Rohstoffe am Mittag US Öl über 96, Gold über 1.758 Dollar
New York / London (rohstoffecheck.de) - Am Ölmarkt herrscht am Freitagmittag ein uneinheitlicher Handel. Der Future für Brent Crude (März-Kontrakt) notiert im Londoner Handel bei 112,55 Dollar je Barrel und damit 0,48 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (März-Kontrakt) notiert 0,22 leichter bei 96,14 Dollar je Barrel.
In New York notiert leichtes US-Öl (März-Kontrakt) bei 96,23 Dollar. Ein März-Kontrakt für eine Gallone Heizöl in New York ist für 3,07 Dollar erhältlich. Ein März-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notiert bei 2,89 Dollar.
Dem am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Ölmarktbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 4,2 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +3,6 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 3,0 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 0,4 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 0,1 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -2,5 Mio. Barrel.
Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 0,80 Dollar leichter bei 1.758,50 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,35 Dollar leichter bei 33,83 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.630,10 Dollar (+0,20 Dollar) gehandelt.
Die Industriemetalle tendieren hingegen stärker. Aluminium notiert 8,07 Dollar fester bei 2.249 Dollar. Kupfer tendiert 13,37 Dollar fester bei 8.368 Dollar. Nickel notiert 25,20 Dollar fester bei 21.025 Dollar.
Heute sind bereits nachstehende Daten veröffentlicht worden:
Der deutsche Dienstleistungsindex für Januar notiert bei 53,7. Erwartet wurde der Index bei 54,5 nach bereits 54,5 in der ersten Veröffentlichung. Im Vormonat hatte er noch bei 52,4 gestanden.
Der britische Hauspreisindex fällt im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 0,2%. Zum Vormonat ging der Index aber um 0,6% nach oben.
Der britische CIPS Dienstleistungsindex für Januar notiert bei 56,0. Im Monat zuvor hatte der Index über die Dienstleistungen noch bei 54,0 gestanden.
Der italienische Dienstleistungsindex notiert im Januar bei 44,8 nach zuvor 44,5, der französische Dienstleistungsindex notiert im Januar bei 52,3 nach 51,7.
Der Einzelhandelsumsatz ist in der Eurozone im Dezember gegenüber dem Vormonat in der ersten offiziellen Schätzung um 0,4% gefallen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels in der Eurozone im Berichtsmonat um 1,6% gesunken. Der Einzelhandelsumsatz im Bereich aller EU Mitgliedsstaaten ist im Monatsvergleich um 0,3% gestiegen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels um 0,1% geklettert.
Der Dienstleistungsindex für die Eurozone notiert in der zweiten Veröffentlichung für Januar bei 50,4. Damit wurde die offizielle Vorabschätzung von 50,5 nach unten revidiert. Im Vormonat hatte der Index bezüglich der Dienstleistungen noch bei 48,8 gestanden.
Folgende Termine stehen heute noch an:
14:30 - US Arbeitslosenquote Januar 14:30 - US Beschäftigte ex Agrar Januar 14:30 - US Stundenlöhne Januar 14:30 - US Wochenstunden Januar 14:30 - CA Arbeitsmarktdaten Januar 16:00 - US Industrieaufträge Dezember 16:00 - US ISM Dienstleistungsindex Januar (03.02.2012/rc/n/m)

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