Auftragsflut für Rolls-Royce - Standort Dahlewitz wird größer
BERLIN/LONDON (dpa-AFX) - Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce
Weltweit erreichte Rolls-Royce 2011 Rekordzahlen bei Umsatz, Betriebsgewinn und Auftragsbestand. Der Umsatz lag bei 11,2 Milliarden Pfund (13,4 Mrd Euro), das waren vier Prozent mehr als 2010, wie das Unternehmen in London mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Steuern stieg um 21 Prozent auf 1,16 Milliarden Pfund.
Der Auftragsbestand erhöhte sich um fünf Prozent auf 62,2 Milliarden Pfund, davon stammen 51,9 Milliarden Pfund aus der zivilen Luftfahrt. Für den neuen Langstrecken-Airbus A350-1000 wird Rolls-Royce beispielsweise eine Variante des Trent-XWB-Triebwerks bauen. Für dieses Jahr erwartet Vorstandschef John Rishton 'gesunde Zuwachsraten beim Umsatz und operativen Gewinn'. Rolls-Royce produziert auch Turbinen für Schiffe und Kraftwerke. Im Geschäft mit Turbinen aller Art sind die Briten weltweit die Nummer zwei hinter dem US-Mischkonzern General Electric
In Deutschland beschäftigte Rolls-Royce Ende 2011 rund 3400 Mitarbeiter, 400 mehr als ein Jahr zuvor. Der Jahresumsatz stieg nach Angaben von Haidinger um 22 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro. Rolls-Royce hat außer in Dahlewitz einen deutschen Produktionsstandort in Oberursel im Taunus, ein Marine-Servicezentrum in Hamburg und gemeinsam mit Lufthansa

0
