Blue Chips DAX-Bilanz: Höchster Stand seit Anfang August
Der DAX kletterte in der abgelaufenen Handelswoche um 2,3 Prozent auf 6.848,03 Punkte und erzielte damit den höchsten Schlusskurs seit Anfang August.
In den vergangenen fünf Handelstagen war das Geschehen von einem unverändert hohen Maß an Unsicherheit geprägt. So folgte auf jede positive Tagestendenz stets ein Verlusttag – summa summarum ging es aber dennoch bergauf. Offensichtlich macht sich unter den Marktakteuren eine gewisse Resistenz gegenüber den Hiobsbotschaften aus Griechenland breit. Dessen Rettung lässt weiter auf sich warten, wobei der Ton zwischen Geldgebern und Geldnehmern deutlich rauer wird. Vor allem zwischen Athen und Berlin scheint die Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen zu sein. Nichtsdestotrotz soll sich das Rettungspaket der Europäer auf der Zielgeraden befinden. Als aktuelle Deadline wird derzeit der Montag genannt. Man darf gespannt sein, wie sich die never-ending-story nach dem Wochenende weiter entwickeln wird.
Zwischen Wochentief (Donnerstag) und Wochenhoch (Freitag) lag beim DAX in der abgelaufenen Woche eine Bandbreite von 223 Zählern. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 27 zu 3 ausgesprochen positiv aus.
Adidas hui, ThyssenKrupp pfui
Die Aktien von Adidas markierten in der abgelaufenen Handelswoche sogar ein neues Allzeithoch bei 59,96 Euro. Dabei profitierten die Herzogenauracher von ihrem fränkischen Konkurrenten Puma, der positive Unternehmenszahlen veröffentlicht hat. Dessen Umsatz legte im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 3,01 Milliarden Euro zu. Am stärksten entwickelten sich die Umsätze in Lateinamerika und Asien. Operativ verdiente der Konzern 333,2 Millionen Euro und damit 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Überschuss nach Anteilen Dritter erhöhte sich um 13,8 Prozent auf 230,1 Millionen Euro. Außerdem sollen die Aktionäre über eine um 20 Cent höhere Dividende von 2 Euro je Aktie am Erfolg beteiligt werden. Doch es gab im DAX auch eine Enttäuschung. So stürzte die Aktie von ThyssenKrupp trotz des starken Marktumfelds um 6,5 Prozent auf 20,55 Euro ab.
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

0
