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Commerzbank zahlt wieder keine Zinsen auf Staatshilfen

Autor: dpa-AFX
 |  23.02.2012, 08:44  |  296 Aufrufe  |   0  | 

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank zahlt wieder keine Zinsen auf die in der Finanzkrise erhaltenen Staatshilfen. Grund dafür ist, dass nach dem dafür maßgeblichen deutschen Bilanzrecht HGB unter dem Strich ein Jahresverlust von 3,6 Milliarden Euro steht. Damit entgehen dem Bund Zinszahlungen für die verbliebenen 1,9 Milliarden Euro Stille Einlage in Höhe von rund 170 Millionen Euro.

Nach dem internationalen Bilanzstandard IFRS erzielte die Bank hingegen trotz eines herben Einbruchs immer noch einen Gewinn von 638 Millionen Euro. In den HGB-Abschluss flossen die Sonderzahlung an den Bankenrettungsfonds Soffin im Zuge der Tilgung eines Großteils der Staatshilfe ebenso ein wie Abschreibungen auf den Buchwert der Sorgentochter Eurohypo.

Auch vor einem Jahr hatte die Commerzbank nach internationalen Regeln einen satten Überschuss erwirtschaftet, der HGB-Abschluss aber blieb tiefrot. Neben dem Staat gehen auch die Aktionäre wieder leer aus: Eine Dividende für 2011 gibt es nicht./enl/zb

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