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Devisen USD gesunken + Märkte lenken Fokus auf Treffen in Brüssel

Autor: Forexpros
 |  20.02.2012, 14:36  |  864 Aufrufe  |   0  | 
Forexpros – der amerikanische Dollar blieb gegenüber seinen Hauptgegenstücken heute im Minus, als die Hoffnungen darüber, dass die EU Finanzminister das zweite Rettungspaket für Griechenland genehmigen die Nachfrage an riskanteren Finanzinstrumenten steigerten.

Während dem europäischen Nachmittagshandel ist der Dollar stark gegenüber dem Euro gesunken, EUR/CAD kletterte um 0.96% und kam auf 1.3265.

Noch vor dem Treffen der Finanzminister der Eurozone, welches etwas später am Tag beginnen soll, sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos, dass die Verhandlungen über das 130 Milliarden EUR schwere Rettungspaket und die damit verbundene Verhandlung hinsichtlich der Umstrukturierung der Schulden bis auf die letzte Minute fortgeführt werden, fügte jedoch hinzu, dass Griechenland alle Bedingungen erfüllt hat, welche die Gläubiger auferlegten.

„Heute erwarten wir eine lange Phase der Unsicherheit zu beenden, die weder vorteilhaft für Griechenland noch für die Eurozone war“, sagte Venizelos.

Das Sentiment verbesserte sich zudem, nachdem die deutsche Zentralbank im Februarbericht bekannt gab, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr ein rapides Wachstum verzeichnet, trotz der Schuldenkrise in der Eurozone.

Das Greenback ist auch gegenüber dem Pfund gesunken, GBP/USD stieg um 0.25% und kam auf 1.5867.

Ein Bericht der Immobilienwebseite Rightmove zeigte, dass die durchschnittlichen Preise der Nachfrage auf dem Immobilienmarkt im Februar um 4.1% gestiegen sind, der größte monatliche Anstieg seit April 2002, was erhöhtes Vertrauen in den Immobilienmarkt andeutete.

Das Greenback ist auch gegenüber dem Yen und dem Schweizer Franken gesunken, USD/JPY verlor 0.10% und kam auf 79.47 und USD/CHF verlor 1.09% und erreichte 0.9099.

Der Yen kam zuvor unter Druck nachdem offizielle Daten zeigten, dass Japan im Januar ein Rekord-Defizit von 1.47 Billiarden JPY verzeichnete, was die Sorgen entfachte, dass sich der starke Yen negativ auf die weitgehend durch Exporte angetrieben Wirtschaft Japans auswirkt.

Die Ratingagentur Standard&Poor gab zuvor bekannt, dass die Aussichten für die AA- Bewertung Japans negativ bleibt und warnte davor, dass für die fiskalische Flexibilität des Landes „weiterhin schwache“ Einschätzungen bestehen.

Das Greenback ist auch gegenüber den kanadischen, australischen und neuseeländischen Gegenstücken gesunken. USD/CAD verlor 0.45% und kam auf 0.9927, AUD/USD kletterte 0.65% nach oben und kam auf 1.0776 und NZD/USD sprang 0.99% nach oben und erreichte 0.8403.

In Neuseeland zeigten offizielle Daten, dass die Preisinflation der Erzeuger im vierten Quartal mehr als erwartet gestiegen ist und einen Zuwachs von 0.5% verzeichnete, nachdem im vorherigen Quartal ein Zuwachs von 0.6% verzeichnet wurde.

Analysten haben erwartet, dass die Preisinflation der Erzeuger im vierten Quartal auf 0.4% steigen würde.

Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.67% gesunken und kam auf 78.98.

Das Greenback kam auch unter Druck, nachdem die People Bank of China am Samstag bekannt gab, dass die Mindestreserven der großen kommerziellen Geldgeber gesenkt werden als Versuch, die Liquidität zu erhöhen und das Wachstum der zweitgrößten Wirtschaft der Welt anzukurbeln.

Es wird erwartet, dass das Handelsvolumen heute schwach bleibt, da die Märkte in den USA aufgrund des Präsidentenfeiertages geschlossen bleiben.
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