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Neuer Oppenheim-Fonds

 |  25.01.2012, 07:50  |  346 Aufrufe  |   0  | 

Nachhaltig Aktiv OP, so der Name des Newcomers. Fundresearch sagt, was Berater mit dem Fonds anfangen können.

„Mit dem neuen Nachhaltig Aktiv OP können institutionelle Investoren und Privatanleger in Unternehmen investieren, die Verantwortung für kommende Generationen übernehmen – und das mit Aussicht auf bessere Renditen als bei vergleichbaren Anlagen“, erklärt Marco Schmitz, Leiter des Bereiches Publikumsfonds bei Sal. Oppenheim (Foto). Vergleiche zeigten: Nachhaltigkeit zahlt sich auch in barer Münze aus. Schmitz: „Die Zielsetzung des Nachhaltig Aktiv OP lautet: mit ethischen Konzepten Mehrwert schaffen.“

An dem Produkt sind drei Häuser beteiligt: Sal. Oppenheim, Hauck & Aufhäuser (Schweiz) und Meyer & Cie, München. Die Zeichnungsfrist läuft vom 23. Januar bis 29. Februar 2012, die Anteilerstausgabe ist für den 1. März 2012 geplant. 

Das ethisch-nachhaltige Universum von rund 500 Unternehmen beziehungsweise Ländern wird durch das unabhängige Ethik-Komitee von Hauck & Aufhäuser (Schweiz) festlegt. Bei der Auswahl kommen sowohl Ausschlusskriterien – wie Waffenproduktion, Missachtung der Menschenrechte, Tierversuche – als auch Positivkriterien zum Tragen. Die Experten analysieren unter anderem den Grad des Verantwortungsbewusstseins, Produkte und Dienstleistungen, Prozesse, Image und den Schutz natürlicher Ressourcen. Um im Anlageuniversum berücksichtigt zu werden, müssen also deutlich striktere Kriterien erfüllt sein als beim klassischen „Best-in-Class“-Ansatz. Das Portfolio wird zudem halbjährlich durch die Spezialisten von Oekom Research überprüft.

Aktive Allokationssteuerung

Die Allokationsberatung Meyer und Cie. zeichnet für die aktive Allokationssteuerung verantwortlich. Die Münchner überprüfen regelmäßig die Gewichtung: Die Aktienquote kann bis zu 30 Prozent betragen, die Rentenquote zwischen 70 und 100 Prozent, zudem ist Cash möglich.

Die finale Titelselektion teilen sich schließlich die Investmentexperten von Sal. Oppenheim und Hauck & Aufhäuser. Sal. Oppenheim verantwortet die Durationssteuerung und das Rentenmanagement. Hier liegt der Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen, Pfandbriefen und Staatsanleihen in Euro, die mindestens ein Investmentgrade-Rating aufweisen. Hauck & Aufhäuser ist für die Aktienseite zuständig, wo europäische Papiere den Schwerpunkt bilden. Gemeinsam streben die beteiligten Häuser eine Zielrendite von drei bis fünf Prozent per annum über einen Zeitraum von drei Jahren an.

Die Fondswährung ist EUR. Bei der I-Tranche (ISIN: LU0650607525) beträgt die Verwaltungsgebühr 0,85%, bei der R-Tranche (ISIN: LU0650605669) 1,40%. Der Ausgabeaufschlag liegt jeweils bei 3,0%. Zehn Prozent des Mehrertrags gegenüber der Benchmark wird als erfolgsabhängige Vergütung verrechnet.

Der Nachhaltig Aktiv OP eignet sich für risikobewusste Investoren mit mittelfristigem Anlagehorizont. Von den Chancen nachhaltig-ethischer Anlagen müssen die Kunden überzeugt sein. Gleichzeitig sollten sie nach einem Investment mit vermögensverwaltendem Ansatz und aktiver Steuerung der Allokation suchen.


(DIF)


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Autor

Dieter Fischer ist Dipl.-Journalist und Volkswirt. Er ist Geschäftsführer der €uro Advisor Services GmbH und betreut die Top-Themen des Onlineportals www.fundresearch.de. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Redakteurs- und Führungspositionen bei Börse-Online, €uro, €uro am Sonntag sowie dem Finanzen-Verlag.