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Aktien New York Ausblick Weitere Verluste - Sorgen über Europa halten an

Autor: dpa-AFX
 |  30.01.2012, 15:05  |  481 Aufrufe  |   0  | 

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen dürften am Montag wegen der anhaltenden Sorgen über die europäische Schuldenkrise ihren Abwärtstrend fortsetzen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gab mit einer entsprechend schlechten Vorlage aus Europa eine halbe Stunde vor dem Handelsstart 0,72 Prozent ab. Der Future auf den Technologieindex Nasdaq 100 verlor 0,74 Prozent.

Händler verwiesen auf eine abwartende Haltung der Anleger angesichts des EU-Gipfeltreffens zum Fiskalpakt und der anhaltenden Diskussion um einen Schuldenschnitt für Griechenland. Zudem sei nicht die Frage ob, sondern nur, wie tief Europa in eine Rezession rutschen werde, ergänzte ein Fondsmanager.

Die Banken zeigten sich angesichts der Unsicherheit über die europäische Schuldenkrise vorbörslich schwach und folgten damit den Notierungen ihrer europäischen Konkurrenten. So gaben die Titel der Bank of America und von JPMorgan um mehr als anderthalb Prozent nach. Im Rohstoffsektor notierten die Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa bereits vor dem Handelsstart anderthalb Prozent tiefer. Hier belasteten die rückläufigen Notierungen für Rohstoffe.

Dagegen stachen Thomas & Betts mit einem Kurssprung von 22,66 Prozent auf 71,08 US-Dollar hervor. Der Schweizer Energie- und Automationstechnikkonzern ABB geht in den USA auf Einkaufstour und will amerikanischen Spezialisten für Niederspannungsprodukte für 3,9 Milliarden Dollar (2,96 Mrd Euro) übernehmen. Den Aktionären werde 72 Dollar je Aktie geboten, teilte ABB mit. Dessen Aktien zeigten sich in Zürich knapp zwei Prozent im Minus.

El Paso zeigten sich dagegen wenig beeindruckt von einem Bericht des 'Wall Street Journal', dem zufolge eine Gruppe um den Finanzinvestor Apollo die besten Chancen auf das Ölfördergeschäft des US-Konzerns hat. Apollo Global Management sei in fortgeschrittenen Gesprächen über den Kauf der Sparte für rund sieben Milliarden Dollar, schreibt das Blatt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei aber noch nichts entschieden und die Gespräche könnten immer noch scheitern./gl/fat

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