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Aufsichtsbehörde Alle Airbus A380 müssen zum Flügelcheck - Gefahr von Rissen

Autor: dpa-AFX
 |  08.02.2012, 11:49  |  106 Aufrufe  |   0  | 

KÖLN/TOULOUSE (dpa-AFX) - Nach den Rissen in den Tragflächen mehrerer Airbus A380 müssen nun alle Maschinen des Typs zum Flügel-Check. Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA will die bisherige Anweisung von knapp einem Drittel auf alle Maschinen des Typs ausweiten, wie ein Sprecher der Aufseher am Mittwoch in Köln sagte. Statt 20 Exemplaren müssen damit nach derzeitigem Stand 68 Flugzeuge zum Check. Dieser sei spätestens nach 1.300 Starts und Landungen oder bei der nächsten routinemäßigen Kontrolle vorzunehmen, sagte der Sprecher.

'Wenn der Mangel nicht entdeckt und behoben wird, kann er möglicherweise die Stabilität des Flugzeugs beeinträchtigen', hatte die EASA bei dem ersten Kontrollaufruf im Januar mitgeteilt. Der Chef der EADS-Tochter Airbus, Tom Enders, hatte den Mangel damals auf Material und Fertigungsfehler zurückgeführt. Es gebe bereits eine Reparaturlösung./stw/wiz

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