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Aktien Wien Schluss Kursverluste - OMV-Aktie gegen Trend stark gesucht

Autor: dpa-AFX
 |  22.02.2012, 18:16  |  769 Aufrufe  |   0  | 

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Der ATX fiel bis zum Handelsende um 1,42 Prozent auf 2.182,96 Punkte. Im Fokus standen die schwergewichtige OMV , die als stärkster Wert einen Aufschlag um 4,28 Prozent auf 28,78 Euro verzeichneten. Angesicht gut aufgenommener Vorjahresergebnisse war das Papier bereits klar fester in den Handel gestartet. Die Bekanntgabe, dass sich der Schwarzmeer-Gasfund der Rumänien-Tochter Petrom ersten Schätzungen zufolge auf 42 bis 84 Milliarden Kubikmeter belaufe, sorgte am späten Vormittag schließlich für zusätzlichen Auftrieb und ließ die Aktie zeitweise um gut sechs Prozent in die Höhe schnellen.

Ganz unten auf der Kursliste waren indes Raiffeisen zu finden, die in einem europaweit schwachen Bankensektor massive 7,32 Prozent auf 25,33 Euro nachgaben. Das Bankenschwergewicht Erste Group schloss 4,24 Prozent tiefer auf 18,05 Euro. Die Finanzexperten der Berenberg Bank haben in ihrer jüngsten Studie die Kaufempfehlung 'buy' für die Erste-Aktie beibehalten, das Kursziel aber von 36,60 auf 32,30 Euro zurück genommen.

Schwächer schloss auch das Papier des oberösterreichischen Feuerwehrausrüster Rosenbauer (minus 1,90 Prozent auf 38,20 Euro), der in der Früh Bericht über seine Geschäftsentwicklung 2011 abgelegt hatte. Das Betriebsergebnis (EBIT) und das Vorsteuerergebnis sanken vorläufigen Berechnungen zufolge. Eingedämmt werden konnte der Gewinnrückgang dank eines besser verlaufenen Schlussquartals.

In der Gewinnzone schlossen wiederum Andritz , die sich mit einem Plus von 0,43 Prozent auf 73,14 Euro der negativen Grundtendenz widersetzten. Der Anlagenbauer möchte seine Aktie 'leichter' machen und plant einen Split im Verhältnis 2. Grünes Licht dafür soll die Hauptversammlung am 22. März geben.

Unter den übrigen Schwergewichten büßte der Stahltitel Voestalpine im Einklang mit der europaweiten Sektorperformance 2,16 Prozent auf 27,01 Euro ein. Telekom Austria gingen 1,89 Prozent tiefer auf 8,55 Euro aus dem Handel. Das Telekom-Unternehmen wird am morgigen Donnerstag seine Vorjahresbilanz präsentieren./ana/APA/jha

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