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Börse Frankfurt am Mittag Indizes befinden sich weiter auf Talfahrt

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
 |  23.04.2012, 13:11  |  1021 Aufrufe  |   | 

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben einen schwächeren Start in die neue Handelswoche erwischt und notieren am Montag auch zur Mittagszeit klar im Minus. Auf die Kauflaune der Investoren drücken dabei die weiter schwelende Euro-Schuldenkrise und Sorgen bezüglich der weiteren weltweiten Konjunkturentwicklung. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verliert aktuell 2,71 Prozent auf 6.567,38 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 2,94 Prozent auf 10.336,27 Stellen fällt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 1,42 Prozent auf 5.002,17 Zähler nach unten. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verschlechtert sich um 1,96 Prozent auf 759,70 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,41 Prozent auf 140,96 Punkte, während sich der Euro um 0,57 Prozent auf 1,3130 US-Dollar verbilligt.

Die deutschen Frühindikatoren sind im Februar erneut gestiegen. Dies gab das Conference Board heute bekannt. So kletterten die Frühindikatoren um 0,4 Prozent. Für Januar war ein Plus von 0,8 Prozent ermittelt worden. Der Auftragseingang in Betrieben des deutschen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten verzeichnete indes im Februar nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Anstieg. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Eingänge preisbereinigt um 10,0 Prozent, wobei die Nachfrage im Hochbau um 5,1 Prozent und im Tiefbau um 16,2 Prozent anzog. Gleichzeitig sank der Gesamtumsatz um 8,6 Prozent auf rund 4,3 Mrd. Euro. Dagegen erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent auf rund 701.000 Personen. Schließlich geht die deutsche Wachstumslokomotive nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) nach der Winterpause wieder auf die Strecke. Die Ergebnisse der IW-Frühjahrsumfrage untermauern die aktuelle IW-Konjunkturprognose. Danach wird die deutsche Volkswirtschaft 2012 voraussichtlich um 1,25 Prozent wachsen, 2013 ist den Angaben zufolge ein Plus von 2 Prozent drin.

Die Wall Street dürfte heute mit negativen Vorzeichen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,91 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 1,01 Prozent nach, während der S&P-Future 1,16 Prozent verliert. Aus den USA werden heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet.

Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) verlieren 3,5 Prozent an Wert. Die zum Pharmakonzern gehörende Bayer CropScience hat weltweit die erste Zulassung für ihr neues fungizides Saatgutbehandlungsmittel EverGol (Wirkstoff Penflufen) in Kanada erhalten. Linde (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) verschlechtern sich um 2,3 Prozent. Der Technologiekonzern ist bei der nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff einen weiteren Schritt vorangekommen. So ist der in der Pilotanlage am Linde-Standort Leuna produzierte Wasserstoff, der aus Nebenprodukten der Biodieselherstellung gewonnen wird, nun vom TÜV SÜD zertifiziert worden. E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) verbilligen sich daneben um 1,9 Prozent. Der Versorger erwägt einem Pressebericht zufolge die Förderung von Gas in Brasilien. Deutsche Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) fliegen unterdessen mit einem Abschlag von 4,2 Prozent hinterher, nachdem die Fluggesellschaft am Wochenende einen Sparkurs vorgestellt hat. Alle 30 DAX-Titel notieren auch zur Mittagszeit im roten Bereich. Am kleinsten fallen die Verluste noch bei Deutsche Telekom mit 0,5 Prozent aus, während am Indexende HeidelbergCement um 5,5 Prozent einbrechen.

PSI (ISIN DE000A0Z1JH9/ WKN A0Z1JH) teilte mit, dass ihre Tochter PSIPENTA Software Systems GmbH von der Räuchle GmbH & Co. KG mit der Einführung einer integrierten ERP- und MES-Lösung beauftragt wurde. Das Papier verliert 1,1 Prozent an Wert.

Im SDAX geht es für Heidelberger Druckmaschinen (ISIN DE0007314007/ WKN 731400) um 1,4 Prozent nach unten, nachdem der Konzern bereits am Freitag die vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 veröffentlicht und dabei mit einem deutlichen Umsatzplus überrascht hat.

DAX: 6.567,38 (-2,71 Prozent) MDAX: 10.336,27 (-2,94 Prozent) SDAX: 5.002,17 (-1,42 Prozent) TecDAX: 759,70 (-1,96 Prozent) (23.04.2012/ac/n/m)


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