WDH/Gema-Chef sieht YouTube nun im Handlungszwang

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  23.04.2012, 05:05  |  13022  |  1
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    (Wiederholung vom Wochenende)

    HAMBURG (dpa-AFX) - Nach ihrem Punktsieg gegen das Internet-Portal YouTube vor dem Hamburger Landgericht will die Verwertungsgesellschaft Gema keine Sperrung weiterer Musiktitel erwirken. Gema-Chef Harald Heker sagte dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel': 'Dieses Verfahren ist ganz bewusst ein Musterverfahren. Die Titel waren zufällig gewählt. Unsere Hoffnung ist, dass YouTube mit uns jetzt wieder ernsthaft verhandelt.' Entweder müsse die Videoplattform den Urheberrechtsschutz gewährleisten oder 'einen sauberen Vertrag' schließen. Man sei verhandlungsbereit. 'Wir wollen YouTube nicht verklagen, wir wollen einen Vertrag', sagte er dem 'Spiegel'.

    Das Hamburger Landgericht hatte am Freitag entschieden, dass das Internet-Portal YouTube keine Videos zu Musiktiteln mehr bereitstellen darf, an denen die Gema Urheberrechte geltend gemacht hat. Dem Urteil wurde grundlegende Bedeutung für das Urheberrecht im Internet beigemessen. Es ist allerdings noch nicht rechtskräftig./tm/DP/nmu

    Themen: Urheberrecht

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    Kommentare

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    Gebirge
    schrieb am 23.04.12 08:18:39
    Die GEMA ist ein altes Modell, dass Niemand mehr braucht.
    Hoffentlich wird das Ganze bald mal restrukturiert und die alten Zöpfe abgeschnitten.

    Die GEMA, in dieser Form, behindert die Künstler.

    Disclaimer

    WDH/Gema-Chef sieht YouTube nun im Handlungszwang

    (Wiederholung vom Wochenende)

    HAMBURG (dpa-AFX) - Nach ihrem Punktsieg gegen das Internet-Portal YouTube vor dem Hamburger Landgericht will die Verwertungsgesellschaft Gema keine Sperrung weiterer Musiktitel erwirken. Gema-Chef Harald Heker sagte dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel': 'Dieses Verfahren ist ganz bewusst ein Musterverfahren. Die Titel waren zufällig gewählt. Unsere Hoffnung ist, dass YouTube mit uns jetzt wieder ernsthaft verhandelt.' Entweder müsse die Videoplattform den Urheberrechtsschutz gewährleisten oder 'einen sauberen Vertrag' schließen. Man sei verhandlungsbereit. 'Wir wollen YouTube nicht verklagen, wir wollen einen Vertrag', sagte er dem 'Spiegel'.

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