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    Warten auf die Fed Gold - Kommt die Wende nach oben?

    Gastautor: Björn Junker
     |  25.04.2012, 16:36  |  3385 Aufrufe  |   | 

    Der Goldpreis stand zuletzt unter Druck. Allerdings gibt es einige Faktoren, die die Notierung der Feinunze wieder in die Höhe treiben könnten. Einer davon sind die anstehenden Äußerungen der Fed zur Notenbankpolitik.

    Die jüngsten politischen Entwicklungen auf dem „alten Kontinent" haben die Karten an der Börse neu gemischt. Die Wahl in Frankreich und das Ende der Regierung in den Niederlanden hat die Frage neu aufgeworfen, wie ernst es Europa noch mit den Sparversprechen ist. Der Markt ist wieder zunehmend nervöser geworden, wie die vergangenen Tage, insbesondere der Montag, gezeigt haben.

    Der Goldpreis hat hiervon noch nicht profitieren können, auch wenn sich viele Experten weiter bullisch für den Kurs des Edelmetalls zeigen und viele Notenbanken zuletzt wieder fleißig Gold gekauft haben. Was den Goldpreis derzeit niedrig hält, sind Sorgen um die Konjunkturentwicklung. Die Angst vor geringeren Wachstumsraten hat Druck auf die Notierung der Feinunze ausgeübt. Hinzu kamen viele andere Faktoren, unter anderem die Auswirkungen neuer Steuern in Indien.

    Doch die Situation könnte sich wieder ändern. Zum einen bezweifeln viele Experten, dass die aktuellen Konjunkturängste berechtigt sind. Der Gegenspieler könnte die aktuelle Quartalszahlensaison sein. In einigen Quartalsberichten lassen sich Sorgen der Unternehmenslenker um das Wachstum finden. Ein Beispiel hierfür ist die sehr konjunktursensible Autoindustrie, wo jüngst zum Beispiel die Ford-Werke in Köln mit Kurzarbeit auf eine schwache Nachfrage reagierten. Diese konjunkturellen Unsicherheiten werden den Goldkurs in der kommenden Zeit begleiten und für Volatilität sorgen - Investoren sollten sich also auf bewegte Zeiten einstellen.

    Zum anderen ist die europäische Schuldenkrise wieder im Blickpunkt der Investoren. Ein Schlüsselfaktor für die weitere Entwicklung wird Spanien sein. Gelingt es den Iberern nicht, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen, dürfte dies ein starker Kurstreiber für den Goldpreis sein, glauben Experten.

    Doch das sind mittelfristige Faktoren für den Goldkurs, die jedoch aufgrund neuer Nachrichten immer wieder mal in den aktuellen Blickpunkt rücken. Kurzfristig allerdings konzentriert sich der Markt auf die anstehenden Äußerungen der US-Notenbank Fed zur weiteren Zinspolitik. Man geht davon aus, dass die Fed ihre Zinsen auf Rekordtief halten wird. Abzuwarten bleiben mögliche Äußerungen, ob eine weitere Runde des sogenannten „Quantitative Easing" nötig ist, um die Konjunkturentwicklung zu stützen. Dieser Faktor könnte den Goldpreis massiv bewegen - zumindest falls es hier überraschende Äußerungen von den Währungshütern gibt.

    Trader werfen zudem einen Blick auf den Chart des Goldpreises. Der stabilisiert sich oberhalb des Verlaufstiefs, verzeichnet bei 1.612 Dollar. Ein Anstieg über 1.658 Dollar wäre ein erstes Zeichen, dass eine Trendwende nach oben möglich ist. Auf diese wartet der Markt nämlich bislang noch.

     

    Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST Media GmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweilige Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.

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