Devisen USD vs. Rivalen unter Griechenland Unsicherheiten gemischt
Forexpros – der amerikanische Dollar war heute gegenüber seinen Hauptgegenstücken gemischt als sich die Unsicherheiten über die Fähigkeit Griechenlands die Schuldenlast zu reduzieren trotz der Bekanntgabe des neuen Rettungspakets auf das Sentiment auswirkten.Während dem späten europäischen Morgenhandel ist der Dollar gegenüber dem Euro gesunken, EUR/USD stieg um 0.21% und kam auf 1.3269.
Bei einem Treffen welches bis in den Morgenstunden dauerte stimmten die Finanzminister der Eurozone dem 130 Milliarden EUR schweren Rettungspaket zu, mit welchem die Schulden des Landes auf 120.5% des Rettungspaketes bis zum Jahre 2020 reduziert werden.
Die privaten Gläubiger des Landes akzeptierten mehr als 53% freiwilliger Abschreibungen auf den Wert der gehaltenen Schuldverschreibungen.
Investoren blieben allerdings besorgt, da die Unsicherheiten über die Implementierung des Pakets verweilen, während die Troika, welche aus der Europäischen Union, der Europäischen Zentralbank und dem International Monetary Fund besteht im letzten Bericht über die griechischen Schulden bekannt gab, dass „zusätzliche Hilfe“ in der Zukunft nötig sein wird.
Das Greenback konnte sich gegenüber dem Pfund behaupten, GBP/USD stieg um 0.03% und kam auf 1.5854.
Offizielle Daten aus Großbritannien zeigten zuvor auf, dass die Nettoanleihen des Landes im Januar mehr als erwartet gesunken sind und einen Rückgang von 10.7 Milliarden GBP verzeichneten, nachdem im vorherigen Monat ein Anstieg von 11.1 Milliarden GBP verzeichnet wurde.
Analysten haben erwartet, dass die Nettoanleihen der öffentlichen Sektoren im Januar um 8.9 Milliarden GBP sinken würden.
Das Greenback ist gegenüber dem Yen gestiegen, musste allerdings gegenüber dem Schweizer Franken Verluste hinnehmen. USD/JPY fügte 0.26% hinzu und kam auf 79.83 und USD/CHF verlor 0.09% und wurde bei 0.9107 gehandelt.
In der Schweiz zeigten offizielle Daten auf, dass sich der Handelsüberschuss des Landes im Januar unerwartet verengte und gegenüber dem Vormonat von 2.01 Milliarden CHF auf 1.55 Milliarden CHF gesunken ist.
Analysten haben erwartet, dass der Handelsüberschuss des Landes sich im Januar auf 2.50 Milliarden CHF erweitern wird.
Das Greenback ist gegenüber dem kanadischen, australischen und neuseeländischen Gegenstück gestiegen. USD/CAD stieg um 0.12% und kam auf 0.9946, AUD/USD verlor 0.56% und erreichte 1.0695 und NZD/USD verlor 0.35% und kam auf 0.8371.
Die Notenbank von Australien gab in den Ergebnissen des Februartreffens bekannt, dass sie immer noch gewillt ist die monetäre Politik zu lockern, wenn die Nachfrage an Rohstoffe und Rohmaterialien „deutlich schwächer wird“. Die Zinsen blieben jedoch unberührt.
Die Notenbank von Neuseeland gab bekannt, dass die inflationären Erwartungen im ersten Quartal gegenüber dem vorherigen Quartal von 2.8% auf 2.5% gesunken sind.
Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.11% gesunken und kam auf 79.01.
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