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Unabhängigkeit und Manipulationsfreiheit Carmignac Deka DWS DJE BVI und die Publikumfonds Krise

 |  08.02.2012, 09:53  |  1657 Aufrufe  |   0  | 

Was bedeuted bei Publikumsfonds schon Größe und Name, wenn die Rendite nicht stimmt? Und so gilt nicht nur, dass die Schnelleren und Flexibleren die Größeren fressen, sondern auch die Intelligenteren und Unabhängigeren die sich in Konzernstrukturen verhedderten.

Wie man schlechte Nachrichten noch halbwegs gut verkauft, zeigt der Bundesverband Investment und Asset Management e.V., kurz BVI. Über der Pressemitteilung von gestern liest man Folgendes:

 

Jahresrückblick 2011: Anleger vertrauen Fondsbranche 30 Mrd. Euro neue Mittel an.“

 

Das klingt doch recht positiv, oder? Ist es aber nicht, wenn man sich die Mühe macht, die gesamte Pressemitteilung zu lesen. Denn aus den Publikumsfonds flossen in 2011 satte 16,6 Mrd. Euro ab. Wobei 2,3 Mrd. Euro aus den Aktienfonds stammen. Was mich ehrlicherweise gesagt nicht wundert. Aber dazu kommen wir später. Der Fondsmarkt habe zwei Gesichter lese ich da weiter.

 

Professionelle Anleger kaufen, Privatanleger verkaufen.“

 

Ein Schuldiger ist in einer Zwischenüberschrift schnell ausgemacht:

 

„Finanz und Staatsschuldenkrise verunsichert Privatanleger.“

 

Und so erwartet der Präsident des BVI, Herr Thomas Neiße, der zugleich Geschäftsführer bei der Deka Investment, also der Fondsgesellschaften der deutschen Sparkassen ist, für das Gesamtjahr 2012 ein schwieriges Geschäft.

 

Wie ich oben schon andeutete, wundert mich diese Entwicklung nicht. Ich will da gleich bei Herrn Neiße und seiner Deka beginnen. Erst vor Kurzem hatte ich einen Kunden, in dessen Depot ich den Deka Aktienfonds Dekastruktur 4 Ertragsplus (LU0185900692) entdeckte. Für alle, die einmal sehen wollen, warum sich die Anleger rational und richtig verhalten, wenn sie aus solchen Fonds flüchten, sollten den Chart der letzten 5 Jahre ansehen. Von über 49 Euro ist der auf 46,50 Euro zurückgegangen. Das sind immerhin rund -9%. Unter dem Gesichtspunkt des Kapitalerhalts war de Fonds in dieser Zeit alles andere als begeisternd. Und so könnte ich Ihnen aus dem Hause Deka noch manchen solcher Looser-Fonds zeigen. Was ich besser lasse.

 

Auch gestern ging ich mit einem Kunden sein Depot, das im Wesentlichen aus Fonds zusammengesetzt war, durch. Von den ca. 8 Fonds, haben 6 oder 75% nicht wieder den Wert von vor der Finanzkrise 2008 gesehen. Wobei da Fonds aus dem Hause Dr. Jens Erhardt, aber auch der Templeton Growth Fonds darunter waren. Bezüglich des Immobilienfonds DJE Real Estate, der leider aufgelöst wird und nur mit einem gehörigen Abschlag am Sekundärmarkt verkauft werden kann, stellte ich einen einmaligen Schnitt in Aussicht. Das tut zwar einmal ordentlich weh, dafür ist man aber befreit und offen für Neues. Was habe ich dem Kunden geraten?

 

Bis auf den Thailand Fonds und einen anderen guten Aktienfonds alle anderen zu verkaufen. Und in unseren voll-automatisierten und fundamentalen Globalyze QuantValue (WKN: A1Jl1H) zu investieren bzw. seine Aktienanlage selbst in die Hand zu nehmen. Wobei ich ihn da nicht auf die sehr solide Vorauswahl aus unserem Hause hinweisen musste, da er bereits Top10-Plus Kunde war und ist.

 

Er wird also statt in DWS, DJE und Templeton in Globalyze investieren. Wenn Sie nun glauben, dass ich über diese Kolumne billig Werbung unterbringen will, dann ist das nur ansatzweise richtig. Tatsächlich versuche ich Ihnen sachlich und objektiv klar zu machen, dass es außerhalb der großen Namen nicht nur uns gibt, sondern inzwischen eine doch steigende Zahl von unabhängigen Fonds, die keiner Firmenstrategie verpflichtet sind, sich bei einem Kursrückgang nicht gleich in die Hose machen und verkaufen oder absichern, sondern old fashioned like auf ihre sehr solide Aktienauswahl vertrauen.

