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Rohstoffe Goldpreis: Fed-Protokoll sorgt für Verkaufswelle

 |  04.04.2012, 07:58  |  2153  |  0

Das am Dienstagabend veröffentlichte Fed-Protokoll der letzten Sitzung der Notenbanker brachte an den Goldpreis massiv unter Druck.
Grund: Die Notenbanker sehen derzeit keine Notwendigkeit, die Märkte mit quantitativen Lockerungsmaßnahmen zu stützen. Dies ließ den Dollar signifikant zulegen und das gelbe Edelmetall aufgrund der negativen Korrelation zwischen beiden Vermögensklassen innerhalb kurzer Zeit um 30 Dollar einbrechen.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 26,40 auf 1.645,60 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Zahlenflut vom US-Arbeitsmarkt

Auf die Veröffentlichung des Fed-Protokolls reagierte auch der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Die am Abend gemeldeten Lagerdaten vom American Petroleum Institute wurden ebenfalls negativ aufgenommen, hatten sie doch einen Anstieg um 7,8 Millionen Barrel zum Inhalt. Der Nachmittag steht – wie die komplette Handelswoche – ganz im Zeichen aktueller Daten vom US-Arbeitsmarkt. Den Anfang einer regelrechten Datenflut macht der Challengerbericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr) gefolgt vom Monatsbericht der Researchgesellschaft ADP (14.15 Uhr) An den Energiemärkten dürften sich die Akteure aber vor allem für den Wochenbericht der Energy Information Administration interessieren.
Doch zunächst gilt es noch aktuelle Konjunkturdaten aus Europa zu überstehen. Mit den Einkaufsmanagerindizes aus dem deutschen und dem europäischen Dienstleistungssektor, den europäischen Einzelhandelsumsätzen, den Auftragszahlen in der deutschen Industrie sowie dem Statement der Europäischen Zentralbank dürfte es diesbezüglich einen relativ spannenden Handelstag geben.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,41 auf 103,60 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 124,68 Dollar zurückfiel.


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Wertpapier: Öl (Brent)

Themen: Notenbanker

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Rohstoffe Goldpreis: Fed-Protokoll sorgt für Verkaufswelle

Das am Dienstagabend veröffentlichte Fed-Protokoll der letzten Sitzung der Notenbanker brachte an den Goldpreis massiv unter Druck.
Grund: Die Notenbanker sehen derzeit keine Notwendigkeit, die Märkte mit quantitativen Lockerungsmaßnahmen zu stützen. Dies ließ den Dollar signifikant zulegen und das gelbe Edelmetall aufgrund der negativen Korrelation zwischen beiden Vermögensklassen innerhalb kurzer Zeit um 30 Dollar einbrechen.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 26,40 auf 1.645,60 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Zahlenflut vom US-Arbeitsmarkt

Auf die Veröffentlichung des Fed-Protokolls reagierte auch der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Die am Abend gemeldeten Lagerdaten vom American Petroleum Institute wurden ebenfalls negativ aufgenommen, hatten sie doch einen Anstieg um 7,8 Millionen Barrel zum Inhalt. Der Nachmittag steht – wie die komplette Handelswoche – ganz im Zeichen aktueller Daten vom US-Arbeitsmarkt. Den Anfang einer regelrechten Datenflut macht der Challengerbericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr) gefolgt vom Monatsbericht der Researchgesellschaft ADP (14.15 Uhr) An den Energiemärkten dürften sich die Akteure aber vor allem für den Wochenbericht der Energy Information Administration interessieren.
Doch zunächst gilt es noch aktuelle Konjunkturdaten aus Europa zu überstehen. Mit den Einkaufsmanagerindizes aus dem deutschen und dem europäischen Dienstleistungssektor, den europäischen Einzelhandelsumsätzen, den Auftragszahlen in der deutschen Industrie sowie dem Statement der Europäischen Zentralbank dürfte es diesbezüglich einen relativ spannenden Handelstag geben.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,41 auf 103,60 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 124,68 Dollar zurückfiel.

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