Commerzbank: Donnerstag ist der Tag der Wahrheit!
Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, beurteilt die Wirkung der neuen Milliardenhilfen für Griechenland skeptisch.
“Ich bezweifle, ob das ausreicht”, sagte Krämer der “Passauer Neuen Presse” laut Vorabbericht. “Selbst der ursprünglich angestrebte Schuldenstand von 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 wäre noch doppelt so hoch, wie der Maastricht -Vertrag maximal erlaubt.”Krämer sagte, Griechenland habe im vergangenen Jahr neue Schulden in Höhe von fast zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts gemacht.
“Selbst bei einer konsequenten Haushaltskonsolidierung hilft die Entschuldung nur, wenn sie einhergeht mit Reformen, die nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt werden. Das ist bisher aber nicht der Fall”, sagte er. Eine Pleite des Landes sei schmerzhaft und riskant. “Aber ich gehe davon aus, dass sie am Ende verkraftbar wäre”, sagte Krämer.
Quelle: financial.de
Am Donnerstag wird die Commerzbank ihre Zahlen veröffentlichen und dann wird man sehen, wie es um das Unternehmen steht. Geht man nach dem Aktienkurs, dürfte es eigentlich keine negativen Überraschungen geben. Die Aktie bleibt vorerst eine Halteposition, aber für einen Neueinstieg würden wir jetzt die Zahlen abwarten.
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