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Wall Street-Schluss US-Börsen schließen behauptet

 |  07.02.2012, 22:13  |  1269 Aufrufe  |   0  | 

New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten Indizes an der New Yorker Wall Street gingen am Dienstag mit Zugewinnen aus dem Handel. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) schloss 0,26 Prozent fester bei 12.878,20 Punkten. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) gewann bis Handelsende 0,07 Prozent hinzu auf 2.904,08 Zähler. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) zeigte eine Verbesserung um 0,20 Prozent auf 1.347,05 Punkte.

Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Dezember 2011 um 19,3 Mrd. US-Dollar gestiegen. Dies gab die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) am Dienstag bekannt. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 9,3 Prozent auf 2,498 Billionen US-Dollar. Im November waren die Verbraucherkredite revidiert um 9,9 Prozent gestiegen, nach einem revidierten Zuwachs um 3,3 Prozent im Oktober. Der Umfang der kurzfristigen Schulden, wie etwa Kreditkartenschulden, stieg im Dezember um 4,1 Prozent bzw. 2,8 Mrd. US-Dollar auf 801,0 Mrd. US-Dollar. Im November war das Volumen um revidiert 8,4 Prozent gestiegen. Das Volumen langfristiger Kredite, wie zum Beispiel für Autokäufe oder Studienkredite, erhöhte sich dagegen im Dezember um 11,8 Prozent bzw. 16,5 Mrd. US-Dollar auf 1,697 Billionen US-Dollar. Im November war das Volumen um revidiert 10,7 Prozent angestiegen.

Der Konsumgüterkonzern Church & Dwight (ISIN US1713401024/ WKN 864371) konnte im vierten Quartal einen Umsatz in Höhe von 731,1 Mio. US-Dollar verbuchen, nachdem das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch einen Umsatz in Höhe von 656,9 Mio. US-Dollar erzielt hatte. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 63,8 Mio. US-Dollar bzw. 44 Cents je Aktie, nach 47,0 Mio. US-Dollar bzw. 32 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis beinhaltet eine Steuersonderbelastung in Höhe von 9 Cents je Aktie. Die Aktie schlossen 5,4 Prozent im Plus.

Der Kreditkartenkonzern MasterCard (ISIN US57636Q1040/ WKN A0F602) teilte mit, dass er seine Quartalsdividende von zuvor 15 Cents auf nun 30 Cents verdoppeln wird. Diese Zahlung wird jährliche Mehrkosten in Höhe von rund 76,2 Mio. US-Dollar verursachen. Durch diesen Schritt soll der Unternehmenswert gesteigert werden. President und CEO Ajay Banga sieht in der Dividendenerhöhung einen Beweis für die Stärke des Unternehmens und den verantwortungsvollen Umgang mit dessen Kapital. Das Papier notierte 0,3 Prozent fester.

Der Softdrink-Konzern Coca-Cola (ISIN US1912161007/ WKN 850663) gab bekannt, dass sein Gewinn im vierten Quartal deutlich gesunken ist. Im Vorjahresquartal hatte man jedoch hohe Einmalgewinne ausgewiesen, vor allem in Zusammenhang mit der Übernahme der Nordamerika-Aktivitäten von Coca-Cola Enterprises. Operativ habe der Konzern von der starken Absatzentwicklung der Kernmarke Coca-Cola und Preiserhöhungen profitieren können. Coca-Cola-Papiere legten abschließend 0,8 Prozent zu.

Die Fluggesellschaft Southwest Airlines (ISIN US8447411088/ WKN 862837) musste im Januar mit einen Passagierrückgang hinnehmen. Das Unternehmen erklärte, dass im Berichtszeitraum insgesamt 9,770 Millionen Fluggäste befördert wurden, nach 10,01 Millionen im Vorjahresmonat. Dies entspricht einem Rückgang von 2,4 Prozent. Der Sitzladefaktor verringerte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 74,3 Prozent. Die Aktie gab bis Handelsende 1,1 Prozent ab.

Der Verlagskonzern McClatchy (ISIN US5794891052/ WKN 874810) erklärte, dass er im vierten Quartal trotz rückläufiger Umsatzerlöse einen operativen Gewinnanstieg erzielen konnte. Unter anderem habe man von den konsequent umgesetzten Sparmaßnahmen und Ausgabenkürzungen profitieren können. Auch habe sich der Trend bei den Werbeeinnahmen im Vergleich zu den Vorquartalen verbessert. McClatchy schlossen heute mit einem Zugewinn von 22,8 Prozent. Papiere von Veeco Instruments (ISIN US9224171002/ WKN 896007) notierten 0,8 Prozent fester. Der Technologiekonzern musste im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen und gab einen verhaltenen Ausblick für das erste Quartal ab.

Das Industrieunternehmen Emerson Electric (ISIN US2910111044/ WKN 850981) musste im ersten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen, während das Marktforschungsinstitut Gartner (ISIN US3666511072/ WKN 887957) seinen Gewinn im vierten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums steigern konnte. Anteilsscheine von Emerson Electric tendierten abschließend 2,7 Prozent leichter, Titel von Gartner büßten 3,6 Prozent ein. (07.02.2012/ac/n/m)

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