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Börsen in Asien überwiegend mit roten Vorzeichen

 |  07.02.2012, 12:11  |  529 Aufrufe  |   0  | 

Tokio (aktiencheck.de AG) - Die asiatischen Börsen gehen nach negativen US-Vorgaben mehrheitlich schwächer aus dem Handel. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4/ WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, gibt aktuell 0,32 Prozent nach auf 337,43 Punkte.

In China schlossen die Börsen mit roten Vorzeichen. Der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) gab 0,05 Prozent ab auf 20.699,19 Punkte und der Shanghai Composite fiel um 1,68 Prozent auf 2.291,90 Zähler. Die Finanztitel Bank of China und China Life schlossen dabei mit Kursrückgängen von 1,2 bzw. 2,2 Prozent.

Auch der Nikkei-Index (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) schloss heute in Tokio mit einem Minus von 0,13 Prozent bei 8.917,52 Punkten. Der marktbreitere TOPIX kletterte um 1,59 Prozent auf 772,77 Punkte. Auf der Konjunkturseite ist der Index der Frühindikatoren in Japan im Dezember 2011 angezogen. Nach vorläufigen Berechnungen erhöhte sich der Index auf 94,3 Punkten, womit die Prognose der Volkswirte von 93,8 Punkten übertroffen wurde. Davor hatte der Index im November bei 93,7 Punkten gelegen.

Aktien von Toyota Motor (ISIN JP3633400001/ WKN 853510) gingen unverändert aus dem Handel. Der japanische Automobilkonzern gab heute bekannt, dass sein Gewinn im dritten Quartal gesunken ist, was vor allem mit einer höheren Steuerbelastung zusammenhängt. Trotz des starken Yens sowie einer langsamen Erholung der Produktion nach den Überschwemmungen in Thailand wurde die Jahresprognose jedoch angehoben. Für das laufende Geschäftsjahr zum 31. März 2012 erwartet Toyota nun einen Nettogewinn von 200 Mrd. JPY (zuvor: 180 Mrd. JPY), einen operativen Gewinn von 270 Mrd. JPY (zuvor: 200 Mrd. JPY) und einen Umsatz von 18,3 Bio. JPY (zuvor: 18,2 Bio. JPY). Dabei geht Toyota nun von 7,41 Millionen verkauften Fahrzeugen aus, nach bisher geplanten 7,38 Millionen. Andere Autowerte entwickelten sich eher schwächer, so gaben Mazda -2,1 Prozent und Honda -0,1 Prozent ab.

Die philippinischen Verbraucherpreise sind im Januar 2012 mit abgebremstem Tempo angestiegen. Dies gab das nationale Statistikamt heute bekannt. Binnen Jahresfrist stiegen die Lebenshaltungskosten nur noch um 3,9 Prozent, nach einer Inflationsrate von 4,2 Prozent im Dezember 2011. Ferner erhöhten sich die Verbraucherpreise auf Monatssicht um 0,4 Prozent, wogegen sie im Dezember um 0,2 Prozent unter dem Vormonatsniveau gelegen hatten.

Nikkei 225 (Japan): 8.917,52 (-0,13 Prozent) TOPIX (Japan): 772,77 (+1,59 Prozent) Hang Seng (China): 20.699,19 (-0,05 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.291,90 (-1,68 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.981,59 (+0,43 Prozent) SENSEX (Indien): 17.622,45 (-0,48 Prozent) JSX (Indonesien): 3.955,45 (-0,49 Prozent) STI (Singapur): 2.957,78 (+0,60 Prozent) (07.02.2012/ac/n/m)

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