Finanztransaktionssteuer EU-Steuerkommissar unterstützt Börsenumsatzsteuer

     |  18.04.2012, 14:07  |  596 Aufrufe  |   | 

    EU-Steuerkommissar Algirdas Šemeta hält an Plänen für eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte fest. „Die Finanztransaktionssteuer wird nicht beerdigt“, sagte Šemeta gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Sie könne in zwei Schritten eingeführt werden, so der EU-Steuerkommissar und greift damit einen Vorschlag des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble auf. „Man könnte ein Instrument wie die Börsenumsatzsteuer einführen – mit der sich viele recht zügig arrangieren könnten – und dann im zweiten Schritt die komplexe, große Aufgabe einer allgemeinen Finanztransaktionssteuer weiter verfolgen.“ Die Voraussetzung sei allerdings eine möglichst breite Basis: „Auch Derivate müssen der Besteuerung unterworfen sein.“   

       
    EU-Steuerkommissar Šemeta plädiert zudem dafür, große Teile der Einnahmen für den EU-Haushalt zu verwenden. „Heute werden drei Viertel des europäischen Haushalts über Beiträge der Mitgliedsländer bestritten. Dieser Beitrag könnte signifikant sinken.“ Für Deutschland beispielsweise ginge es „um eine Entlastung von zehn Milliarden Euro im Jahr“, sagte EU-Steuerkommissar Šemeta.


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    2006
    1395
    735
    655
    283
    282
    153
    TitelLeser
    48929
    6831
    5222
    3465
    2732
    2701
    2511
    2092
    2006
    1943
    TitelLeser
    48929
    15968
    6997
    6969
    6831
    6039
    5305
    5222
    5010
    4731
    TitelLeser
    48929
    39044
    31601
    31003
    29152
    28178
    26592
    24363
    23888
    21901

    Top Nachrichten aus der Rubrik