Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Geht doch Niedrige FED-Zinsen bis 2014 plus erstmaliges Inflationsziel von 2%; dunkle Wolke Griechenland schwebt weiter über Frankfurt und Tokyo; Gewinnmitnahmen in Tokyo; Japan mit erstem Handelsbilanzdefizit in 31 Jahren; bei Conoco sprudeln die Gewinne; KDDI Gew

 |  26.01.2012, 08:12  |  802 Aufrufe  |   0  | 

Asien bleibt das Powerhouse der Welt. Das ist die frohe Botschaft der asiatischen Entwicklungsbank. Wobei Europa aufpassen muss, dass es das nicht auch noch vermasselt. Aber nicht nur in Asien geht es ab. Conocos Gewinnplus von +66% zeigt, dass auch anderswo Geld zu verdienen ist.

Globalyze Marktbericht

 

Die Aussage von FED Notenbankchef Ben Bernanke, den Basiszins bis 2014 auf niedrigem Niveau zu lassen, holte den Dow aus dem Minus und sorgte auch sonst an der Wall Street für gute Laune. Ergänzend dazu setzte er erstmals ein Inflationsziel von 2%. Dazu kam die Nachricht, dass man in China die Inflationsbekämpfung in den Hintergrund treten lässt, um das Wachstum nach vorn zu holen. Was aufgrund der rückläufigen Preise nun auch möglich geworden ist. .Dow, Nasdaq und S&P 500 stiegen daraufhin um +0,64% (12.756), +1,14% (2.818) und +0,87% (1.326). Aber auch die Kurse von 5- und 10-jährigen Staatsanleihen legten zu. Wie auch das Rohöl um +0,5% auf 99,40 Dollar je Barrel oder Gold um +2,1% auf 1.699,80 Dollar je Unze. Der Dollar verlor allerdings gegenüber dem Euro.

 

In Frankfurt war bis zuletzt Griechenland weiter das Thema Nummer 1. Erst zum Schluss konnte sich der Dax mit +0,04% und 6.421 Punkten gerade noch ins Plus retten. Der Tec Dax, der immer noch von den hervorragenden Apple-Zahlen profitierte, legte mit +0,49% (739,33) noch am stärksten zu. Der C Dax war bei +0,11% (566,54). Themen auf dem Parkett waren ansonsten noch die von der EU geforderte Rückzahlung der 1 Mrd. Euro Beihilfen durch die Deutsche Post und die wahrscheinlich gescheiterte Fusion zwischen Deutsche Börse und Nyse. 25 der 27 EU-Kommissare signalisierten eine Ablehnung. Im Dax war Beiersdorf mit +3,82% der größte Gewinner. Siemens verlor -4,23%. Im Tec Dax setzte sich das Biotechunternehmen Qiagen nicht zuletzt aufgrund von Übernahmegerüchten mit +5,11% an die Spitze. Q-Cells, die ihr Eigenkapital aufgebraucht haben, gaben weiter um -5,55% nach.

 

Tokyo eröffnete heute Morgen zunächst leicht im Plus, begab sich dann aber aufgrund von Gewinnmitnahmen unmittelbar danach konsequent in den negativen Bereich und endete mit -0,39% und 8.849 Punkten. Ausschlaggebend war neben dem Griechenland Blues die Furcht vor einer weiteren Aufwertung des Yen, die aufgrund der Äußerungen von Ben Bernanke wieder wahrscheinlicher geworden ist. Interessant ist auch, dass die vierte Woche in Folge die Ausländer bei Aktien mit 176,6 Mrd. Yen als Nettokäufer auftauchen. Übrigens auch seit 3 Wochen bei den mittel- und langfristigen Staatsanleihen, wobei da der Wert in der letzten Woche bei 233,8 Mrd. Yen lag.Bei den Branchen waren Seetransporte, Minen und Glass und Keramik die größten Verlierer. Gewinner waren Pappe und Papier, Nichteisenmetalle und Gas. Mitsubishi Materials stiegen nach einer Höherstufung um +3,8%. Oji Paper legten angesichts der Meinung, dass diese Aktie unterbewertet sei, um +3,2% zu. Nexon brach aufgrund des unsicheren Ausblicks für die Onlinespieleindustrie um -9,5% ein. Murata profitierte mit +1,4% von Apple.

 

Globalyze Pressetour

 

FED mit niedrigen Zinsen und Inflationsziel. Angesichts einer angepassten Prognose für die US-Wirtschaft von 2,2% bis 2,7% von ursprünglich 2,5% bis 2,9% lässt die FED die Zinsen bis 2014 niedrig und setzt ein 2%-Inflationsziel.

 

Standpunkt: Was Bernanke da sagt, ist Unsinn. Jeder Volkswirtschaft Erstsemester weiß, dass niedriger Zinse und Inflation konfliktäre Ziele sind. Sollte die Inflation steigen, muss und wird er die Zinsen anheben müssen. Insofern ist da mehr Politik für die Märkte im Spiel als Sachverstand. Die Botschaft ist klar. Ben will die Wirtschaft stabilisieren. Bei den Arbeitslosenzahlen die bereits auf 8,5% zurückgegangen sind und 8,2% in diesem Jahr erwartet werden, ist das bereits gelungen.

