Commerzbank Zittern vor möglichen Griechenland-Folgen
Die Commerzbank-Aktie dürfte in dieser Woche nicht nur unter dem Eindruck jüngster charttechnischer Verbesserungen stehen. Auch in Sachen der Griechenland-Schulden stehen möglicherweise einige Entscheidungen an, die auf den Bankensektor Einfluss haben können. Es herrscht im Vorfeld dieser Entscheidungen verständliche Zurückhaltung.Die übergeordnete charttechnische Ausgangslage hat sich bei der Commerzbank zuletzt nicht geändert. Der Banktitel befindet sich in einer als Erholung einzustufenden Aufwärtsbewegung. Mit Kursen von bis zu 2,01 Euro ist die Aktie mittlerweile im Bereich der wichtigen Widerstandsmarke bei 2,06/2,12 Euro angekommen. Wir hatten in der vergangenen Woche bereits erläutert, dass ein Anstieg über diesen Bereich für die Commerzbank ein wichtiger bullisher Schritt wäre. Mögliche langfristige Kursziele lägen dann unterhalb von 3,33 Euro bzw. sogar um 5,30 Euro in einem weiteren Schritt.
Der Blick auf die kurzfristige Chartlage zeigt eine Unterstützungszone oberhalb von 1,78 Euro, die im Fall eines Rückschlags zu beachten ist. Darunter bleiben um 1,62/1,66 Euro und vor allem bei 1,45/1,54 Euro mögliche Haltebereiche. Nach oben hin liegen die Widerstandsmarken bei 1,94/2,01 Euro und vor allem 2,06/2,12 Euro im Weg. Werden diese überwunden, so liegen um 2,35/2,37 Euro und 2,47/2,55 Euro die nächsten kleineren Hindernisse. Die obere Begrenzung des Bollinger-Bandes steigt und notiert derzeit bei 2,17 Euro, würde also den Raum für einen solchen Break bieren.
Zum Chart der Aktie der Commerzbank: hier klicken.
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