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EUR/USD Viel Spannung vor der FED und trotz der Aussagen von Bernanke keine Impulse – spielt jetzt das Sentiment eine Rolle?

Gastautor: Jens Klatt
26.04.2012, 09:17  |  1676   |   |   

Wie bereits in der gestrigen Tagesanalyse geschrieben, war der Verlauf des EUR/USD während der europäischen Handelssitzung keine wirklich große Überraschung. Das Währungspaar setzte zwar mehrere Attacken auf das Vorwochenhoch bei 1,3227 USD und konnte dieses sogar kurzzeitig überwinden. Doch infolge der am Abend stattfindenden Sitzung des Offenmarktausschusses gelang den Bullen kein nachhaltiger Bruch und die Marktteilnehmer hielten sich vornehm zurück. Mit dem Beginn der FED-Sitzung und den teilweise dovishen Aussagen, wurden quantitativen Maßnahmen bzw. Spekulationen um diese zwar neue Nahrung gegeben. Allerdings konnte der EUR/USD das Vorwochenhoch um 1,3227 USD nicht überwinden und ging zum Ende der US-Handelssitzung bei 1,3215 US-Dollar mit einem marginalen Kursplus aus dem Handelstag.

Eine Bestätigung der Aufwärtsstruktur auf 4-Stundenbasis steht weiter aus. Diese Bestätigung der Aufwärtsstruktur würde dann wohl Aufwärtspotential in Richtung 1,3380 USD freisetzen. Ein Zwischenziel auf Intraday-Basis findet das Währungspaar im Bereich um 1,3270 / 80 USD. Hier muss abgewartet werden, wie massiv sich dieser potentielle Short-Trigger-Level darstellt. Auf der Unterseite hat sich das Bild unwesentlich verändert. Einzig die Tatsache, dass infolge der Tatsache, dass der Bereich um 1,3230 USD nun als potentieller Long-Trigger fungiert sorgt dafür, dass eine Abwärtsbewegung hier einen Support finden könnte. Sonst bleibt es dabei, dass der EUR/USD weiterhin im Bereich um 1,3080 / 90 USD einen soliden Intraday-Support findet, dessen Unterschreiten den Weg Richtung 1,3000 US-Dollar ebnen würde.
Der Speculative Sentiment Index (SSI) von FXCM notiert derzeit bei -1,94, gleichbedeutend mit der Aussage, dass 66% der Retail-Trader Short-positioniert. Als Kontra-Indikator impliziert diese Aussage, dass weiter anziehende Kurse zu favorisieren sind.


Wichtige Marken (26.04.2012):

Support: 1,3000 | 1,3080 / 90

Resist: 1,3380 | 1,3230

 

Solltet ihr Interesse an Trading-Ideen haben, die auf meinen Analysen aufbauen oder an weiteren Marktbetrachtungen, besucht mich börsentäglich in meinem kostenfreien Morning Meeting um 10:30 Uhr und registriert euch unter http://www.fxcm.de/forex-webinars.jsp.

 

EUR/USD - 4-Stunden


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Jens Klatt ist Gründer und Geschäftsführer von Jens Klatt Trading (www.jk-trading.com). Dort findet der Trading-Interessierte Marktnachrichten und Analysen, alles rund um das Thema Trading-Ausbildung. Zudem fungiert Jens Klatt als Vermögensverwalter und Trader. 

Er ist Autor des deutschsprachigen Trading-Bestsellers "Forex-Trading: Grundlagen, Strategien und Methoden für den erfolgreichen Devisen-Trader" und seit mehr als 10 Jahren als Analyst und Trader in der Finanzbranche tätig.

Klatt hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann Mathematik und Volkswirtschaftslehre studiert und währenddessen den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler erlernt. Ausgehend von seiner langjährigen Expertise an den Finanz- und besonders Devisenmärkten ist er zudem ein gern gesehener Interview-Gast im deutschen Fernsehen (N24, DAF, etc.).

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Wie bereits in der gestrigen Tagesanalyse geschrieben, war der Verlauf des EUR/USD während der europäischen Handelssitzung keine wirklich große Überraschung. Das Währungspaar setzte zwar mehrere Attacken auf das Vorwochenhoch bei 1,3227 USD und konnte dieses sogar kurzzeitig überwinden. Doch infolge der am Abend stattfindenden Sitzung des Offenmarktausschusses gelang den Bullen kein nachhaltiger Bruch und die Marktteilnehmer hielten sich vornehm zurück. Mit dem Beginn der FED-Sitzung und den teilweise dovishen Aussagen, wurden quantitativen Maßnahmen bzw. Spekulationen um diese zwar neue Nahrung gegeben. Allerdings konnte der EUR/USD das Vorwochenhoch um 1,3227 USD nicht überwinden und ging zum Ende der US-Handelssitzung bei 1,3215 US-Dollar mit einem marginalen Kursplus aus dem Handelstag.

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