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Devisen Euro bei 1,33 Dollar - Notenbanken und Eurogruppe im Blick

Autor: dpa-AFX
 |  09.02.2012, 12:01  |  382 Aufrufe  |   0  | 

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag zugelegt und ist zeitweise über die Marke von 1,33 US-Dollar gestiegen. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,3280 Dollar nur geringfügig weniger. Beflügelt wurde der Euro laut Händlern von der Zustimmung Griechenlands zum Großteil der Forderungen öffentlicher Geldgeber. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3274 (Dienstag: 1,3113) Dollar festgesetzt.

An den Finanzmärkten wurde die weitgehende Einigung der Regierungsparteien Griechenlands positiv aufgenommen. Am frühen Donnerstagmorgen hatten sie Forderungen der Troika nach zusätzlichen Einsparungen und Reformen zugestimmt. Lediglich Rentenkürzungen über rund 300 Millionen Euro sind noch strittig. Am Abend werden die Euro-Finanzminister in Brüssel über das Ergebnis beraten. Sollten sie zufrieden sein, steht dem zweiten Rettungspaket für Griechenland über 130 Milliarden Euro wenig im Weg.

Im weiteren Verlauf dürften sich die Investoren auch auf die beiden größten Notenbanken Europas konzentrieren. So werden die Bank of England und die EZB neue Entscheidungen bekannt geben. In Großbritannien stehen möglicherweise zusätzliche Anleihekäufe an. Die EZB dürfte zwar beim Leitzins stillhalten. Jedoch könnte sie eine Lockerung ihres Sicherheitenkatalogs bekannt geben. Darüber hinaus dürfte das Thema Forderungsverzicht, von dem zuletzt auch die Notenbank als größter Einzelgläubiger Athens betroffen war, thematisiert werden./bgf/hbr

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