 

Wir von Globalyze haben z. B. seit Beginn des Jahres eine Rendite von +7,69% erzielt. Nur zum Vergleich: Klaus Kaldemorgen, der Ex-DWS Chef, der unter seinem Namen einen eigenen Fonds (WKN: DWSK00) aufgelegt hat und die ganze Unterstützung der DWS, also der Fondstochter der Deutsche Bank AG genießt, kommt seit 01.01.2012 nur auf +4,1%. Selbst der Carmignac Parimoine AG (WKN: A0DPW0) kommt nur auf gerundet +3,3%. Und auch der durch die Talkshows wandernde Prof. Dr. Max Otte kann uns mit seinem PI Global Value Fund (WKN A0NE9G) und +5,8% seit 1.1.2012 nicht das Wasser reichen.

 

Dabei ist Herr Klaus Kaldemorgen der Meinung, dass Kostolany nicht mehr funktioniert und er Angst hätte mit Kopfschmerzen aufzuwachen und deshalb das viel gepriesene „Aktive Management“ predigt. Wobei wir weiter an Kostolany und sein Kaufen und Halten festhalten und schlafen wie die Babys. Weil es scheint, dass wir im Gegensatz zu Herrn Klaus Kaldemorgen wohl eine bessere Aktienauswahl besitzen. Ist am Ende unser TopValue Computerprogamm dann doch besser, als die Heerscharen der DWS? Weil es streng rational und unabhängig ist und damit vollkommen manipulationsfrei? Und unsere Unabhängigkeit sogar so weit reicht, dass wir nicht einmal Mitglied im BVI sind. Was können die uns geben, was wir nicht schon hätten?

 

Keine Angst, ich werde nicht übermütig. Natürlich hat die DWS auch den ein oder anderen guten Fonds. Ich habe dem Kunden bei einem sogar geraten, ihn im Depot zu belassen. Sie sehen schon, ich bin Pragmatiker und kein Ideologe. Und Herr Carmignac’s Leistung ist unbestritten. Auch habe ich dem interessanten und kurzweiligen Vortrag von Dr. Erhardt auf dem Fondskongress in Mannheim gern gelauscht. Aber erstaunlich ist das nachweisbare Ergebnis doch? Oder?

 

Ich kann Ihnen sagen, womit das zu tun hat. Den Fondsmanagern sehe ich nach dem Einbruch 2008 ihre Angst im Gesicht an. Und so vermute ich mal, dass die absichern auf Teufel komm raus. Was natürlich auf Kosten der Rendite geht. Denn Sicherheit hat ihren Preis. Das muss man wissen. Nun frage ich mich aber, was es für einen Sinn hat sich abzusichern, wenn man nicht einmal das Kapital erhalten kann? Da gehe ich dann doch lieber shoppen oder essen. Da habe ich wenigstens etwas davon und nicht die Fondsgesellschaft.

 

Das werden sich wohl das letzte Jahr mehr Menschen gedacht haben –was ich persönlich, angesichts des Unvermögens weiter Teile der Branche nachvollziehen kann - sodass die Reaktion mehr als nachvollziehbar ist.

 

Was ich aus alle dem lerne? Nicht Größe und der Name ist es, die zählen, sondern Intelligenz und Unabhängigkeit sowie Manipulationsfreiheit. Wobei sich alles zusammen in einer hohen Rendite ausdrückt. Wir von Globalyze nehmen letztere Attribute für uns in Anspruch. Wir manipulieren nicht, weil unser Boss das unbestechliche TopValue Computerprogramm ist. Dem selbst ich mich als Vorstand unterordne. Was ich aber zunehmend mit größtem Vergnügen tue.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und stets hohe Renditen.

 

Ihr Norbert Lohrke

 

 

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Globalyze steht für eine voll-automatisierte und damit manipulationsfreie, fundamentale Aktienauswahl. Daraus resultieren renditeträchtige Produkte wie Top10 Plus, Top Flop, Value Börsenbrief und der Aktienfonds Globalyze QuantValue (A1JL1H). Investmentprofi Lohrke ist einer der meistgelesenen Wirtschaftsautoren. Sein Slogan? Rendite ist kein Zufall.