Robuste Entwicklung Globale Eisenerznachfrage soll sich bis 2030 verdoppeln
Die globale Eisenerzproduktion ist im vergangenen Jahr um rund 8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Eine solide Performance, wenn auch nicht so beeindruckend wie in vergangenen Jahren, meint Magnus Ericsson, Mitbegründer der Raw Materials Group auf der Mining Indaba-Messe in Kapstadt.
Er führte weiter aus, dass der Großteil des weltweit abgebauten Eisenerzes immer noch nach China gehe und die Volksrepublik rund 680 Millionen Tonnen importiere. Nach Ansicht von Ericsson ist das Verständnis des chinesischen Marktes der Schlüssel zum Verständnis des gesamten Eisenerzmarktes.
Der Experte sagte voraus, dass die Eisenerznachfrage bis 2030 3,5 Mrd. Tonnen erreichen werde. Das wäre eine annähernde Verdopplung in den nächsten 20 Jahren. Das sei ein langsameres Wachstum als man in der Vergangenheit gesehen habe, aber immer noch ziemlich robust, so Ericsson.
Die Eisenerznachfrage hängt stark von der wirtschaftlichen Entwicklung in Ländern wie China und Indien sowie anderen Entwicklungsländern ab, in denen sich die Lebensbedingungen und Standards deutlich verbessern.
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