Rohstoffe Goldpreis: Stabil bei trügerischer Ruhe
Das gelbe Edelmetall stoppte seine jüngste Abwärtsbewegung, wobei die Marktakteure weiterhin besorgt in Richtung Griechenland blicken.
Die Ängste um Griechenland – und damit um das gesamte europäische Währungssystem – haben an den Goldmärkten zu einem massiven Stimmungsdämpfer geführt. Angesichts der vorherigen Kursrally fielen die Negativfaktoren auf einen fruchtbaren Boden. In Asien wurde dennoch über eine starke physische Nachfrage sowie über erhebliches Interesse bei ETFs berichtet. Damit haben Schnäppchenjäger einmal mehr Schlimmeres verhindert. In den kommenden Tagen könnte sich das Schicksal Griechenlands entscheiden. Bei einer Staatspleite drohen massive Verkäufe in zahlreichen Vermögensklassen – darunter auch Gold.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.20 Uhr verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,50 auf 1.729,40 Dollar pro Feinunze.
WTI-Rohöl: Versuch einer Bodenbildung
Das griechische Drama geht weiter und sorgt an den Ölmarkten für nachgebende Preise.
Das kalte Winterwetter in Europa sowie die drohende Eskalation zwischen dem Iran und dem Westen liefen bislang ins Leere. In der ersten Wochenhälfte dürfte es an der Konjunkturfront relativ ruhig bleiben, wobei am Dienstagabend der Wochenbericht des American Petroleum Institute und am Mittwochnachmittag das Update der Energy Information Administration für neue Impulse sorgen könnte.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.20 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,13 auf 97,04 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,06 auf 115,99 Dollar anzog.
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