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Börsen in Europa-Schluss Sorgen um Griechenland drücken auf die Stimmung

 |  06.02.2012, 20:16  |  1337 Aufrufe  |   0  | 

Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes legten am Montag den Rückwärtsgang ein. Die anhaltende Hängepartie um Griechenland drückte nach wie vor auf die Stimmung der Investoren. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verlor 0,29 Prozent auf 2.507,89 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) verbessert sich um 0,06 Prozent auf 2.501,96 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigten mehrheitlich eine negative Tendenz.

Der öffentliche Schuldenstand der Eurozone hat sich im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal nach Angaben der europäischen Statistikbehörde reduziert. So belief sich der öffentliche Schuldenstand am Ende des dritten Quartals 2011 im Euroraum (ER17) auf 87,4 Prozent des BIP, ein Rückgang verglichen mit 87,7 Prozent am Ende des zweiten Quartals 2011. In der EU27 stieg der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP von 81,7 auf 82,2 Prozent an. Gegenüber dem dritten Quartal 2010 erhöhte sich der öffentliche Schuldenstand sowohl im Euroraum (von 83,2 auf 87,4 Prozent) als auch in der EU27 (von 78,5 auf 82,2 Prozent).

Der britische Immobilienmarkt hat sich im Januar 2012 weiter abgekühlt. So lag der Halifax-Hauspreisindex im Durchschnitt der drei Monate zum Januar um 1,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Davor war das Preisniveau zum Dezember um 1,3 Prozent gefallen. Binnen Monatsfrist zogen die Häuserpreise jedoch um 0,6 Prozent an, gegenüber einem Preisrückgang um 1,0 Prozent im Dezember. Randgold Resources (ISIN GB00B01C3S32/ WKN A0B5ZS) rückten um 3,4 Prozent vor. Der Goldminenbetreiber konnte im vierten Quartal angesichts einer erhöhten Produktion einen deutlichen Gewinnsprung ausweisen. So lag der Umsatz bei 311,5 Mio. US-Dollar, nach 148,4 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter verzeichnete man einen Anstieg auf 115,5 Mio. US-Dollar, nach 26,8 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Dabei profitierte der Konzern von einer um 58 Prozent auf 696.023 Unzen gestiegenen Gesamtproduktion. An der Spitze des FTSE 100 gewannen Cairn Energy 19,4 Prozent. Größter Verlierer war Glencore mit einem Minus von 4,5 Prozent.

Im CAC 40 dominierten die Verlierer. Größter Gewinner war Renault mit einem Plus von 2,7 Prozent. Am Indexende gaben Vallourec und Société Générale 2,9 Prozent ab. Dahinter mussten auch Crédit Agricole (-2,7 Prozent) deutlich nachgeben.

Julius Bär (ISIN CH0102484968/ WKN A0YBDU) gaben als schwächster Wert im SMI 3,8 Prozent nach. Die Private Banking-Gruppe musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang ausweisen, während die verwalteten Vermögen unverändert geblieben sind. Neben der geplanten Ausschüttung einer ordentlichen Dividende und einer Sonderdividende hat sich der Verwaltungsrat zudem für ein weiteres Aktienrückkaufprogramm ausgesprochen. Ferner wurden die mittelfristigen Ziele aktualisiert. Das Total der Kundenvermögen ging per Ende 2011 um 3 Prozent auf 258 Mrd. Schweizer Franken (CHF) zurück. Daneben verringerte sich der Betriebsertrag um etwas über 2 Prozent auf 1,75 Mrd. CHF. Der zugrunde liegende Konzerngewinn nahm um 10 Prozent auf 452 Mio. CHF ab und der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie (EPS) um 9 Prozent auf 2,23 CHF. Der Zielbereich für die adjustierte Cost/Income Ratio wurde des Weiteren von bisher 60 bis 64 Prozent auf 62 bis 66 Prozent erhöht. Das mittelfristige Ziel für die adjustierte Vorsteuermarge beträgt neu >35 Basispunkte nach >40 Basispunkten bisher. Das Zielband für den Netto-Neugeldzufluss bleibt unverändert bei 4 bis 6 Prozent. Die Gewinnerliste im SMI wurde gleichzeitig von Holcim mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent angeführt. Roche und Novartis konnten sich mit einem Zugewinn von 0,7 Prozent dem negativen Trend ebenfalls klar widersetzen.

In Österreich ging es für Sanochemia Pharmazeutika (ISIN AT0000776307/ WKN 919963) um 2 Prozent nach oben. Das Unternehmen startet erfolgreich seine Kooperation mit der deutschen CS Diagnostics GmbH, einem Servicedienstleister im Radiologiebereich, für den Vertrieb ihrer Radiologieprodukte in Deutschland. Den Angaben zufolge erhält man hierdurch Zugriff auf eine schlagkräftige Salesforce zur flächendeckenden Abdeckung im größten Pharmamarkt in Europa.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.507,89 (-0,29 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.501,96 (+0,06 Prozent) FTSE 100 (London): 5.892,20 (-0,15 Prozent) CAC40 (Paris): 3.405,27 (-0,66 Prozent) MIB (Mailand): 16.389,82 (-0,30 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.835,30 (-0,29 Prozent) SMI (Zürich): 6.147,03 (-0,10 Prozent) ATX (Wien): 2.226,96 (+0,51 Prozent) (06.02.2012/ac/n/m)

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