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Börse Stuttgart-News Trend am Vormittag

Autor: dpa-AFX
 |  06.02.2012, 13:27  |  451 Aufrufe  |   0  | 

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) - euwax trends am vormittag

Montag, 06. Februar 2012

Ultimatum für Griechenland - DAX fällt

Sky-Anleger fürchten Bietergefecht um Bundesliga-Live-Rechte

Die harten Verhandlungen um weitere Milliarden-Hilfen für Griechenland beherrschen heute einmal mehr das Handelsgeschehen. Nun sollen die internationalen Kreditgeber der Regierung von Lukas Papademos ein Ultimatum gestellt haben. Demnach müssen die Koalitionsparteien bis zum heutigen Mittag mitteilen, ob sie die Sparauflagen im Gegenzug für weitere Finanzhilfen akzeptieren. Dies brachte eine leichte Verunsicherung an die Aktienmärkte. Der DAX gab von seinem am Freitag erst erreichten Jahreshoch wieder etwas nach und lag am Vormittag bei 6.721 Punkten mit 0,7 Prozent im Minus.

Unter den kurzfristig orientierten Marktteilnehmern bildete sich bisher kein klarer Trend in Bezug auf den DAX heraus. Der Euwax Sentiment Index pendelte in dieser Phase im Bereich der Nulllinie.

Börse Stuttgart TV

So wie es aussieht, braucht Griechenland zusätzlich zu den bereits gewährten 130 Milliarden Euro weitere 15 Milliarden. Für viele Beobachter ein weiteres Indiz dafür, dass die Hellenen längst zu einem Fass ohne Boden geworden sind. \'Man muss erkennen, wann ein Land nicht mehr zu retten ist - also lasst Griechenland aus dem Euro austreten\', fordert Robert Halver von der Baader Bank. Der richtige Schritt? Gemeinsam mit Ralf Wiedmann von der Vermögensverwaltung AdVertum diskutierte er darüber mit Hermann Kutzer bei Börse Stuttgart TV.

Interview hier abrufbar:

https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersestuttgarttv/boersestuttgarttv.html?vid=6700

Zu den stärksten Verlierern im DAX gehören die Bankwerte. Die Commerzbank gab bis zum Mittag um 1,7 Prozent auf 1,88 Euro nach. Die Deutsche Bank notierte bei 33,30 Euro mit 2,2 Prozent im Minus. Einige Derivateanleger kauften nun hauptsächlich Call-Optionsscheine auf die Deutsche Bank.

Stärkster Gewinner im DAX ist heute die RWE-Aktie. Nachdem der künftige RWE-Chef Peter Terium zusätzliche Sparmaßnahmen in Aussicht stellte, äußerten sich zahlreiche Analysten positiv zum Papier des Versorgers. So hoben die Experten von HSBC das Kursziel von 28 auf 32 Euro an. Außerdem stuften die die Aktie von \'untergewichten\' auf \'neutral\' nach oben. Die Aktie kletterte heute um 2,0 Prozent auf 32,20 Euro. An der Euwax kam es zu einigen Gewinnmitnahmen bei Calls.

Schlusslicht im MDAX war heute die Aktie von Sky. Nachdem der Kurs in der vergangenen Woche wegen überraschend guter Zahlen und positiver Analystenkommentare um rund vierzig Prozent zugelegt hatte, brach er am heutigen Vormittag zeitweise um mehr als zehn Prozent ein. Im Tief lag die Aktie bei 2,20 Euro. Später notierte sie allerdings bei 2,42 Euro nur noch mit 1,9 Prozent im Minus. Die Anleger befürchten ein Bietergefecht zwischen Sky und der Deutschen Telekom um die Rechte für die Bundesliga-Live-Übertragung im Bezahl-Fernsehen. Händlern zufolge könnte dies für Sky sehr teuer werden.

Nach der Kaufempfehlung eines Börsenbriefes sind heute auch Knock-out-Calls auf E.on gesucht. Außerdem gehören Knock-out-Calls auf K+S weiter zu den Favouriten der Privatanleger. Darüber hinaus wurden Call-Optionsscheine auf die Jungheinrich-Vorzugsaktie von einem Börsenbrief zum Kauf empfohlen. Und auch dieser Empfehlung können Anleger offenbar einiges abgewinnen.

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Der vorliegende Newsletter dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart AG keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Newsletter enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Kontakt:

Holger Scholze

Börse Stuttgart

holger.scholze@boerse-stuttgart.de

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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