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Rohstoffe Rohöl über 1 Wochenhoch + Hoffnungen für Griechenland

Autor: Forexpros
 |  08.02.2012, 10:22  |  449 Aufrufe  |   0  | 
Forexpros – Rohölfutures sind am Mittwoch den zweiten Tag gestiegen und wurden nahe einem Wochenhoch gehandelt als die Sorgen über einen Rückgang der Nachfrage seitens den USA sich lockerten unter den Hoffnungen eines Durchbruchs bei den Verhandlungen für das zweite Rettungspaket für Griechenland.

Auf der New York Mercantile Exchange wurde leichtes, süßes Rohöl für die Märzlieferung während dem europäischen Morgenhandel mit 99.44 USD pro Barrel auf dem höchsten Wert seit 31. Januar gehandelt.

Zuvor sind die Preise sogar um 1.12% gestiegen und markierten mit 99.49 USD pro Barrel den höchsten Wert des Paares seit 31. Januar.

Nachdem die Märkte am Dienstag geschlossen waren gab die Industriegruppe American Petroleum Institut bekannt, dass die US Rohölbestände in der letzten Woche um 4.5 Millionen Barrel gesunken sind, gegen die Erwartungen eines Anstiegs von 2.4 Millionen Barrel.

Händler von Ölprodukten warten auf den genau untersuchten wöchentlichen Bericht der US Energy Information Administration über Rohöl und raffinierten Produkte, mit dem die Stärkte der Nachfrage seitens des weltweit größten Verbrauchers abgeschätzt werden soll.

Es wird erwartet, dass der Bericht zeigt, dass die US Rohölbestände in der letzten Woche um 2.5 Milliarden Barrel gestiegen sind, während das Benzinangebot auf einen Zuwachs von 0.5 Millionen Barrel prognostiziert wird.

Die Märkte achten weiterhin auf die Entwicklungen in Griechenland unter Andeutungen, dass die politischen Führer des Landes näher an eine Übereinstimmung hinsichtlich eines Swapgeschäfts mit privaten Gläubigern gelangen.

Griechenland muss den Deal zur Schuldenumstrukturierung bis Anfang März unterzeichnen, als Teil der Vereinbarung für den Erhalt des 130 Milliarden EUR schweren Rettungspakets.

Der Euro ist auf ein 8 Wochenhoch gegenüber dem amerikanischen Dollar gestiegen, während der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weitere Hauptwährungen angibt, um 0.1% gesunken ist und bei 78.51 gehandelt wurde.

Die in Dollar notierten Ölfutures neigen dazu mit schwächerem Greenback zu stiegen, da Öl somit günstiger für Käufer mit anderen Währungen wird.

Händler von Ölprodukten achten auf die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen. Iranische Gesetzmacher wollen einen Plan zum Verbot von Exporten nach Europa realisieren, noch bevor die EU das Ölembargo einleiten wird.

„Da die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen eskalieren entsteht ein Risiko, dass die Ölpreise weiterhin stiegen werden“, gab Goldman Sachs in einem Bericht bekannt.

Auf der ICE Futures Exchange wurden Ölfutures der Sorte Brent für die Märzlieferung mit einem Zuwachs von 0.33% und einem Preis von 116.61 USD pro Barrel gehandelt, wobei der Spread zwischen beiden Kontrakten sich auf 17.17 USD verengte.

Der Spread hat sich am Dienstag auf mehr als 20 USD pro Barrel erweitert, den höchsten Wert seit Oktober.

Die Preise für Brent übertrafen sich in den letzten Handelstagen aufgrund der Sorgen über eine Unterbrechung der Lieferung aus Afrika, Nigeria und Südsudan. Die herrschende Kälte in Europa liefert ebenfalls Unterstützung.
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