ROUNDUP Deutsche Bank gewinnt Hypotheken-Streit in den USA
NEW YORK (dpa-AFX) - Die in den USA unter Beschuss stehende Deutsche Bank
'Wir sind erfreut darüber, dass das Gericht die Forderungen gegen uns zurückgewiesen hat', erklärte ein Sprecher der Deutschen Bank am Mittwoch in New York. Zunächst hatte sich Deutschlands größtes Geldhaus dazu nicht äußern wollen.
Die beiden Investoren hatten ihre Klagen im Sommer eingereicht. Sie warfen der Deutschen Bank vor, ihnen minderwertige Hypothekenpapiere verkauft zu haben. Die Bank habe gewusst, dass die darin enthaltenen Hauskredite von schlechter Qualität gewesen seien. Anschließend habe die Deutsche Bank gegen den US-Häusermarkt gewettet und sogar noch davon profitiert, dass die Hypothekenpapiere floppten, monierten die Kläger.
US-Rivalen wie Goldman Sachs
Eine ausführliche schriftliche Begründung für die Abweisung der Klagen wollte Richter Rakoff noch nachreichen. Der Kläger Dexia hatte dermaßen unter seinen Fehlspekulationen zu Zeiten der Finanzkrise gelitten, dass der Konzern staatlich gestützt werden musste.
Bis ins Jahr 2007 hinein schienen Hypothekenpapiere eine höchst profitable Geldanlage. Den Papieren lagen Hauskredite zugrunde und die Idee war, dass die laufenden Kreditraten den Investoren die Kasse füllen sollten. Doch dann platzte die Immobilienblase in den USA: Die Eigenheime verloren massiv an Wert und viele Schuldner konnten ihre Raten nicht mehr zahlen. Der Grundstein für die Finanzkrise war gelegt. Prominentestes Opfer war die US-Investmentbank Lehman Brothers./das/DP/fn

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