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Rohstoffe Goldfutures steigen nach Fed Ergebnissen auf 6 Wochenhoch

Autor: Forexpros
 |  26.01.2012, 09:32  |  409 Aufrufe  |   0  | 
Forexpros – Goldfutures nahmen heute eine Rallye auf die Preise von Mitte September auf und erweiterten die starken Anstiege des gestriegen Handels, nachdem die Notenbank am Mittwoch die Zonsen beim historischen Tief bis Ende 2014 belassen will, ein Jahr länger als zunächst vermutet.

Auf der Comex Division der New York Mercantile Exchange wurden Goldfutures für die Februarlieferung bei 1,707.15 USD pro Feinunze gehandelt, ein Zuwachs von 0.41%.

Zuvor sind die Preise sogar um 0.75% gestiegen und wurden bei 1,714.75 USD pro Feinunze gehandelt, dem höchsten Preis seit 9. Dezember.

Die Futures fanden möglicherweise Unterstützung bei 1,649.25 USD pro Feinunze, dem Tief vom Mittwoch und kurzzeitigen Widerstand bei 1,718.75, dem Hoch vom 9. Dezember.

Die in Euro notierten Goldfutures sind auf ein 10 Wochenhoch gestiegen, nur 4.9% vom im September erreichten Allzeithoch entfernt, welches bei 1,374.70 USD lag.

Bei der Schlussfolgerung des Politiktreffens gab das Open Market Commitee in einem Statement bekannt, dass die wirtschaftlichen Bedingungen „wahrscheinlich außerordentlich tiefe Zinsen bis mindestens Ende 2014 garantieren“.

Im Statement wurden die wirtschaftlichen Bedingungen ersetzt die besagten, dass diese bis Mitte 2013 beim historischen Tief von zwischen 0% und 0.25% bleiben.

Bei seiner Pressekonferenz gab der Notenbank-Chef Ben Bernanke bekannt, dass sich die Politikmacher auf „weitere Anpassungen vorbereiten“ und fügte hinzu, dass der Kauf von Schuldverschreibungen „eine Option ist, die mit Sicherheit besprochen wird“.

Die Kommentare stärkten die Spekulationen, dass die Zentralbank eine dritte Runde quantitativer Lockerungen eingeführt wird was die Goldpreise nach oben brachte. Als die Notenbank eine zweite Runde quantitativer Lockerungen im November letzten Jahres bekannt gab, sind die Goldpreise in vier aufeinanderfolgenden Sessions auf neue Rekordhochs gestiegen.

Die Zentralbank liefert eine explizite Diskussion der Erwartungen unter den FOMC Mitgliedern, wenn die Schlussfolgerung des Treffens am 15. Februar veröffentlicht wird.

Die Notenbank beließ auch die Zinsen nahe Null, wo sie bereits seit Dezember 2008 verweilen und setzten das lang-zeitige Ziel von 2%.

Geringere Zinsen können die Goldpreise nach oben bringen, da die relativen Kosten für das Edelmetall somit sinken, welche Investoren keine garantierten Auszahlungen bieten.

In der Eurozone werden etwas später am Tag die Gespräche über den Swap-Deal zwischen Griechenland und den EU Finanzministern fortgeführt.

Eine Übereinstimmung ist notwendig, damit sich Griechenland das nächste Rettungspaket sichern kann und somit einen Bankrott abwenden kann. Griechenland verfügt nicht über ausreichende Finanzen um eine Rückzahlung in Höhe von 14.5 Milliarden EUR zu begleichen, die am 20. März fällig ist.

Silber für die Märtlieferung wurde auf der Comex mit einem Zuwacsh von 0.1% und einem Preis von 33.15 USD pro Feinunze gehandelt, während Kupfer für die Märzlieferung um 1.1% nach oben kletterte und bei 3.873 USD pro Pfund gehandelt wurde.

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