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Börsen in Europa-Schluss Indizes mit leichten Pluszeichen am Abend

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
 |  15.02.2012, 19:39  |  1395 Aufrufe  |   | 

Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes gingen am Mittwoch mit leichten Zugewinnen aus dem Handel. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) notierte zu Handelsende mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 2.493,96 Punkten. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) verbesserte sich abschließend um 0,33 Prozent auf 2.492,42 Zähler. Die europäischen Länderbörsen gingen mit unterschiedlichen Vorzeichen in den Feierabend.

Das europäische Statistikamt Eurostat legte seine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2011 vor. Gegenüber dem Vorquartal sank das BIP in der Eurozone (ER17) und in der gesamten Europäischen Union (EU27) um jeweils 0,3 Prozent. Im dritten Quartal 2011 war das BIP hingegen um 0,1 bzw. 0,3 Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich legte die Wirtschaftsleistung in der Eurozone um 0,7 Prozent zu, während sie im Vorquartal um 1,3 Prozent angezogen war. In der EU27 lag das BIP um 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, nach einem Plus von 1,4 Prozent im dritten Quartal. Unterdessen hat die Handelsbilanz der Eurozone im Dezember 2011 nach einer ersten Schätzung mit einem Überschuss geschlossen. So belief sich der Überschuss der gesamten Union (EU27) auf 1,7 Mrd. Euro, nach Negativsalden von 7,5 Mrd. Euro im Vormonat und 12,1 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Die Exporte nahmen binnen Monatsfrist um 1,4 Prozent zu, wogegen die Importe um 0,5 Prozent nachgaben. Ferner kletterte der Überschuss im Euroraum (ER17) beim Handel mit Drittländern auf 9,7 Mrd. Euro, nach einem Aktivsaldo von 6,3 Mrd. Euro im Vormonat und einem Passivsaldo von 1,7 Mrd. Euro im Dezember 2010. Hierbei legten die saisonbereinigten Ausfuhren auf Monatssicht um 0,1 Prozent zu und die Einfuhren sanken um 0,9 Prozent. Im Jahr 2011 erzielte der Euroraum ein Handelsbilanzdefizit von 7,7 Mrd. Euro, gegenüber einem Minus von 14,7 Mrd. Euro im Jahr 2010. Die EU27 verzeichnete 2011 ein Defizit von 152,8 Mrd. Euro, nach einem Passivsaldo von 159,5 Mrd. Euro im Vorjahr.

In Großbritannien hat sich die Arbeitsmarktsituation im Dezember 2011 verschlechtert. Angaben von National Statistics zufolge kletterte die Zahl der Arbeitslosen von Oktober bis Dezember um 48.000 auf 2,67 Millionen. Ferner stieg die ILO-Arbeitslosenquote von Oktober bis Dezember auf 8,4 Prozent, nachdem sie zuvor bei 8,3 Prozent gestanden hatte.

Der Anstieg der spanischen Verbraucherpreise hat sich im Januar 2012 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE mit abgebremstem Tempo fortgesetzt. So reduzierte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,0 Prozent, nachdem sie im Dezember noch bei 2,4 Prozent gelegen hatte.

Die nationale italienische Statistikbehörde Istat erklärte, dass die italienische Wirtschaft im vierten Quartal 2011 geschrumpft ist. Im Vergleich zum Vorquartal sank die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent. Davor hatte sie im dritten Quartal um 0,2 Prozent abgenommen. Gegenüber dem Vorjahresquartal verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent, nach einem Plus von 0,3 Prozent im dritten Quartal 2011. Aktien von Eni (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) legten heute 0,9 Prozent zu. Der Öl- und Erdgaskonzern erzielte im vierten Quartal ein deutliches Gewinnplus. Das um Einmaleffekte bereinigte Nettoergebnis lag jedoch angesichts rückläufiger Ergebnisse im Raffineriesegment und höherer Steuern unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz verbesserte sich auf 30,10 Mrd. Euro, nach 28,11 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Nettogewinn wurde ein deutlicher Anstieg auf 1,32 Mrd. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 548 Mio. Euro). Bereinigt um Einmaleffekte verringerte sich der Nettogewinn jedoch um 9,5 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro.

