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    Börsen in Europa Schluss Die Farbe rot überwiegt

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  19.04.2012, 20:08  |  1547 Aufrufe  |   | 

    Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendierten zum Ende des Donnerstaghandels nach solide verlaufenen Auktionen französischer und spanischer Anleihen trotzdem im Minus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verlor 1,85 Prozent auf 2.284,67 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) fiel indes um 0,48 Prozent auf 2.406,19 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigten sich zum Schluss mehrheitlich im Minus.

    SABMiller (ISIN GB0004835483/ WKN 861038) steigerte sein Absatzvolumen. So erhöhte sich das Absatzvolumen im vierten Quartal zum 31. März 2012 sowie auch im Gesamtjahr organisch um jeweils 3 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Ferner wuchs der organische Umsatz im Konzern auf Basis konstanter Währungen im vierten Quartal um 10 Prozent und im Gesamtjahr um 7 Prozent. Die Aktie des Bierkonzerns verlor um 0,5 Prozent. Daneben verbilligten sich Anglo American (ISIN GB00B1XZS820/ WKN A0MUKL) um 0,2 Prozent. Der Minenkonzern hat seine Kupfer- und Eisenerzproduktion im ersten Quartal 2012 deutlich ausgeweitet. So erhöhte sich die Kupferproduktion im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf insgesamt 168.400 Tonnen. Bei Eisenerz stand ein Anstieg um 17 Prozent auf 11,7 Millionen Tonnen zu Buche. Ferner wurde bei Platin ein Produktionsanstieg von 5 Prozent vermeldet. Die rote Laterne im FTSE 100 wurde auch zum Schluss von MAN Group mit einem Wertverlust von 6,2 Prozent getragen, während sich vorne weiterhin Hargreaves Lansdown um 5,6 Prozent verbessern.

    Publicis Groupe (ISIN FR0000130577/ WKN 859386) verloren im CAC 40 4,1 Prozent an Wert. Der Werbekonzern wartete im ersten Quartal mit einem Umsatzanstieg auf. Dabei konnte man vor allem in den so genannten Emerging Markets deutliche Zugewinne verzeichnen. Auch in den etablierten Märkten Europa und Nordamerika verzeichnete man Umsatzzuwächse. Besonders stark entwickelte sich erneut der Bereich Digital Services, der ein überdurchschnittliches Wachstum vorzuweisen hatte. Nach Aussage des Konzerns geht man für die zweite Jahreshälfte von einer stärkeren und nachhaltigeren Umsatzentwicklung aus, als im ersten Halbjahr des laufenden Fiskaljahres. Sanofi (ISIN FR0000120578/ WKN 920657) teilte mit, dass man mit der Michael-J.-Fox-Stiftung (MJFF) bei einer potenziell neuen Behandlungsmöglichkeit der Parkinson-Erkrankung zusammenarbeitet. Das Papier des Pharmakonzern verlor um 0,8 Prozent. Die Gewinnerliste im CAC 40 wurde unterdessen von Danone mit einem Zugewinn von 0,9 Prozent angeführt. Die rote Laterne wurde von Societe Generale mit einem Minus von 5,2 Prozent getragen.

    Actelion (ISIN CH0010532478/ WKN 936767) legten nach Geschäftszahlen für das erste Quartal um 2,3 Prozent zu. Der Pharmakonzern musste in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. Der Betriebsgewinn brach um mehr als die Hälfte ein. Der Reingewinn hat sich sogar mehr als gedrittelt. Wie erwartet sah sich der Konzern in seinem Marktumfeld mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Für das laufende Fiskaljahr zeigte sich Actelion dennoch verhalten optimistisch. Der erste Platz der Gewinnerliste wurde im Schweizerischen Leitindex SMI zum Handelsende von Swiss Re mit einem Zugewinn von 2,4 Prozent eingenommen, während sich die Anleger gleichzeitig vornehmlich von den Papieren von Holcim trennten, die sich um 3,3 Prozent verschlechtern. Im breiten Markt ging es unterdessen für Schindler Holding (ISIN CH0024638212/ WKN A0JJWH) um 0,3 Prozent nach oben. Der Konzern konnte im ersten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten.

    Nokia (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) gaben um 3,6 Prozent nach. Der Mobiltelefonhersteller hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres angesichts eines deutlichen Umsatzrückgangs einen Verlust erwirtschaftet. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Dabei hatte man unter einem Absatzeinbruch zu leiden, vor allem bei Smartphone-Modellen.

    TeliaSonera (ISIN SE0000667925/ WKN 938475) verschlechtern sich um 1,8 Prozent. Die Telefongesellschaft verzeichnete im ersten Quartal einen Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies unter anderem auf geringere Ergebnisbeiträge der Sparten MegaFon und Turkcell. Gleichzeitig konnte der Umsatz aber leicht gesteigert werden. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Tele2 (ISIN SE0000314312/ WKN 900760) verloren daneben um 0,5 Prozent. Der Telekommunikationskonzern verlautbarte, dass sein Gewinn im ersten Quartal trotz eines soliden Umsatzwachstums gesunken ist, was mit einem harten Wettbewerb im skandinavischen Markt zusammenhängt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern für seinen Heimatmarkt Schweden nun mit einer EBITDA-Marge von nur noch 30 bis 32 Prozent, nach bisher erwarteten 33 bis 35 Prozent. Ferner ging es für die Anteilsscheine des Maschinenbaukonzerns SKF (ISIN SE0000108201/ WKN 884316) um 0,8 Prozent nach unten. Das Unternehmen musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen, während der Umsatz erhöht werden konnte. Für das laufende Quartal geht man jedoch von einer Belebung aus.

    Akzo Nobel (ISIN NL0000009132/ WKN 914188) verloren 1,8 Prozent an Wert. Der Chemiekonzern hat im ersten Quartal einen deutlich geringeren Gewinn erwirtschaftet, was mit Restrukturierungskosten in der Sparte Decorative Paints und einer Sonderbelastung zusammenhängt. Der Umsatz konnte allerdings gesteigert werden.

    Vestas Wind Systems (ISIN DK0010268606/ WKN 913769) verloren um 0,5 Prozent. Der Windanlagenhersteller hat einen Vorabvertrag für ein Windprojekt in der Ukraine geschlossen. So hat man mit der DTEK Group ein Abkommen über die Lieferung von Turbinenanlagen für das Windkraftprojekt im ukrainischen Botievo unterzeichnet.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.284,67 (-1,85 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.406,19 (+0,48 Prozent) FTSE 100 (London): 5.744,55 -0,01 Prozent) CAC40 (Paris): 3.174,75 (-2,05 Prozent) MIB (Mailand): 14.287,27 (-2,01 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.908,10 (-2,42 Prozent) SMI (Zürich): 6.203,78 (+0,49 Prozent) ATX (Wien): 2.036,33 (-0,45 Prozent) (19.04.2012/ac/n/m)


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