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Forex - USD/JPY Wochenvorschau 13 - 17 Februar

Autor: Forexpros
 |  12.02.2012, 11:55  |  1192 Aufrufe  |   0  | 
Forexpros – der amerikanische Dollar ist in der letzten Woche auf ein 2 Wochenhoch gegenüber dem Yen gestiegen als die Bedrohung eines Bankrotts Griechenlands sich lockerte und Daten zeigten, dass der Überschuss des Währungskontos Japans im Jahre 2011 stark gesunken ist, was ebenfalls ins Gewicht fiel.

USD/JPY kam am Freitag mit 77.80 auf den höchsten Wert des Paares seit 26. Januar; das Paar konsolidierte danach gegen Ende des Handels am Freitag bei 77.61, ein Zuwachs von 1.31% über die Woche verteilt.

Das Paar fand möglicherweise Unterstützung bei 77.00, dem Tief vom Donnerstag und Widerstand bei 77.80, dem Hoch vom Freitag.

Am Donnerstag konnten die Führer Griechenlands eine lang ersehnte Abstimmung über die Bedingungen erzielen, die durch internationale Gläubiger gefordert wurden, um das neue Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden EUR zu sichern.

Dennoch ist das Greenback am Freitag gegenüber dem Yen gesunken, als das Marktsentiment getroffen wurde durch die Unsicherheiten darüber ob das griechische Parlament die Sparmaßnahmen akzeptieren wird und sich somit das zweite Rettungspaket sichern kann.

Trotz der Gewinne des Greenback gab der japanische Finanzminister Jun Azumi am Freitag bekannt, dass diese Anstiege „einseitig“ waren und „entscheidende Schritte“ eingeleitet werden um weiteren Anstiegen Einhalt zu gewähren und er fügte hinzu, dass er „stark besorgt“ ist, dass die Rallye den Bezug auf die wirtschaftliche Realität in Japan verloren hat.

In Aussagen vor dem Parlament am Freitag sagte Herr Azumi, dass er im Oktober sich dazu entschied in die Währungsmärkte einzugreifen, da der Yen die 75.63 gegenüber dem Dollar getroffen hat, was die Märkte überraschte, da Details über die Interventionen in die Währungsmärkte nur selten geliefert werden.

Der Euro ist am Freitag auch gegenüber dem Yen gesunken und kam von einem 2 Monatshoch herunter.

Der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank Mario Draghi unterstützte die USA hinsichtlich der Haltung Japans einseitige Verkäufe des Yen zu kritisieren die seit der Intervention im Oktober durchgeführt werden und sagte, dass eine Intervention mehrseitig durchgeführt werden sollte.

Der Yen kam unter Druck als Daten zuvor in der Woche zeigten, dass der Überschuss des Währungskontos im Jahre 2011 den schnellsten Rückgang seit den Aufzeichnungen verzeichnete, als die Exporte zurückgegangen sind und die Energiekosten stark gestiegen sind.

Der Anstieg des Handelsüberschusses steigerte die Nachfrage am sicheren Hafen Yen, da es bedeutet, dass Japan sich nicht auf ausländische Geldgeber verlassen muss.

In der kommenden Woche wird von den EU Finanzministern erwartet, dass sie sich am Dienstag treffen und das Rettungspaket für Griechenland besprechen, welches zu einer letztendlichen Genehmigung durch die internationalen Gläubigern, dem International Monetary Fund und der EZB gelangen soll.

Investoren werden auf präliminäre Daten über das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone warten, sowie auf Einzelhandelsdaten der USA, um die Auswirkungen der Finanzkrise der Eurozone auf das globale Wachstum einschätzen zu können.

Noch vor der kommenden Woche hat Forexpros eine Liste dieser und weiterer wichtiger Ereignisse zusammengestellt, welche die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, 13. Februar

Japan wird präliminäre Daten über das BIP erstellen, den breitesten Maßstab für die wirtschaftlichen Aktivitäten und erste Einschätzung für die Gesundheit der Wirtschaft. Das Land wird präliminäre Daten über den BIP Preisindex veröffentlichen, gefolgt von industriellen Daten über Aktivitäten tertiärer Industrien, ebenfalls ein führender Indikator für wirtschaftliche Gesundheit.

Dienstag, 14. Februar

Die Bank von Japan wird das Statement zur monetären Politik veröffentlichen sowie die Zinsen für Übernachttransaktionen bekannt geben, gefolgt von einer Pressekonferenz. Die Pressekonferenz wird genau nach Hinweisen untersucht, welche Richtung die zukünftige monetäre Politik einschlagen könnte.

Zudem wird die USA am Dienstag offizielle Daten über Einzelhandelsverkäufe erstellen, sowie Berichte über Importpreise und Unternehmensbeständen, ein Signal für zukünftige Unternehmensausgaben.

Der Sekretär des Schatzamtes Timothy Geithner wird zudem etwas später am Tag eine Rede halten; seine Aussagen werden genau nach eventuellen Hinweisen darüber untersucht, wie die zukünftige monetäre Politik verlaufen könnte.

Mittwoch, 15. Februar

Die BoJ wird den monatlichen Bericht veröffentlichen, welcher Investoren eine detaillierte Analyse der gegenwärtigen und zukünftigen wirtschaftlichen Bedingungen aus Sichtweise der Bank liefert.

Die USA wird einen Bericht über den Empire State Produktions-Index veröffentlichen, ein führender Indikator für wirtschaftliche Gesundheit, gefolgt von Daten über die Nettoeinkäufe ausländischer Securitires mit langen Laufzeiten. Die Notenbank wird Daten über die Kapazitätsauslastung herausgeben, ein wichtiger Indikator für die Konsumenteninflation. Zudem werden Daten über die industrielle Produkten herausgegeben, noch bevor die Ergebnisse des letzten Politiktreffens veröffentlicht werden. Das Land wird auch einen offiziellen Bericht über Rohölbestände erstellen.

Donnerstag, 16. Februar

Die USA wird Regierungsdaten über Baugenehmigungen veröffentlichen, eine wichtige Einschätzung für zukünftige Aktivitäten auf dem Bausektor. Zudem werden Berichte über die Preisinflation der Erzeuger und den Arbeitslosenansprüchen herausgegeben. Zudem wird das Land Daten über die produzierenden Aktivitäten in Philadelphia erstellen.

Der Notenbank-Chef Ben Bernanke wird später am Tag eine Rede halten; seine Aussagen werden genau nach Hinweisen untersucht, wie die zukünftige Richtung der monetären Politik verlaufen könnte.

Freitag, 17. Februar

Die BoJ wird die Ergebnisse des letzten Politiktreffens bekannt geben.

Die USA rundet die Woche mit einem Regierungsbericht über die Konsumentenpreisinflation ab.
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