Wall Street-Schluss US-Börsen schließen Handelstag mit Verlusten ab

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  18.04.2012, 22:14  |  934 Aufrufe  |   | 

    New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Mittwoch im negativen Bereich. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor abschließend 0,63 Prozent auf 13.032,75 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) notierte 0,37 Prozent schwächer bei 3.031,45 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) zum Handelsende ein Minus von 0,41 Prozent auf 1.385,14 Punkte zeigte. Nachbörslich stehen unter anderem noch die Quartalsausweise von American Express (ISIN US0258161092/ WKN 850226) und eBay (ISIN US2786421030/ WKN 916529) zur Veröffentlichung an.

    Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte am Mittwoch für die Woche zum 13. April 2012 einen Anstieg der Öllagerbestände um 3,9 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Bei Benzin wurde ein Rückgang von 3,7 Millionen Barrel ausgewiesen. Ferner wurde bei den Mitteldestillaten wie Diesel eine Abnahme der Lagerbestände um 2,9 Millionen Barrel verzeichnet. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 13. April 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 6,9 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Minus von 2,4 Prozent ermittelt worden.

    Das Kreditinstitut PNC Financial Services (ISIN US6934751057/ WKN 867679) musste das für das erste Quartal einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen. Auch die Bank of New York Mellon (ISIN US0640581007/ WKN A0MVKA) hatte im ersten Quartal mit einem leicht rückläufigen Ergebnis zu kämpfen. Abschließend gewann die PNC-Aktie 0,6 Prozent, während bei den Anteilsscheinen der Bank of New York Mellon Abschläge von 3,1 Prozent auszumachen waren. Der US-Vermögensverwalter BlackRock (ISIN US09247X1019/ WKN 928193) verzeichnete im ersten Quartal einen leichten Gewinnanstieg. Dennoch schloss die Aktie mit einem Minus von 2,9 Prozent.

    Abbott Laboratories (ISIN US0028241000/ WKN 850103) profitierte im ersten Quartal von einer starken Performance in der Pharma-Sparte und steigerte den Gewinn deutlich. Das Papier schloss auf seinem Vortagesniveau. Für wenig Begeisterung sorgen indes die Geschäftszahlen des US-Industriekonzerns Textron (ISIN US8832031012/ WKN 852659). Zwar konnte man das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen und die Analystenerwartungen schlagen. Dennoch gab der Wert 3,6 Prozent ab.

    Piper Jaffray (ISIN US7240781002/ WKN A0BLBX) gab am Mittwoch bekannt, dass sich sein Gesamtumsatz auf 124,1 Mio. US-Dollar belief, nach 132,9 Mio. US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn wurde auf 2,5 Mio. US-Dollar bzw. 0,15 Cents je Aktie beziffert, nach einem Nettogewinn in Höhe von 5,7 Mio. US-Dollar bzw. 38 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dieses unbereinigte Ergebnis beinhaltet zusätzliche Steuerausgaben in Höhe von 3,4 Mio. US-Dollar. Die Aktie verlor abschließen 3,8 Prozent an Wert.

    Der Ölfeldservice-Dienstleister Halliburton (ISIN US4062161017/ WKN 853986) gab heute seine Ergebnisse des vergangenen Quartals bekannt. Dabei konnte der Gewinn im ersten Quartal trotz hoher Einmalbelastungen verbessert werden. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen übertroffen. Die Aktie ging mit einem Zugewinn von 4,6 Prozent aus dem Handel.

    Papiere des US-Medizintechnikkonzerns St. Jude Medical (ISIN US7908491035/ WKN 864096) verloren insgesamt 1,7 Prozent an Wert. Nach einem Gewinnrückgang im ersten Quartal konnte auch der Ausblick des Konzerns auf das zweite Quartal nicht überzeugen. Nach anfänglichen Zugewinnen rutschten Anteilsscheine von Quest Diagnostics (ISIN US74834L1008/ WKN 904533) ins Minus und schlossen mit einem Verlust von 1,8 Prozent: Im ersten Quartal konnte der Konzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Auf bereinigter Basis wurden die Schätzungen übertroffen.

    Bereits am Dienstagabend nach US-Börsenschluss hatte der US-Technologiekonzern IBM (ISIN US4592001014/ WKN 851399) durchwachsene Geschäftszahlen für das erste Quartal präsentiert. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 3,07 Mrd. US-Dollar bzw. 2,61 US-Dollar je Aktie, nach 2,86 Mrd. US-Dollar bzw. 2,34 US-Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte operative EPS wurde mit 2,78 US-Dollar angegeben. Der Umsatz stieg um 0,3 Prozent auf 24,67 Mrd. US-Dollar, nach 24,61 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Im Anschluss wurde die Prognose für das laufende Fiskaljahr leicht angehoben. Dennoch gab die IBM-Aktie bis Handelsende 3,5 Prozent ab.

    Der Chip-Hersteller Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) konnte im ersten Quartal trotz eines Gewinnrückgangs die Analystenschätzungen auf bereinigter Basis übertreffen. Den Angaben zufolge sank der Nettogewinn auf 2,74 Mrd. US-Dollar bzw. 53 Cents je Aktie, nach 3,16 Mrd. US-Dollar bzw. 56 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EPS wurde mit 56 Cents angegeben. Die Umsätze stiegen im Vorjahresvergleich von 12,85 Mrd. US-Dollar leicht auf 12,91 Mrd. US-Dollar. Das Papier verlor heute 1,9 Prozent.

    Beim Internetkonzern Yahoo! (ISIN US9843321061/ WKN 900103) belief sich das Nettoergebnis auf 286 Mio. US-Dollar bzw. 23 Cents je Aktie, nach 223 Mio. US-Dollar bzw. 17 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz stieg von 1,21 Mrd. US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf nun 1,22 Mrd. US-Dollar. Der um TAC-Kosten bereinigte Nettoumsatz belief sich auf 1,08 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 1 Prozent entspricht. Der Anteilsschein gewann abschließen 3,2 Prozent hinzu. (18.04.2012/ac/n/m)


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