 

Ölpreis hebt Conoco Gewinn um +66%. Besser als erwartete Zahlen in der Exploration und Produktion und geringere Margeneinbrüche in der Raffinerie hoben den Umsatz um +17% auf 62,39 Mrd. Dollar und den Gewinn auf 3,39 Mrd. Dollar.

 

Standpunkt: Die in Houston/Texas ansässige drittgrößte US-Ölfirma Conoco konnte im 4. Quartal konnte aufgrund der höheren Ölpreise (+22,4% auf 96,42 Dollar je Barrel) aber auch der stärkeren Energienachfrage aus den Schwellenländern beim Gewinn ordentlich zulegen. Und damit den Rückgang der Produktion um -7,6% auf 1,6 Mio. Barrel ausgleichen. Nun kommt es weiter darauf an, wie sich die Konjunktur weiter entwickelt. Wie auch immer es kommt. Conoco steht derzeit recht gut da.

 

KDDI mit -17% Gewinnrückgang. Ein rückläufiges Telefongeschäft sowie einmalige steuerliche Belastungen sorgten bei um +5,7% auf 902 Mrd. Yen steigenden Umsätzen zu einem Gewinnrückgang um -17%.

 

Standpunkt: Wobei man ergänzen muss, dass das Betriebsergebnis nur um -5,4% auf 117,48 Mrd. Dollar zurückgegangen ist. Nach Softbank hat nun auch KDDI mit dem Verkauf des iPhone 4 s begonnen. Das sollte helfen die Zahlen halbwegs bei Laune zu halten. Dennoch fehlen auch in der japanischen Telekommunikationsbranche die rechten Treiber. Insofern ist diese Branche bis auf Weiteres für mich kein Kauf.

 

Asien ist Welt-Konjunkturlokomotive 2012. Angeführt von China, Indien und Indonesien wird laut der Asian Development Bank Asien das Powerhouse der Welt bleiben. Das Wachstum soll ohne Japan, Australien und Neuseeland bei 7% liegen.

 

Standpunkt: Das Wachstum in Asien geht zwar von 9% in 2010, 7,5% in 2011 nun voraussichtlich auf 7% zurück. Dennoch können sich diese Zahlen durchaus sehen lassen. Kuroda weist aber – wie schon der IWF – darauf hin, dass Europas Schuldenkrise da noch ins Kontor hauen könnte. Wovon er allerdings nicht ausgeht. Angesichts dieser Zahlen besteht kein Grund zur Verzagtheit.

 

Erstes Handelbilanzdefizit in 31 Jahren. Weil der starke Yen in 2011 die Exportwirtschaft traf und steigende Rohstoffpreise die Importe nach oben drückten, erzielt Japan erstmals seit 31 Jahren auf das Jahr gesehen ein Defizit.

 

Standpunkt: Das ist richtig. Wobei man schon auch die Erdbebenkatastrophe sehen muss. Dann relativiert sich die Aussage etwas. Wie auch, wenn man sieht, dass die Unternehmen zunehmend ihre Produktion ins Ausland verlagern. Das Handelsbilanzdefizit mit Japan hat sich übrigens seit 2010 verfünffacht.  Mit Europa verbindet Japan einen Handelsbilanzüberschuss, wenngleich der -31,3% unter 2010 lag. Ich bin für die japanischen Unternehmen weiter zuversichtlich.

 

Globalyze – Rendite ist kein Zufall!

 

Neu: Folgen Sie unserem Ansatz über den von uns gespeisten Aktienfonds Globalyze QuantValue (WKN A1JL1H; ISIN: LU0690028625) und bauen Sie mit hohen und soliden Renditen Ihre private Altersvorsorge auf. Jetzt auch in München, Hamburg und bei Tradegate im Börsenhandel.

 

Besuchen Sie uns auch auf folgenden Veranstaltungen:

 

Heute: Fonds Kongress Mannheim am 25.01./26.01.2012 im Congress Center Rosengarten, am Stand der Axxion SA, EB 3 Nr. 214 (http://www.fondsprofessionell.de/kongress/2012)

 

Börsentag München am 10.03.2012 im M.O.C. München Atrium 3 + 4 ()http://www.boersentag-muenchen.de/

 

Melden Sie sich jetzt bei Globalyze an und sicheren Sie sich -kostenlos und unverbindlich - das Gratis Top10 Lite Paket mit einer echten, aktuellen Top10 Empfehlungen. Klicken Sie auf diesen Link...

 

Lesen Sie in unserer Buch-Neuerscheinung „Rendite ist kein Zufall“, wie auch Sie jetzt zu hohen Renditen kommen (bei Amazon.de erhältlich: ISBN 978-3-9814205-0-0)

 

Bewerten Sie diesen Artikel: (
0
Bewertungen)

Ihren XING-Kontakten zeigen

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer