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Devisen Dollar in Verlustzone + Gute Aussichten für Griechenland

Autor: Forexpros
 |  08.02.2012, 14:16  |  355 Aufrufe  |   0  | 
Forexpros – der amerikanische Dollar blieb heute gegenüber den Gegenstücken in der Verlustzone unter Andeutungen, dass Griechenland eine Lösung hinsichtlich der Umstrukturierung der Schuldenlast finden kann und sich somit das zweite Rettungspaket sichern kann.

Während dem europäischen Nachmittagshandel ist der Dollar gegenüber dem Euro gesunken, EUR/USD stieg um 0.11% und kam auf 1.3274.

Griechenlands Premierminister Lucas Papademos wird die Gespräche mit drei politischen Parteien aufnehmen und die Bedingungen für die neuen Sparmaßnahmen besprechen, die als Gegenleistung für das zweite Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden EUR implementiert werden sollen.

Die sehr unbeliebten Sparmaßnahmen beinhalten Millionen Euro Kürzungen von Regierungsausgaben, sowie Kürzungen von Renten und Gehältern.

Athen befindet sich zudem in Gesprächen mit den Gläubigern der privaten Sektoren bezüglich dem geplanten Swapgeschäft in Höhe von 100 Milliarden EUR, die ebenfalls Vorbedingung für den Erhalt des Rettungspaketes sind.

Der Euro wehrte offizielle Daten ab die zeigten, dass die Exporte in Deutschland im Dezember den stärksten Rückgang in knapp drei Jahren verzeichneten und der Handelsüberschuss sich gegenüber dem Vormonat von 14.9 Milliarden EUR auf 13.9 Milliarden EUR verkürzte.

Die Daten brachten die Sorgen hervor, dass Wirtschaft der größten Wirtschaft der Eurozone im vierten Quartal 2011 weiter zurückgegangen ist als zunächst prognostiziert.

Die Bank von Frankreich sagte zuvor, dass die Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres kein Wachstum verzeichnen wird.

Das Greenback ist leicht gegenüber dem Pfund gesunken, GBP/USD stieg um 0.03% und kam auf 1.5898.

In Großbritannien warten die Investoren auf die Politikentscheidung der Bank von England und erwarten, dass die Politikmacher weitere 50 Milliarden GBP quantitativer Lockerungen implementiert um die Wirtschaft anzukurbeln.

Offizielle Daten zeigten zuvor, dass die Arbeitslosigkeitsrate in der Schweiz im Januar unverändert bei 3.1% lag, was auch erwartet wurde.

Das Greenback ist leicht gegenüber dem Yen und dem Schweizer Franken gestiegen, USD/JPY konnte 0.20% zulegen und kam auf 76.91 und USD/CHF stieg 0.10% und wurde bei 0.9126 gehandelt.

Das Greenback ist gegenüber dem kanadischen, australischen und neuseeländischen Gegenstück gesunken. USD/CAD verlor 0.01% und kam auf 0.9944, AUD/USD stiegt um 0.26% und erreichte 1.0835 und NZD/USD stieg um 0.44% und kam auf 0.8394.

Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt ist um 0.02% gesunken und kam auf 78.58.

Der Notenbank-Chef Ben Bernanke deutete an, dass die Zentralbank die kosten für Anleihen für zwei weitere Jahre nahe Null belassen will, auch wenn Daten in der letzten Woche zeigten, dass die Arbeitslosigkeitsrate der USA auf ein 3 Jahrestief gesunken ist.

In seiner Beweisführung vor dem Senatskommittee in Washington sagte Bernanke am Dienstag, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeitsrate die Schwäche des Arbeitsmarktes unterstrich.
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