Sanofi stellt sich wegen Generikakonkurrenz auf Gewinnrückgang ein
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis
Dank Einsparungen und geringerer Steuern wiesen die Franzosen einen Gewinn von 5,6 Milliarden Euro (VJ: 5,4) aus. Vor Sonderposten war der Überschuss rückläufig und fiel um 4,6 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Damit trafen die Pariser die Erwartungen der Analysten. Der Konzernumsatz legte, auch angetrieben von der Nachfrage aus den USA und den Verkaufszahlen des Krebsmittels Eloxatin, um 3,2 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro zu.
Zugleich sieht sich Sanofi auf guten Weg, die Auswirkungen der Patentabläufe für wichtige Produkte wie den Gerinnungshemmer Lovenox oder das Krebsmittel Taxotere, die von Generika angegriffen werden, hinter sich zu lassen. 2011 sei ein Jahr des Übergangs gewesen, sagte Konzernchef Christopher Viehbacher. Mit Genzyme und neuen Produkten sowie den Fortschritten durch die Neuausrichtung der Forschung sei Sanofi für die Zukunft gut aufgestellt. Sanofi hatte Genzyme 2011 für rund 15 Milliarden Euro übernommen. Die Biotech-Tochter ist auf schwer zu kopierende Medikamente gegen seltene Krankheiten spezialisiert und wird seit 1. April 2011 voll bei Sanofi konsolidiert. Genzyme steuerte im Vorjahr einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei. Die Übernahme war der größte Zukauf seit dem Kauf von Aventis 2004./ep/tw

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