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Wall Street-Schluss Dow Jones endet über 13.000er Marke, NASDAQ schwächer

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
 |  20.04.2012, 22:15  |  2776 Aufrufe  |   | 

New York (www.aktiencheck.de) - Die Wall Street zeigt sich am Freitag angesichts fehlender Konjunkturdaten weitgehend mit Kursaufschlägen. Dabei profitieren die Märkte vor allem von stärker als erwarteten Ergebnissen bei Microsoft und GE. Im Technologiesektor belastete indes der Kursrückgang des Schwergewichts Apple erheblich. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann am Ende 0,50 Prozent auf 13.029,26 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Minus von 0,24 Prozent bei 3.000,45 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Aufschlag von 0,12 Prozent auf 1.378,53 Punkte zeigte.

Bereits gestern nach Börsenschluss meldeten zwei Technologie-Schwergewichte ihre jüngsten Zahlenwerke. Der Software-Konzern Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) hat demnach für das dritte Fiskalquartal 2011/12 seinen Umsatz gesteigert und die Analystenerwartungen beim Ergebnis geschlagen. Dabei profitierte man von weltweit stärker als erwarteten PC-Verkäufen, was wiederum den Absatz des Betriebssystems Windows erhöhte. Die Aktie von Microsoft legte um 4,5 Prozent zu. Daneben veröffentlichte AMD (ISIN US0079031078/ WKN 863186) seine Zahlen für das erste Quartal 2012. Demnach musste der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren zwar einen Verlust ausweisen. Jedoch konnte der Chip-Hersteller die Erwartungen des Marktes auf bereinigter Basis übertreffen. Papiere von AMD gaben um 2,5 Prozent nach.

Heute stand insbesondere General Electric (ISIN US3696041033/ WKN 851144) im Blick der Anlegergemeinde. Der Mischkonzern meldete, dass sein Gewinn im ersten Quartal gesunken ist, was mit einem negativen Einmaleffekt und rückläufigen Umsätzen zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurde jedoch angesichts einer hohen Nachfrage nach Triebwerken und Energie-Equipment und dank einer stärkeren Entwicklung bei GE Capital ein Ergebnisanstieg verzeichnet. Die Erwartungen wurden dabei geschlagen. GE zogen vor diesem Hintergrund um rund 1,3 Prozent an.

Titel von McDonald`s (ISIN US5801351017/ WKN 856958) rückten um 0,7 Prozent vor. Die Schnellrestaurantkette konnte ihr Ergebnis im ersten Quartal 2012 dank einer wachsenden Nachfrage in allen Regionen verbessern. Die Marktschätzungen wurden damit erfüllt. Der Mischkonzern Honeywell (ISIN US4385161066/ WKN 870153) konnte im ersten Quartal mit einem stärker als erwarteten Gewinnanstieg aufwarten. Zudem wurde die Jahresplanung angehoben. CEO Dave Cote zeigte sich mit dem jüngsten Ergebnis äußerst zufrieden und verwies in diesem Zusammenhang vor allem auf die deutlichen Margenverbesserungen. Anteilsscheine von Honeywell verteuerten sich um 2,4 Prozent.

Indes meldete die weltweit zweitgrößte Kreuzfahrtlinie Royal Caribbean Cruises (ISIN LR0008862868/ WKN 886286), dass sie im ersten Quartal trotz eines Umsatzwachstums einen Gewinnrückgang verbucht hat, was mit hohen Treibstoffpreisen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden jedoch übertroffen. Die Jahresplanung wurde indes gesenkt. Zudem wurde ein schwacher Ausblick auf das laufende Quartal gegeben. Royal Caribbean büßten daher 6,7 Prozent ein.

Der weltgrößte Ölfeld-Servicedienstleister Schlumberger (ISIN AN8068571086/ WKN 853390) gab bekannt, dass sich sein Gewinn im ersten Quartal erhöht hat, was mit stärkeren Tiefsee-Bohraktivitäten und einer globalen Exploration zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Der Energieversorger American Electric Power (AEP) (ISIN US0255371017/ WKN 850222) verkündete, dass sein Gewinn im ersten Quartal gestiegen ist, was auf eine Kostenkontrolle und eine anhaltende Nachfrage aus der Industrie zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Indes wurde die Jahresprognose nicht bestätigt. Während Schlumberger 2,7 Prozent gewannen, legten AEP um 1,2 Prozent zu.

Darüber hinaus präsentierte der Konsumgüterkonzern Kimberly-Clark (ISIN US4943681035/ WKN 855178) die Geschäftszahlen für das erste Quartal. Dabei konnten die Erwartungen geschlagen werden. Nach Aussage von CEO Thomas J. Falk habe man vor allem von den deutlich gestiegenen Umsatzerlösen und einer signifikanten Margenverbesserung profitieren können. Auch die erfolgreiche Einführung neuer Produkte habe sich positiv auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt. Kimberly-Clark tendierten 1,6 Prozent fester. Schließlich zogen Aktien von Johnson Controls (ISIN US4783661071/ WKN 857069) um 1,2 Prozent an. Der Automobilzulieferer konnte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Die Erwartungen wurden dabei erfüllt. (20.04.2012/ac/n/m)


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