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    Agrarmarkt Überblick über die Kursentwicklungen bei Getreide

    Gastautor: Sandra Grützner
     |  19.04.2012, 11:07  |  1611 Aufrufe  |   | 

    An der Matif in Paris war die vergangene Woche überwiegend ereignislos. Die Umsätze waren aufgrund der osterbedingten Abwesenheit vieler Marktteilnehmer eher gering.

    Der Weizen notiert beim Fronttermin Mai mit 211,75 €/to gut 3 € über der Vorwoche. Optimale Wachstumsbedingungen in den USA sowie verstärkte Regenfälle in Europa und damit vorerst das Ende der Trockenheitsdiskussion sorgten dagegen für Druck auf die neuerntigen Preise. Der November-Kontrakt notiert daher mit 200 €/to im Vergleich zur Vorwoche 3,25 € leichter.

    Der Rapsmarkt legt nach der fulminanten Aufwärtsbewegung der letzten Monate derzeit eine Verschnaufpause ein. Der Fronttermin Mai, welcher noch bis zum 30. April gehandelt wird, wird mit 499,50 €/to gut 2 € leichter bewertet als in unserem letzten Bericht. Der Folgetermin August verliert im gleichen Zeitraum gut 4 € auf 484,75 €/to.

    Das Hamburger Analystenhaus Oil World taxiert die EU-Rapsernte 2012 in seiner ersten Schätzung auf 19,2 Mio to und damit leicht über dem Vorjahresniveau. Die deutsche Produktion wird hierbei auf 4,9 Mio to veranschlagt und damit 1,0 Mio to über der Erzeugung in 2011. Die französische Ernte wird unverändert zum Vorjahr auf 5,3 Mio to taxiert. Abschläge werden dagegen in den östlichen EU-Mitgliedsstaaten wie beispielsweise Rumänien und Bulgarien erwartet.

    Auch Stratégie Grains hat seine Versorgungsbilanzen aktualisiert. Die EU-Weizenernte 2012 wurde von bisher 131,1 Mio to auf 126,8 Mio to reduziert und liegt somit auf dem Niveau wie die letzte Schätzung von Coceral. Die Anbaufläche in der EU-27 wurde dabei auf 22,47 Mio ha taxiert und der durchschnittliche Hektarertrag auf 5,65 to.

    Die französische Ernte wird auf 34,8 Mio to und die deutsche Erzeugung auf 23,5 Mio to geschätzt.

    Im Gegenzug wurde die erwartete EU-Maisernte um 0,85 Mio to auf nunmehr 65,45 Mio to nach oben revidiert und erreicht damit fast wieder das Niveau der letztjährigen Erzeugung von 65,9 Mio to.

    Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat in einem nachträglichen Kommentar zum letzten WASDE-Report erklärt, dass der US-Endbestand für Mais unverändert belassen wurde, weil zum einen ein größeres preiswertes Angebot an Futterweizen besteht und im Vergleich zu den beiden letzten Jahren die Maisernte deutlich früher erwartet wird.

    Das heißt, dass speziell im Süden der USA vor Beginn des neuen Wirtschaftsjahres eine nicht unbeträchtliche Menge an neuerntigem Mais noch in der alten Saison Verwendung finden könnte.

     

    Dieser Artikel ist der Text vom Videopodcast der KS Agrar GmbH,
    den Sie sich gerne auf BrokerFinder.de anschauen können …

     


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