Auch 2012 hohes Volumen erwartet Zentralbanken kauften 2011 430 Tonnen Gold
Im vergangenen Jahr beliefen sich die Nettogoldkäufe der Zentralbanken weltweit auf 430 Tonnen des gelben Metalls. Das ist eine mehr als fünffache Steigerung gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert sei 1964, erläutert Thomson Reuters GFMS in einem aktuellen Bericht. 2010 hatten die Notenbanken netto lediglich 77 Tonnen Gold erworben.
Auch für 2012 rechnet GFMS mit anhaltend hohen Goldkäufen durch die Notenbanken. Für das erste Halbjahr gehen die Experten von 190 Tonnen Gold aus. Das würde nur geringfügig unter dem Volumen von 2011 liegen. Damals kauften die Zentralbanken in den ersten sechs Monaten 205 Tonnen des Edelmetalls.
Darüber hinaus meldete GFMS einen signifikanten Anstieg des Interesses an Goldkäufen von den Zentralbanken der so genannten Entwicklungsländer (Emerging Markets). Mexiko war mit 100 Tonnen 2011 der größte Goldkäufer, hieß es weiter. Andere große Käufer seien die Türkei, Russland, Südkorea und Thailand gewesen. Auch China kaufe große Mengen an Gold, so die Experten, allerdings hauptsächlich auf dem einheimischen und nicht auf dem Weltmarkt.
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