobalyze QuantValue (WKN A1JL1H; ISIN: LU0690028625) auflegten, Herrn Kaldemorgen eine Wette über eine Kiste Wein angeboten. Wobei ich da die Performance unserer beiden Fonds auf einen Zeitraum von 4 Jahren als Grundlage nehme. Obwohl Wetten ansonsten nicht mein Ding ist. Aber ich denke, dass man in einer Gegenüberstellung mit einem der jedenfalls bekanntesten Vertreter der größten Fondsgesellschaft Deutschlands etwas Wettbewerb in die verstaubte und – bisher jedenfalls – bis auf Ausnahmen weitgehend wenig renditeträchtige Fonds-Landschaft bekommt.

 

Nur zur Info: Unser Fonds ist so angelegt, dass die Top25 von unserem TopValue Computerprogramm herausgesuchten Aktien automatisch gekauft werden, wobei schon bei Kauf der Verkaufskurs mitgegeben und eingestellt wird. Wird der erreicht, wird automatisch verkauft und die nächste, noch nicht im Fonds befindliche Aktie mit dem höchsten Kurspotenzial gekauft.  Während es also für Herrn Kaldemorgen nach eigenen Interviewangaben „wichtig ist, über Nacht nicht zu große Risiken zu tragen“, haben wir auch in Zeiten wie diesen kein Problem damit. Und schlafen auch noch gut (wenngleich sich meine Frau mitunter über das mal mehr mal weniger penetrante Schnarchen beschwert).

 

Warum das so ist, erfahren Sie, wenn Sie sich meinen Vortrag anhören. Ich freue mich deshalb schon jetzt auf Sie und Ihren morgigen Besuch.

 

Übrigens hat Herr Kaldemorgen natürlich nicht auf mein Werben reagiert. Wie seinerzeit der Redakteur der Wirtschaftswoche, Herr Reimer, auch nicht, der in der Ausgabe am 28. Juli 2005, Ausgabe 31 mit der Headline

 

Die Börse steigt und steigt. 10 Aktien, die noch billig sind“

 

zehn Aktien vorstellte, denen ich nach Abzug von Banken und Versicherungen, die wir nicht führen, acht Globalyze Empfehlungen gegenübersetzte. Die da waren:

 

„Maschinenfabrik Berthold und Hermle AG, Hans Einhell AG, Kühnle, Kopp & Kausch, Drägerwerk AG, Fuchs Petrolub AG, Rheinmetall AG, Sixt AG und Ahlers AG.“

 

In meiner Kolumne (die Sie übrigens noch googeln und gern nachlesen können) mit dem zugegeben etwas frechen Titel

 

„Wirtschaftswoche Top Ten – Finger weg! Besser: Globalyze Top Eight“

 

konnten wir schon nach einer Woche, aber auch in der mittleren Frist ordentlich punkten. Und verwiesen die Wirtschaftswoche weit nach hinten auf den zweiten Platz. Mit dieser Auswahl wären sie übrigens bis auf die Kühnle, die wegen eines Squeeze-Outs vom Kurszettel genommen wurde, aber bis dahin sehr rentabel war und Ahlers, die zuletzt etwas schwächelte, aber auf einem guten Weg ist, recht gut durch die Finanzkrise gekommen. Besser als mit vielen Aktienfonds jedenfalls. Bitte schauen Sie sich das gerne anhand der Langfristcharts einmal an und vergleichen Sie mit Ihren Depotrenditen!

 

Aber so ist diese Branche eben. Die Jungs haben einfach Schiss sich mit uns zu vergleichen und es mit uns aufzunehmen. Möglicherweise liegt es daran, dass sie von ihren eigenen Produkten nicht so überzeugt sind, wie wir von unseren? Egal. Es wird der Tag kommen, da wird auch der gute Herr Kaldemorgen nicht an unserer Rendite bzw. uns vorbeikommen. Versprochen!

 

Weil Kostolany zwar tot ist, seine intelligenten und sehr humorvollen Gedanken, die ich in der hiesigen Christian-Albrechts-Universität im Auditorium Maximum live aufnehmen durfte, gerade jetzt in der Krise aber lebendiger sind als je zuvor und ihren Platz auch bei uns von Globalyze und mir persönlich gefunden haben.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und stets hohe Renditen.

 

Ihr Norbert Lohrke

 

Neu: Folgen Sie unserem Ansatz über den von uns gespeisten Aktienfonds Globalyze QuantValue (WKN A1JL1H; ISIN: LU0690028625) und bauen Sie mit hohen und soliden Renditen Ihre private Altersvorsorge auf. Jetzt auch in München, Hamburg und bei Tradegate im Börsenhandel.

 

Besuchen Sie uns auch auf folgenden Veranstaltungen:

 

6. Börsentag in Dresden am 21.01.2012 im Kongresszentrum Dresden (http://www.boersentag-dresden.de)

Mein Vortrag auf dem Value Investing Forum um 15.15 Uhr: „Kaufen und Halten – Funktioniert Kostolany nicht mehr?

 

Fonds Kongress Mannheim am 25.01./26.01.2012 im Congress Center Rosengarten, am Stand der Axxion SA, EB 3 Nr. 214 (http://www.fondsprofessionell.de/kongress/2012)

 

Börsentag München am 10.03.2012 im M.O.C. München Atrium 3 + 4 ()http://www.boersentag-muenchen.de/

 

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