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Wall Street Eröffnung Abschläge, McDonald's und Texas Instruments im Blick

 |  24.01.2012, 15:53  |  757 Aufrufe  |   0  | 

New York (aktiencheck.de AG) - Nach der uneinheitlichen Entwicklung vom Vortag geht es an den wichtigsten US-Börsen im frühen Dienstaghandel wieder nach unten. Die Stimmung am Markt wird durch die Unsicherheit im Zusammenhang mit der griechischen Umschuldung belastet. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verliert 0,61 Prozent auf 12.630,72 Punkte, während der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) 0,44 Prozent auf 2.771,93 Zähler nachgibt. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) notiert im frühen Handel 0,59 Prozent schwächer bei 1.308,28 Punkten.

Bereits gestern nach Börsenschluss öffneten bereits wieder diverse Unternehmen ihre Bücher zum abgelaufenen Quartal. Von besonderem Interesse war dabei die Bilanz von Texas Instruments (ISIN US8825081040/ WKN 852654). Der Halbleiterhersteller musste für das vierte Quartal 2011 einen Umsatz- und Gewinnrückgang ausweisen. Allerdings konnten die Erwartungen dennoch geschlagen werden. Der Umsatz belief sich auf 3,42 Mrd. US-Dollar, nach 3,53 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von 3,25 Mrd. US-Dollar gerechnet. Der Nettogewinn lag bei 298 Mio. US-Dollar bzw. 25 Cents je Aktie, nach 942 Mio. US-Dollar im vierten Quartal 2010. Das bereinigte EPS wurde auf 48 Cents beziffert. Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS von 39 Cents gerechnet. Für die Aktie geht es um 0,6 Prozent nach unten.

Heute ging der Zahlenreigen bereits vor Eröffnung der Börsen weiter. Dabei konnte die Schnellrestaurantkette McDonald's (ISIN US5801351017/ WKN 856958) beim Ergebnis im vierten Quartal überzeugen. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10 Prozent auf 6,82 Mrd. US-Dollar. Die vergleichbaren Filialumsätze bei Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet waren (Same-Store Sales), wuchsen um 7,5 Prozent. Der Nettogewinn kletterte gleichzeitig um 11 Prozent auf 1,38 Mrd. US-Dollar bzw. 1,33 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten zuvor lediglich ein EPS von 1,30 US-Dollar und Umsatzerlöse von 6,81 Mrd. US-Dollar prognostiziert. Der Anteilsschein verschlechtert sich aber um 1,5 Prozent..

Für eine positive Überraschung sorgte DuPont (ISIN US2635341090/ WKN 852046). Der Chemiekonzern hat im vierten Quartal angesichts eines deutlichen Umsatzanstiegs einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. Zudem wurde der Ausblick für das neue Geschäftsjahr bestätigt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 373 Mio. US-Dollar bzw. 40 Cents pro Aktie, verglichen mit 376 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der jüngste Gewinn bei 35 Cents (Vorjahr: 50 Cents) pro Aktie. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 8,43 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 33 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 8,53 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Das Papier gibt trotzdem um 0,9 Prozent nach.

Verhalten fiel die Bilanz des Mischkonzerns Johnson & Johnson (ISIN US4781601046/ WKN 853260) aus. So musste man im vierten Quartal 2011 einen deutlich geringeren Gewinn ausweisen. Allerdings wurden die Schätzungen der Analysten auf bereinigter Basis übertroffen. Der Titel verteuert sich um 0,1 Prozent. Für Kimberly-Clark (ISIN US4943681035/ WKN 855178) geht es nach Zahlen für das vierte Quartal um 3,2 Prozent nach unten, nachdem der Konsumgüterkonzern auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen konnte.

Schlecht verbunden sind die Anleger heute bei der Aktie von Verizon Communications (ISIN US92343V1044/ WKN 868402), die 1,9 Prozent an Wert verliert. Die Telefongesellschaft wartete im vierten Quartal mit einem Ergebnisrückgang auf. Dabei konnten auch auf bereinigter Basis die Schätzungen der Analysten nicht erreicht werden.

Baker Hughes (ISIN US0572241075/ WKN 872933) verschlechtern sich um 3,8 Prozent. Der Ölfeld-Servicedienstleister musste im vierten Quartal aufgrund hoher Einmalbelastungen einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei verfehlt. Die Papiere des Stahlkochers AK Steel (ISIN US0015471081/ WKN 890363) verbilligen sich um 4 Prozent. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen deutlich größeren Verlust erwirtschaftet, was vor allem auf eine hohe Sonderbelastung zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch geschlagen.

EMC (ISIN US2686481027/ WKN 872526) verteuern sich um 5,4 Prozent. Der Speicher- und Technologiekonzern hat seinen Gewinn im vierten Quartal verbessert und dabei von einem Rekordumsatz profitiert. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. Für Travelers Cos. (ISIN US89417E1091/ WKN A0MLX4) geht es um 2,2 Prozent nach unten. Der Versicherungskonzern hat im vierten Quartal zwar den Umsatz gesteigert, allerdings war der Gewinn rückläufig. Die Schätzungen der Analysten wurden verfehlt. Harley-Davidson (ISIN US4128221086/ WKN 871394) fahren derweil mit einem Abschlag von 0,4 Prozent hinterher. Der Motorradhersteller konnte im vierten Quartal dank der deutlich gestiegenen Nachfrage in nahezu allen Regionen einen deutlichen Gewinnanstieg ausweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertroffen.

Air Products & Chemicals (ISIN US0091581068/ WKN 854912) verlieren 3,2 Prozent an Wert. Der Industriegase-Konzern verzeichnete im ersten Quartal einen Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies auf Sonderbelastungen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch erfüllt. Zudem wurde der Ausblick bestätigt. Nachbörslich werden heute unter anderem noch die Quartalsbilanzen von AMD, Apple und Yahoo! erwartet. (24.01.2012/ac/n/m)

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