ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss Leichte Verluste - Griechenland-Sorgen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag wegen anhaltender Sorgen über eine Lösung der griechischen Schuldenprobleme mit Verlusten geschlossen. Belastend wirkten sich auch schwache Daten zur deutschen Industrieproduktion aus. Der Dax
'Die Zitterpartie um Griechenland lähmt die Börsen', hieß es in einem aktuellen Kommentar der Landesbank Baden-Württemberg. Eine Einigung Griechenlands mit der sogenannten Troika und den privaten Gläubigern ist nach Einschätzung von EU-Kommissionpräsident Jose Manuel Barroso aber 'sehr nah'. Anderenfalls ist das Land bis Ende März pleite.
AUTOMOBILAKTIEN SCHWACH - SORGE UM CHINAS KONJUNKTUR
Automobilaktien präsentierten sich europaweit in schwacher Verfassung. Händler verwiesen auf Aussagen der chinesischen Regierung, wonach sich das Wachstum der Industrieproduktion in China wegen der schwächelnden Weltkonjunktur und der europäischen Schuldenkrise im ersten Quartal verlangsamen könnte. Daimler
Im MDax verbilligten sich die Aktien von Fielmann
EUROSTOXX 50 LEGT LEICHT ZU
Im TecDax verloren die Titel des Spezialanlagenbauers Aixtron
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,25 Prozent auf 2514,12 Punkte. Auch die Pariser Börse kletterte leicht, während der Londoner Aktienmarkt mit knapp behaupteter Tendenz endete. In New York stand der Dow Jones Industrial
EURO DEUTLICH ÜBER 1,32 US-DOLLAR
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,53 (Vortag: 1,54) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg leicht um 0,02 Prozent auf 131,36 Punkte. Für den Bund-Future ging es um 0,45 Prozent auf 138,01 Punkte nach unten. Der Kurs des Euro legte am Nachmittag weiter zu und lag zuletzt bei 1,3241 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3113 (Montag: 1,3042) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7626 (0,7668) Euro./edh/he

0