Die französische Wirtschaft ist im vierten Quartal 2011 nach Angaben der Statistikbehörde INSEE mit vermindertem Tempo gewachsen. Demnach lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Im dritten Quartal 2011 war das BIP noch um 0,3 Prozent angestiegen. Im Gesamtjahr 2011 zog die Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent an, nach einem Plus von 1,4 Prozent in 2010. Im CAC 40 setzten sich Anteilsscheine von BNP Paribas (ISIN FR0000131104/ WKN 887771) mit einem Aufschlag von 4,1 Prozent an die Spitze. Die Bankgesellschaft meldete, dass ihr Gewinn im vierten Quartal um 51 Prozent eingebrochen ist, was auf eine Sonderbelastungen in Zusammenhang mit griechischen Staatsschulden und Verluste aus dem Verkauf europäischer Staatsanleihen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden jedoch geschlagen. So belief sich der Nettogewinn auf 765 Mio. Euro, nach 1,55 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Erträge verringerten sich um 6,1 Prozent auf 9,69 Mrd. Euro. Die Rückstellungen für faule Kredite stiegen von 1,16 Mrd. Euro auf 1,52 Mrd. Euro. Für Aktien von Danone (ISIN FR0000120644/ WKN 851194) ging es 1,9 Prozent nach oben. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Gesamtjahr 2011 um 13,6 Prozent auf 19,32 Mrd. Euro, nach 17,01 Mrd. Euro in 2010. Der Nettogewinn kletterte auf bereinigter Basis von 1,67 Mrd. auf 1,75 Mrd. Euro. Das EPS stieg dabei von 2,72 auf 2,89 Euro. Für 2012 stellt der Konzern ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent in Aussicht. Papiere von Peugeot (ISIN FR0000121501/ WKN 852363) markierten mit einem Minus von knapp 7 Prozent das Ende des CAC 40. Der Automobilkonzern erklärte, dass sich sein Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr halbiert hat, was mit einem Preiskrieg in Europa, Störungen in der Lieferkette und gestiegenen Rohstoffkosten zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich auf 588 Mio. Euro, gegenüber 1,13 Mrd. Euro im Jahr 2010. Der Umsatz wuchs im Jahr 2011 um 6,9 Prozent auf 59,91 Mrd. Euro.

Swisscom (ISIN CH0008742519/ WKN 916234) war heute größter Verlierer im SMI und verlor 1,9 Prozent. Der Telekommunikationskonzern musste im vierten Quartal angesichts hoher Wertberichtigungen auf die italienische Internet-Tochter Fastweb einen Verlust ausweisen. Der Umsatz lag mit 2,93 Mrd. Schweizer Franken (CHF) unter dem Vorjahreswert von 3,01 Mrd. CHF. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 835 Mio. CHF verzeichnet, nach einem Reingewinn von 389 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. Dabei hatten Wertminderungen in Höhe von 1,56 Mrd. CHF, vor allem bei der Internet-Tochter Fastweb, das Konzernergebnis verhagelt.

In Österreich legten die Papiere von voestalpine (ISIN AT0000937503/ WKN 897200) 1,9 Prozent zu. Der Stahlkonzern hat in den ersten neun Monaten einen Gewinnanstieg verzeichnet. Der Umsatz lag mit 8,88 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 7,94 Mrd. Euro. Das Nachsteuerergebnis verbesserte sich leicht auf 411,4 Mio. Euro, nach 400,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Sanochemia Pharmazeutika (ISIN AT0000776307/ WKN 919963) konnte derweil im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 einen Anstieg beim Umsatz um 12 Prozent auf 8,1 Mio. Euro erreichen. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 274.000 Euro. Der Titel verlor bis Handelsende 2,0 Prozent.

Anteile von Heineken (ISIN NL0000009165/ WKN A0CA0G) verteuerten sich um 3,7 Prozent. Der Bierkonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt und konnte die Erwartungen schlagen. Angesichts steigender Ausgaben für Zutaten plant man ein neues Kostensenkungsprogramm. Der Nettogewinn betrug 1,43 Mrd. Euro, im Vergleich zu 1,45 Mrd. Euro im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn kletterte um 8,8 Prozent auf 1,58 Mrd. Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 6,1 Prozent auf 17,12 Mrd. Euro. Svenska Handelsbanken (ISIN SE0000193120/ WKN 886062) gaben nach Geschäftszahlen für das vierte Quartal 0,2 Prozent ab. Die Gesamteinnahmen legten auf 8,37 Mrd. Schwedische Kronen (SEK) zu, nach 8,13 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich verzeichnete der Finanzkonzern einen Gewinn von 3,05 Mrd. SEK, nach 2,89 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Aktien von H&M (ISIN SE0000106270/ WKN 872318) gewannen 0,7 Prozent hinzu. Die Bekleidungskette konnte im Januar ein deutliches Umsatzplus ausweisen. So verbesserte sich der konsolidierte Gesamtumsatz währungsbereinigt um 12 Prozent. Die vergleichbaren Filialumsätze stiegen um 3 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.493,96 (+0,23 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.492,25 (+0,33 Prozent) FTSE 100 (London): 5.892,16 (-0,13 Prozent) CAC40 (Paris): 3.390,35 (+0,44 Prozent) MIB (Mailand): 16.513,21 (+0,41 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.741,60 (-0,35 Prozent) SMI (Zürich): 6.198,34 (+0,56 Prozent) ATX (Wien): 2.185,18 (+0,44 Prozent) (15.02.2012/ac/n/m)


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